Immomedien
immoflash.atimmomedien.at
 / Lesezeit 1 min

Immo-Zinsen bleiben auf Niedrigniveau

Auch im kommenden Jahr keine Veränderung

Die Coronapandemie hatte zur Folge, dass die Geldpolitik der EZB weiter beibehalten wird. Heißt: Der Leitzins bleibt über Jahre auf dem historisch niedrigen Niveau einzementiert, die Druckerpressen laufen weiterhin - und das bedeutet wiederum, dass die Kreditzinsen für Immobilienkredite niedrig bleiben. Somit bleibt das Geld eine sprudelnde Ölquelle für den Immo-Motor und die Immobilienwirtschaft ein wesentlicher Konjunkturmotor. Experten der Interhyp gehen jedenfalls auch im kommenden Jahr von günstigen Hypothekarkreditzinsen aus. Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: „Die Europäische Zentralbank wird das Niedrigzinsniveau aller Voraussicht nach weiter stützen. Impulse zum Zinsanstieg können aber vom Einsatz des Impfstoffes und einer sich im Zuge erfolgreicher Pandemie-Bekämpfung aufhellenden Konjunktur ausgehen.“ Und gerade im Pandemiejahr die Nachfrage nach Eigentumswohnungen hoch geblieben. Interhyp habe sogar einen Zuwachs bei Immobilienkrediten verzeichnen können. Andreas Luschnig, Leiter der Interhyp-Niederlassung in Österreich: „Indem wir bei rund 50 Bankpartnern für beinahe jeden Kunden das optimale Finanzierungsprodukt finden, haben wir trotz Corona in einigen Monaten unser Finanzierungsvolumen gegenüber 2019 vehement steigern können.“ Wie die Auswertung der Angebote von rund 50 österreichischen Banken zeigt, liegen die Konditionen für zehnjährige Fixzinsdarlehen bei 30-jähriger Laufzeit und einem Kreditbetrag von 300.000 Euro im Mittel weiterhin bei 0,8 Prozent nominal (effektiv 1,1 Prozent), Bestzinssätze finden sich wie im November bei 0,6 Prozent (effektiv 0,9 Prozent). Neben der Politik der Notenbank ist die Nachfrage nach Anleihen ein Grund für die niedrigen Immobilienzinsen: Die Nachfrage nach österreichischen Staatsanleihen bleibe entsprechend hoch. Zwar haben die Renditen nach dem Durchbruch bei der Impfstoffforschung einen Sprung nach oben gemacht. Allerdings bröckelten sie in den vergangenen Wochen wieder und liegen derzeit bei rund minus 0,4 Prozent. Die Zinsen für Immobilienkredite orientieren sich an diesen Renditen und reagierten entsprechend mit kleinen Schwankungen, bewegen sich jedoch Anfang Dezember seitwärts. Mit dem Impfstoff könnte das Sinken der Zinsen abgefedert werden, jedoch geht man nur von leichten Steigerungen aus.
Immomedien

Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.

Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.

Ihre Vorteile

  • Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
  • Testweise 3 Immobilien Magazin Printausgaben
  • Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
  • Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
  • Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
  • Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!

PRO Abo monatlich

20,- € / Monat exkl. MwSt.

Vorteile entdecken

Pro Abo

120,- € / Jahr exkl. MwSt.

Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos

Vorteile entdecken

Networking AddOn

584,- € / Jahr exkl. MwSt.

Vorteile entdecken

Premium Abo

1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.

Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen Immobilien Magazin

Vorteile entdecken

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 09. Dezember 2020 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


CS
AutorCharles Steiner
Tags
Investment
Wohnen
Österreich
International
Markt
interhyp
andreas luschnig
Mirjam Mohr

Weitere Artikel

Immomedien
Informiert bleiben.

Treffen Sie eine Selektion unserer Newsletter zu buildingTIMES, immoflash, Immobilien Magazin, immo7news, immojobs, immotermin oder dem Morgenjournal

Jetzt anmelden

© Cachalot Media House GmbH - Alle Rechte vorbehalten