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Immobilienpreise in NÖ 2022 gestiegen
Auch Nachfrage nach Mieten gestiegen
Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Raiffeisen Research und Raiffeisen Immobilien analysierten gemeinsam den heimischen Immobilienmarkt – der Fokus der aktuellen Studie liegt auf Niederösterreich.
Nach Jahrzehnten des Booms bei österreichischen Wohnimmobilien folgt eine Konsolidierung des Marktes mit leichten Preisrückgängen im ersten Halbjahr 2023. Gleichzeitig ist das Kreditvergabevolumen an Konsument:innen aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen durch die KIM-VO, die gestiegenen Zinsen und hohen Baukosten im Zeitraum April 2022 bis April 2023 in Österreich um 70 Prozent gesunken.
"Auch wir verzeichnen aufgrund der Zinsentwicklung und der verschärften regulatorischen Vorgaben bei Hypothekarkrediten einen deutlichen Rückgang bei der Kreditvergabe im privaten Wohnimmobilienfinanzierungsgeschäft", so Reinhard Karl, Generaldirektor-Stellvertreter der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: "Betrachtet man jedoch die Entwicklung des Finanzierungsvolumens bei Raiffeisen NÖ-Wien ganzheitlich – also sowohl Wohnimmobilienkredite an Konsument:innen als auch an gewerbliche Kreditnehmer:innen – ist dieses im Vergleich zum HJ 2022 sogar leicht um rund 5,0 Prozent gestiegen."
Obwohl die Preise für Wohnimmobilien in Niederösterreich 2022 gestiegen sind, waren z. B. Einfamilienhäuser im Vorjahr dennoch knapp 4 Prozent günstiger als im Österreich-Schnitt. In Kombination mit einem rund 8 Prozent höheren Haushaltseinkommen ist Wohneigentum in Niederösterreich dadurch noch deutlich leistbarer als in vielen anderen Bundesländern.
Positiv entwickelt sich in NÖ derzeit die Nachfrage nach Mietobjekten – ein Indiz, dass viele Kaufinteressenten mangels Finanzierung auf Mietobjekte ausweichen. Vor allem im Speckgürtel rund um Wien und in regionalen Ballungsräumen sind Mietwohnungen gut nachgefragt, Raiffeisen Immobilien rechnet hier folglich mit steigenden Mietpreisen. Auch Eigentumswohnungen sind in diesen eher urbanen Regionen gesucht. Peter Weinberger, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland: "Der Kauf einer Eigentumswohnung zu Vorsorgezwecken ist daher weiterhin sinnvoll: Die Vermietung ist gesichert, die Mieten sollten steigen und die Indexierung der Mieten wirkt inflationssichernd."
Nach Jahrzehnten des Booms bei österreichischen Wohnimmobilien folgt eine Konsolidierung des Marktes mit leichten Preisrückgängen im ersten Halbjahr 2023. Gleichzeitig ist das Kreditvergabevolumen an Konsument:innen aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen durch die KIM-VO, die gestiegenen Zinsen und hohen Baukosten im Zeitraum April 2022 bis April 2023 in Österreich um 70 Prozent gesunken.
"Auch wir verzeichnen aufgrund der Zinsentwicklung und der verschärften regulatorischen Vorgaben bei Hypothekarkrediten einen deutlichen Rückgang bei der Kreditvergabe im privaten Wohnimmobilienfinanzierungsgeschäft", so Reinhard Karl, Generaldirektor-Stellvertreter der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: "Betrachtet man jedoch die Entwicklung des Finanzierungsvolumens bei Raiffeisen NÖ-Wien ganzheitlich – also sowohl Wohnimmobilienkredite an Konsument:innen als auch an gewerbliche Kreditnehmer:innen – ist dieses im Vergleich zum HJ 2022 sogar leicht um rund 5,0 Prozent gestiegen."
Obwohl die Preise für Wohnimmobilien in Niederösterreich 2022 gestiegen sind, waren z. B. Einfamilienhäuser im Vorjahr dennoch knapp 4 Prozent günstiger als im Österreich-Schnitt. In Kombination mit einem rund 8 Prozent höheren Haushaltseinkommen ist Wohneigentum in Niederösterreich dadurch noch deutlich leistbarer als in vielen anderen Bundesländern.
Positiv entwickelt sich in NÖ derzeit die Nachfrage nach Mietobjekten – ein Indiz, dass viele Kaufinteressenten mangels Finanzierung auf Mietobjekte ausweichen. Vor allem im Speckgürtel rund um Wien und in regionalen Ballungsräumen sind Mietwohnungen gut nachgefragt, Raiffeisen Immobilien rechnet hier folglich mit steigenden Mietpreisen. Auch Eigentumswohnungen sind in diesen eher urbanen Regionen gesucht. Peter Weinberger, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland: "Der Kauf einer Eigentumswohnung zu Vorsorgezwecken ist daher weiterhin sinnvoll: Die Vermietung ist gesichert, die Mieten sollten steigen und die Indexierung der Mieten wirkt inflationssichernd."
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AutorStefan Posch
Tags
Immobilien
raiffeisen immobilien
Mieten
Niederösterreich
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