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Investmentmarkt zeigte sich 2025 stabil

Hohe Nachfrage nach Core-Immobilien

Der österreichische Immobilieninvestmentmarkt blieb zwar auch 2025 von schwierigen Rahmenbedingungen geprägt. Hohe Inflation, restriktive Kreditvergaben der Banken, eine anhaltende Insolvenzwelle sowie fehlendes Wirtschaftswachstum belasteten das Marktgeschehen. Dennoch zeigen sich erste Anzeichen einer Stabilisierung.

Wie EHL berichtet, stieg das Transaktionsvolumen 2025 auf rund vier Milliarden Euro und lag damit etwa vierzig Prozent über dem Vorjahr. Neben zahlreichen kleineren und mittleren Abschlüssen wurden auch mehrere Großtransaktionen mit Volumina von über 150 Millionen Euro registriert. Besonders das vierte Quartal erwies sich erneut als stärkster Zeitraum und trug rund die Hälfte des Jahresvolumens bei. „Nach einem herausfordernden Jahr 2025 zeigt der österreichische Immobilienmarkt erste Stabilisierungstendenzen, angetrieben von Core-Objekten und überwiegend heimischen Investoren, mit Aussicht auf eine fortschreitende Belebung 2026“, sagt Michael Ehlmaier, geschäftsführender Gesellschafter der EHL Immobilien Gruppe.

Im Fokus der Investoren standen vor allem risikoarme Bestandsimmobilien. „Die Nachfrage nach stabilen Core-Immobilien bleibt hoch, während Objekte mit erhöhtem Risikoprofil sowie Projektentwicklungen weiterhin nur eine untergeordnete Rolle spielen“, erklärt Franz Pöltl, geschäftsführender Gesellschafter von EHL Investment Consulting. Gleichzeitig werde die Insolvenzwelle den Markt auch 2026 weiter begleiten.

Bei den Assetklassen führten Wohnimmobilien mit rund 29 Prozent des Transaktionsvolumens, gefolgt von Büroimmobilien mit etwa 25 Prozent. Auch gemischt genutzte Objekte, Hotels sowie Logistikimmobilien spielten 2025 eine bedeutende Rolle. Der Markt blieb klar von inländischen Investoren dominiert, insbesondere von Family Offices und privaten Anlegern. Für 2026 zeigt sich EHL vorsichtig optimistisch. „Risikoarme Core-Objekte stehen weiterhin im Fokus, während steigendes Investoreninteresse und eine schrittweise wirtschaftliche Erholung das Transaktionsvolumen moderat ankurbeln dürften“, so Markus Mendel, Geschäftsführer von EHL Investment Consulting. Eine rasche Rückkehr zu den Marktbedingungen der Jahre vor dem Zinsanstieg sei jedoch nicht zu erwarten.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 22. Januar 2026 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
EHL
Transaktionsvolumen
2025
Michael Ehlmaier
markus mendel
Franz Pöltl
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