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Fünf globale Trends ändern jetzt alles
Report fordert Umdenken bei Gewerbeimmobilien
Colliers hat jetzt eine umfassende weltweite Untersuchung vorgelegt, die etablierte Standort- und Arbeitsplatzstrategien radikal infrage stellt. Der Report mit dem Titel „Building Resilience: 5 Megatrends Redefining Corporate Real Estate“ zeigt auf, dass geopolitische Verwerfungen, der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI), massive Klimarisiken, eine drohende Energieknappheit sowie der demographische Wandel die Immobilienabteilungen internationaler Konzerne zu einem fundamentalen Kurswechsel zwingen. Viele Unternehmen agieren in diesen Kernbereichen laut der Analyse jedoch nach wie vor unvorbereitet und riskieren damit erhebliche operationelle Nachteile.
Der rasante technologische Wandel erweist sich dabei als der primäre Treiber für die Neuausrichtung von Gewerbeimmobilien. Um flexibel auf veränderte Flächenbedarfe zu reagieren, rät das Beratungshaus zu massiven Investitionen in digitale Infrastrukturen. Zudem rücken ökologische Faktoren direkt in das Risikomanagement der Konzerne. Eine systematische Analyse bestehender Portfolios soll gefährdete Standorte in von Extremwetter bedrohten Regionen identifizieren. Als konkrete Gegenmaßnahme gewinnen naturbasierte Lösungen wie großflächige Fassadenbegrünungen an Relevanz, um die thermische Belastung von Bürogebäuden in Ballungsräumen zu reduzieren.
Gleichzeitig entwickelt sich die Energieversorgung zu einem harten Kriterium bei der Standortwahl. Der immense Strombedarf neuer Rechenzentren belastet die Netzinfrastruktur, weshalb Investitionen in autarke, lokale Energiegewinnung an Bedeutung gewinnen. Flankiert wird dies von den alternden Arbeitsmärkten in Europa und Nordamerika. Unternehmen müssen ihre HR- und Flächenstrategien zunehmend internationalisieren, um Zugang zu neuen Talenten zu erhalten. Zuletzt zwingt die instabile weltpolitische Lage zu einer geografischen Streuung der Betriebsstätten. Colliers empfiehlt hier sogenannte „Hub-and-Spoke“-Modelle, bei denen zentrale Hauptsitze in politisch stabilen Regionen verbleiben, während flexibel anpassbare Untereinheiten in neutralen Märkten wie Indien, Vietnam oder Mexiko aufgebaut werden.
Die Dringlichkeit dieses Transformationsprozesses untermauert das Management deutlich. „Es war noch nie so wichtig, über die tägliche Volatilität hinauszublicken und sich auf jene übergeordneten Trends zu konzentrieren, die die Zukunft der globalen Wirtschaft und der Unternehmen prägen werden. Während sich die Welt weiter verändert, sind strategische Entscheidungen rund um Standorte und Talente entscheidend für den Aufbau organisatorischer Resilienz. Die vollständigen Auswirkungen werden sich möglicherweise erst über Jahrzehnte entfalten – doch die Vorbereitung beginnt jetzt.“ sagt Andrew Hallissey, Chief Executive Officer, Global Occupier Services. Für die Immobilienwirtschaft bedeutet das Papier ein klares Signal: Starre, langfristige Mietverträge und monolithische Firmenzentralen ohne energetische Eigenversorgung verlieren im aktuellen Marktumfeld rasant an Zukunftsträchtigkeit.
Der rasante technologische Wandel erweist sich dabei als der primäre Treiber für die Neuausrichtung von Gewerbeimmobilien. Um flexibel auf veränderte Flächenbedarfe zu reagieren, rät das Beratungshaus zu massiven Investitionen in digitale Infrastrukturen. Zudem rücken ökologische Faktoren direkt in das Risikomanagement der Konzerne. Eine systematische Analyse bestehender Portfolios soll gefährdete Standorte in von Extremwetter bedrohten Regionen identifizieren. Als konkrete Gegenmaßnahme gewinnen naturbasierte Lösungen wie großflächige Fassadenbegrünungen an Relevanz, um die thermische Belastung von Bürogebäuden in Ballungsräumen zu reduzieren.
Gleichzeitig entwickelt sich die Energieversorgung zu einem harten Kriterium bei der Standortwahl. Der immense Strombedarf neuer Rechenzentren belastet die Netzinfrastruktur, weshalb Investitionen in autarke, lokale Energiegewinnung an Bedeutung gewinnen. Flankiert wird dies von den alternden Arbeitsmärkten in Europa und Nordamerika. Unternehmen müssen ihre HR- und Flächenstrategien zunehmend internationalisieren, um Zugang zu neuen Talenten zu erhalten. Zuletzt zwingt die instabile weltpolitische Lage zu einer geografischen Streuung der Betriebsstätten. Colliers empfiehlt hier sogenannte „Hub-and-Spoke“-Modelle, bei denen zentrale Hauptsitze in politisch stabilen Regionen verbleiben, während flexibel anpassbare Untereinheiten in neutralen Märkten wie Indien, Vietnam oder Mexiko aufgebaut werden.
Die Dringlichkeit dieses Transformationsprozesses untermauert das Management deutlich. „Es war noch nie so wichtig, über die tägliche Volatilität hinauszublicken und sich auf jene übergeordneten Trends zu konzentrieren, die die Zukunft der globalen Wirtschaft und der Unternehmen prägen werden. Während sich die Welt weiter verändert, sind strategische Entscheidungen rund um Standorte und Talente entscheidend für den Aufbau organisatorischer Resilienz. Die vollständigen Auswirkungen werden sich möglicherweise erst über Jahrzehnte entfalten – doch die Vorbereitung beginnt jetzt.“ sagt Andrew Hallissey, Chief Executive Officer, Global Occupier Services. Für die Immobilienwirtschaft bedeutet das Papier ein klares Signal: Starre, langfristige Mietverträge und monolithische Firmenzentralen ohne energetische Eigenversorgung verlieren im aktuellen Marktumfeld rasant an Zukunftsträchtigkeit.
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AutorLaura Fürst
Tags
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