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Glorit setzt auf Expansion
Kapazitäten sollen 2026 um 30 Prozent steigen
Glorit will wieder verstärkt expandieren und blickt optimistisch in die Zukunft. „Wir werden 2026 unsere Kapazitäten um 30 Prozent steigern“, erklärt Geschäftsführer Patrick Kloihofer bei einer heutgien Pressekonferenz. Erste Maßnahmen seien bereits im vierten Quartal 2025 gesetzt worden und würden nun greifen. Der Mitarbeiterstand soll dabei um rund 10 Prozent wachsen – aktuell beschäftigt Glorit etwa 150 Mitarbeiter. Sattlegger verwies auf die positive demografische Entwicklung Wiens, die langfristig für eine hohe Nachfrage sorgt. Gleichzeitig gehe die Zahl der Baubewilligungen weiter zurück.
Lukas Sattlegger, ebenfalls Geschäftsführer von Glorit, verwies auf die postive Entwicklung der privaten Immobilienfinanzierungen: „2023 gab es einen massiven Einbruch auf rund 10 Milliarden Euro, in den letzten zwei Jahren sehen wir jedoch wieder einen moderaten Anstieg.“ Der „Tal der Tränen“ sei durchschritten, aktuell gebe es wieder attraktive Zinssätze. „Mittelfristig werden sich die Zinsen wohl bei rund 2 Prozent einpendeln – mit diesem Niveau kann die Immobilienwirtschaft gut kalkulieren“, so Sattlegger.
Der Umsatz von Glorit lag 2025 bei knapp 100 Millionen Euro, was einer Steigerung von 65 Prozent entspricht. Glorit setze bewusst auf kleinere Projekte und sei damit der Bauträger mit den meisten Projekten im Wiener Raum, klar positioniert im Premiumsegment, so Sattlegger. Das vor zwei Jahren gestartete Modell „Miete mit Kaufoption“ habe sich zudem bewährt: „Mehrere Kunden haben ihre Kaufoption bereits gezogen, da sich die Finanzierungsbedingungen verbessert haben.“
Ein weiterer Stabilitätsfaktor sei die Unternehmensstruktur. Glorit arbeitet ohne Projektgesellschaften, sondern mit einer operativen Gesellschaft und verfüge über ein gutes Rating. „Gerade in einem Markt, in dem oft die Frage gestellt wird, ob Bauträger langfristig bestehen, ist das für Kunden und Banken ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal“, so Sattlegger. Dass Glorit am Wiener Markt eine dominante Rolle spielt, unterstreicht er mit einer klaren Aussage: „Jedes zweite Haus in Wien wird von Glorit gebaut.“
Entgegen kommt Glorit, dass ihr Kernmarkt - der 21. und 22. Wiener Gemeindebezirk - sich zunehmend zu den prägendsten Wohnbezirken Wiens entwicklen. Das betonte Alexander Bosak, Geschäftsführer von Exploreal, bei der Pressekonferenz. „Die Preisentwicklung in diesen beiden Bezirken ist stärker als im Wiener Durchschnitt“, so Bosak. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete der Neubauwohnungsmarkt ein Plus von rund 11 Prozent.
Für die kommenden Jahre zeichnet sich zudem ein Bruch bei den Fertigstellungen ab: „Aus heutiger Sicht erwarten wir 2028 einen kompletten Einbruch der Pipeline", so Bosak. Bereits jetzt sei das Angebot spürbar rückläufig. In den letzten beiden Quartalen 2025 kamen deutlich weniger Eigentumswohnungen auf den Markt. Eigentumswohnungen werden auch in Transdanubien zunehmend knapp“, so Bosak.
Lukas Sattlegger, ebenfalls Geschäftsführer von Glorit, verwies auf die postive Entwicklung der privaten Immobilienfinanzierungen: „2023 gab es einen massiven Einbruch auf rund 10 Milliarden Euro, in den letzten zwei Jahren sehen wir jedoch wieder einen moderaten Anstieg.“ Der „Tal der Tränen“ sei durchschritten, aktuell gebe es wieder attraktive Zinssätze. „Mittelfristig werden sich die Zinsen wohl bei rund 2 Prozent einpendeln – mit diesem Niveau kann die Immobilienwirtschaft gut kalkulieren“, so Sattlegger.
Der Umsatz von Glorit lag 2025 bei knapp 100 Millionen Euro, was einer Steigerung von 65 Prozent entspricht. Glorit setze bewusst auf kleinere Projekte und sei damit der Bauträger mit den meisten Projekten im Wiener Raum, klar positioniert im Premiumsegment, so Sattlegger. Das vor zwei Jahren gestartete Modell „Miete mit Kaufoption“ habe sich zudem bewährt: „Mehrere Kunden haben ihre Kaufoption bereits gezogen, da sich die Finanzierungsbedingungen verbessert haben.“
Ein weiterer Stabilitätsfaktor sei die Unternehmensstruktur. Glorit arbeitet ohne Projektgesellschaften, sondern mit einer operativen Gesellschaft und verfüge über ein gutes Rating. „Gerade in einem Markt, in dem oft die Frage gestellt wird, ob Bauträger langfristig bestehen, ist das für Kunden und Banken ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal“, so Sattlegger. Dass Glorit am Wiener Markt eine dominante Rolle spielt, unterstreicht er mit einer klaren Aussage: „Jedes zweite Haus in Wien wird von Glorit gebaut.“
Entgegen kommt Glorit, dass ihr Kernmarkt - der 21. und 22. Wiener Gemeindebezirk - sich zunehmend zu den prägendsten Wohnbezirken Wiens entwicklen. Das betonte Alexander Bosak, Geschäftsführer von Exploreal, bei der Pressekonferenz. „Die Preisentwicklung in diesen beiden Bezirken ist stärker als im Wiener Durchschnitt“, so Bosak. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete der Neubauwohnungsmarkt ein Plus von rund 11 Prozent.
Für die kommenden Jahre zeichnet sich zudem ein Bruch bei den Fertigstellungen ab: „Aus heutiger Sicht erwarten wir 2028 einen kompletten Einbruch der Pipeline", so Bosak. Bereits jetzt sei das Angebot spürbar rückläufig. In den letzten beiden Quartalen 2025 kamen deutlich weniger Eigentumswohnungen auf den Markt. Eigentumswohnungen werden auch in Transdanubien zunehmend knapp“, so Bosak.
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AutorStefan Posch
Tags
Glorit
Bauträger
Eigentumswohnungen
Lukas Sattlegger
Patrick Kloihofer
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