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Gesundheit zieht ein in den Handel
Ärztezentren und Fitness statt Leerstand
Die europäische Einzelhandelslandschaft wandelt sich – und mit ihr die Rolle der Handelsimmobilien. Laut einer aktuellen CBRE-Studie gewinnt der Gesundheits- und Wellnesssektor als neuer Nutzungstreiber in Shoppingcentern und High-Street-Lagen rasant an Bedeutung. Besonders Ärztezentren, Fitnessstudios und Wellnesseinrichtungen sorgen für Frequenz, stabile Mieteinnahmen und längere Aufenthaltsdauer – ein Trend, der auch in Österreich zunehmend Fuß fasst.
„Die Nachfrage nach Flächen durch Anbieter aus dem Gesundheits- und Wellnessbereich steigt deutlich“, sagt Walter Wölfler, Head of Retail bei CBRE Österreich. „Sie suchen stark frequentierte Lagen, bespielen aber auch Bereiche, die für klassische Retailer derzeit weniger interessant sind.“ Erst kürzlich begleitete CBRE den Markteintritt eines südafrikanischen Premium-Fitnesskonzepts in Wien, das im Herbst 2026 auf rund 4.000 Quadratmetern eröffnet.
Laut Studie hat sich die von Fitnessanbietern belegte Fläche in europäischen Einkaufszentren seit 2019 mehr als verdoppelt. Während Shoppingcenter mit solchen Mietern ihre Besucherfrequenz seit der Pandemie fast vollständig stabilisieren konnten, liegen Häuser ohne FGW-Angebot noch immer 4,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.
An der Spitze steht Schweden, wo in den größten Centern bereits mehr als 60 Gesundheitsanbieter aktiv sind. In Ländern wie Deutschland, Italien oder den Niederlanden steckt der Trend dagegen noch in den Anfängen – ebenso in Österreich, wo die Entwicklung aber durch demografische Veränderungen Rückenwind bekommt.
Denn mit dem Anstieg der über 65-Jährigen um mehr als 600.000 Personen bis 2040 wächst der Bedarf an wohnortnaher Gesundheitsversorgung spürbar. Neue Primärversorgungszentren (PVE), wie das im Frühjahr eröffnete „Millennium Med“ in der Wiener Millennium City, zeigen, wie medizinische Infrastruktur in bestehende Handelsflächen integriert werden kann.
„Für Eigentümer eröffnen sich hier krisensichere Perspektiven“, betont Marc Steinke, Head of Research bei CBRE Österreich. „Gesundheitsdienstleister sind langfristige, stabile Mieter – und sie stärken gleichzeitig die Attraktivität und Frequenz von Handelsimmobilien.“
Damit wird klar: Gesundheitsangebote sind mehr als nur neue Mieter – sie werden zum zentralen Baustein einer resilienten Immobilienstrategie im europäischen Retailsektor.
„Die Nachfrage nach Flächen durch Anbieter aus dem Gesundheits- und Wellnessbereich steigt deutlich“, sagt Walter Wölfler, Head of Retail bei CBRE Österreich. „Sie suchen stark frequentierte Lagen, bespielen aber auch Bereiche, die für klassische Retailer derzeit weniger interessant sind.“ Erst kürzlich begleitete CBRE den Markteintritt eines südafrikanischen Premium-Fitnesskonzepts in Wien, das im Herbst 2026 auf rund 4.000 Quadratmetern eröffnet.
Laut Studie hat sich die von Fitnessanbietern belegte Fläche in europäischen Einkaufszentren seit 2019 mehr als verdoppelt. Während Shoppingcenter mit solchen Mietern ihre Besucherfrequenz seit der Pandemie fast vollständig stabilisieren konnten, liegen Häuser ohne FGW-Angebot noch immer 4,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.
An der Spitze steht Schweden, wo in den größten Centern bereits mehr als 60 Gesundheitsanbieter aktiv sind. In Ländern wie Deutschland, Italien oder den Niederlanden steckt der Trend dagegen noch in den Anfängen – ebenso in Österreich, wo die Entwicklung aber durch demografische Veränderungen Rückenwind bekommt.
Denn mit dem Anstieg der über 65-Jährigen um mehr als 600.000 Personen bis 2040 wächst der Bedarf an wohnortnaher Gesundheitsversorgung spürbar. Neue Primärversorgungszentren (PVE), wie das im Frühjahr eröffnete „Millennium Med“ in der Wiener Millennium City, zeigen, wie medizinische Infrastruktur in bestehende Handelsflächen integriert werden kann.
„Für Eigentümer eröffnen sich hier krisensichere Perspektiven“, betont Marc Steinke, Head of Research bei CBRE Österreich. „Gesundheitsdienstleister sind langfristige, stabile Mieter – und sie stärken gleichzeitig die Attraktivität und Frequenz von Handelsimmobilien.“
Damit wird klar: Gesundheitsangebote sind mehr als nur neue Mieter – sie werden zum zentralen Baustein einer resilienten Immobilienstrategie im europäischen Retailsektor.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Österreich
Cbre
2026
Retail
Studie
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