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Immobilienmarkt stabilisiert sich
In Deutschland bereits wieder guter Jahresstart
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt im ersten Quartal 2025 klare Erholungstendenzen. Mit einem Transaktionsvolumen von 8,3 Milliarden Euro wurde so viel Kapital wie seit drei Jahren nicht mehr investiert – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten signalisiert der Markt eine Rückkehr zu mehr Stabilität, auch wenn der große Boom vorerst ausbleibt. Laut Florian Wenner, Head of Research & ESG bei Praemia REIM Germany, wird zunehmend Kapital allokiert, doch globale Risiken – insbesondere die neue US-Zollpolitik – dämpfen das Investorenvertrauen. Wohnimmobilien bleiben die beliebteste Assetklasse, gefolgt von Hotel- und Logistikimmobilien. Das Schlusslicht bilden Büroobjekte.
Bei Büroimmobilien war mit 1,1 Milliarden Euro zwar ein Plus gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, doch bleiben die Fundamentaldaten schwach. Auffällig ist die wachsende Nachfrage in B-Städten. Der Wohnimmobilienmarkt behauptet mit 2,6 Milliarden Euro seine Führungsposition. Besonders gefragt sind Apartmentkonzepte, da sie eine wachsende Zielgruppe bedienen und oft nicht der Mietpreisregulierung unterliegen. Einzelhandelsimmobilien erreichten mit 1,4 Milliarden Euro ihr bestes Ergebnis seit drei Jahren. Lebensmitteleinzelhandel bleibt hier der verlässliche Anker, während Konsumstimmung und geopolitische Unsicherheit das Segment belasten.
Rekordzahlen verzeichneten Gesundheitsimmobilien mit 0,5 Milliarden Euro – das stärkste Quartal seit einem Jahrzehnt. Der Rückkauf der Pflegekette durch die Stadt Hamburg sowie stabilisierte Betreiber sorgten für Vertrauen. Auch Hotelimmobilien legten mit 0,7 Milliarden Euro kräftig zu, gestützt von mehreren Großdeals. Die Zahlungsbereitschaft der Gäste bleibt hoch, trotz leicht rückläufiger Übernachtungszahlen. Im Logistiksektor wurde mit 1,9 Milliarden Euro das zweitbeste Ergebnis erzielt. Hohe Flächenumsätze und internationale Nachfrage treiben das Segment weiter, auch wenn Flächenknappheit künftig bremsen könnte.
Europa bleibt aus Sicht vieler Investoren attraktiv – als sicherer Hafen mit politischer Stabilität, funktionierender Rechtsordnung und demokratischen Strukturen. Auch wenn der Markt derzeit nicht boomt, ist die Basis für eine stabile Entwicklung gelegt.
Bei Büroimmobilien war mit 1,1 Milliarden Euro zwar ein Plus gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, doch bleiben die Fundamentaldaten schwach. Auffällig ist die wachsende Nachfrage in B-Städten. Der Wohnimmobilienmarkt behauptet mit 2,6 Milliarden Euro seine Führungsposition. Besonders gefragt sind Apartmentkonzepte, da sie eine wachsende Zielgruppe bedienen und oft nicht der Mietpreisregulierung unterliegen. Einzelhandelsimmobilien erreichten mit 1,4 Milliarden Euro ihr bestes Ergebnis seit drei Jahren. Lebensmitteleinzelhandel bleibt hier der verlässliche Anker, während Konsumstimmung und geopolitische Unsicherheit das Segment belasten.
Rekordzahlen verzeichneten Gesundheitsimmobilien mit 0,5 Milliarden Euro – das stärkste Quartal seit einem Jahrzehnt. Der Rückkauf der Pflegekette durch die Stadt Hamburg sowie stabilisierte Betreiber sorgten für Vertrauen. Auch Hotelimmobilien legten mit 0,7 Milliarden Euro kräftig zu, gestützt von mehreren Großdeals. Die Zahlungsbereitschaft der Gäste bleibt hoch, trotz leicht rückläufiger Übernachtungszahlen. Im Logistiksektor wurde mit 1,9 Milliarden Euro das zweitbeste Ergebnis erzielt. Hohe Flächenumsätze und internationale Nachfrage treiben das Segment weiter, auch wenn Flächenknappheit künftig bremsen könnte.
Europa bleibt aus Sicht vieler Investoren attraktiv – als sicherer Hafen mit politischer Stabilität, funktionierender Rechtsordnung und demokratischen Strukturen. Auch wenn der Markt derzeit nicht boomt, ist die Basis für eine stabile Entwicklung gelegt.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Wohnimmobilien
ESG
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Immobilienmarkt
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