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Korrekturmeldung: Aufschwung wieder da
Ende der MIPIM im Zeichen von Aufschwungshoffnungen
Korrektur zur Korrektur der Korrektur: Am - übrigens nahezu menschenleeren - letzten Tag der heute am frühen Nachmittag zu Ende gegangenen MIPIM 2026 drehte das Stimmungsbarometer dann doch wieder ins Positive. Die ausgerechnet zu MIPIM-Beginn sich in die Länge ziehenden Iran-Kriegshandlungen samt damit einhergehenden Zinsängste hatten wie berichtet die Anfangsstimmung ziemlich eingetrübt.
Zum Abschluss der Immobilienmesse Mipim 2026 in Cannes zeichnet sich dann aber doch wieder den unter internationalen Investoren ein vorsichtig optimistisches Bild für den europäischen Immobilienmarkt ab. Nach Einschätzung vieler Marktteilnehmer hat der Markt die stärkste Phase der Preiskorrektur hinter sich gelassen und befindet sich nun in einer Phase der Neuorientierung und strategischen Positionierung.
„Die wichtigste Botschaft, die in diesem Jahr von der Mipim ausging, war, dass der europäische Immobilienmarkt die Korrekturphase hinter sich gelassen hat und sich nun auf die Positionierung konzentriert“, sagt Christopher Mertlitz, Head of European Investments beim internationalen Immobilieninvestor W. P. Carey. Die Stimmung in Cannes sei konstruktiver und insgesamt positiver gewesen als in den vergangenen Jahren. Auch die Österreicher Daniel Jeltzka (JPI) und Wolfdieter Jarisch (s & b) beispielsweise fahren mit Optimismus im Gepäck nach Haus.
Gleichzeitig bleibt der Umgang mit Kapital vorsichtig. Investoren kehren zwar zunehmend in den Markt zurück, verfolgen dabei jedoch eine deutlich selektivere Strategie. Die sorgfältige Bewertung von Risiken, eine disziplinierte Preisgestaltung sowie die langfristige strategische Bedeutung einzelner Immobilien rücken stärker in den Fokus der Investitionsentscheidungen.
Die Gespräche während der Messe waren weiterhin stark von geopolitischen Entwicklungen geprägt. Unsicherheiten in internationalen Konfliktregionen, mögliche wirtschaftliche Auswirkungen sowie der zunehmende Einfluss von künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft und Immobilienmärkte gehörten zu den meistdiskutierten Themen unter Investoren und Projektentwicklern.
Ein klarer Trend, der sich während der Messe zeigte, ist die steigende Bedeutung von Sale-Leaseback-Transaktionen. Diese Finanzierungsstruktur ermöglicht es Unternehmen, Immobilien zu verkaufen und gleichzeitig langfristig als Mieter zu nutzen. Dadurch kann Liquidität freigesetzt werden, um Investitionen, Modernisierungen oder Unternehmensübernahmen zu finanzieren.
Gerade in einem Umfeld, in dem Kapital teurer geworden ist und Finanzierungsmöglichkeiten restriktiver geworden sind, gewinnen solche Modelle zunehmend an Bedeutung. Für viele Unternehmen bleibt der Zugang zu flexiblem Kapital eine zentrale Herausforderung.
Neben der Preisfrage spielt dabei auch die Fähigkeit zur Umsetzung komplexer Transaktionen eine entscheidende Rolle. Bei grenzüberschreitenden Immobiliendeals müssen unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, Steuerstrukturen, Mietverträge sowie Bonitätsprüfungen der Mieter berücksichtigt werden.
Internationale Investoren sehen daher insbesondere in ihrer Fähigkeit, komplexe Transaktionen über mehrere Jurisdiktionen hinweg umzusetzen, einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Gerade bei strukturierten Deals entstehen dadurch neue Investitionsmöglichkeiten.
Mit Blick auf die kommenden Monate rechnen Marktteilnehmer weiterhin mit Transaktionschancen im europäischen Immobilienmarkt. Entscheidend werde jedoch sein, geduldig zu bleiben und Investitionen sorgfältig zu prüfen. Preisdisziplin, solide Bonitätsanalysen und die strategische Bedeutung der Immobilien werden in diesem Marktumfeld wichtiger denn je.
Zum Abschluss der Immobilienmesse Mipim 2026 in Cannes zeichnet sich dann aber doch wieder den unter internationalen Investoren ein vorsichtig optimistisches Bild für den europäischen Immobilienmarkt ab. Nach Einschätzung vieler Marktteilnehmer hat der Markt die stärkste Phase der Preiskorrektur hinter sich gelassen und befindet sich nun in einer Phase der Neuorientierung und strategischen Positionierung.
„Die wichtigste Botschaft, die in diesem Jahr von der Mipim ausging, war, dass der europäische Immobilienmarkt die Korrekturphase hinter sich gelassen hat und sich nun auf die Positionierung konzentriert“, sagt Christopher Mertlitz, Head of European Investments beim internationalen Immobilieninvestor W. P. Carey. Die Stimmung in Cannes sei konstruktiver und insgesamt positiver gewesen als in den vergangenen Jahren. Auch die Österreicher Daniel Jeltzka (JPI) und Wolfdieter Jarisch (s & b) beispielsweise fahren mit Optimismus im Gepäck nach Haus.
Gleichzeitig bleibt der Umgang mit Kapital vorsichtig. Investoren kehren zwar zunehmend in den Markt zurück, verfolgen dabei jedoch eine deutlich selektivere Strategie. Die sorgfältige Bewertung von Risiken, eine disziplinierte Preisgestaltung sowie die langfristige strategische Bedeutung einzelner Immobilien rücken stärker in den Fokus der Investitionsentscheidungen.
Die Gespräche während der Messe waren weiterhin stark von geopolitischen Entwicklungen geprägt. Unsicherheiten in internationalen Konfliktregionen, mögliche wirtschaftliche Auswirkungen sowie der zunehmende Einfluss von künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft und Immobilienmärkte gehörten zu den meistdiskutierten Themen unter Investoren und Projektentwicklern.
Ein klarer Trend, der sich während der Messe zeigte, ist die steigende Bedeutung von Sale-Leaseback-Transaktionen. Diese Finanzierungsstruktur ermöglicht es Unternehmen, Immobilien zu verkaufen und gleichzeitig langfristig als Mieter zu nutzen. Dadurch kann Liquidität freigesetzt werden, um Investitionen, Modernisierungen oder Unternehmensübernahmen zu finanzieren.
Gerade in einem Umfeld, in dem Kapital teurer geworden ist und Finanzierungsmöglichkeiten restriktiver geworden sind, gewinnen solche Modelle zunehmend an Bedeutung. Für viele Unternehmen bleibt der Zugang zu flexiblem Kapital eine zentrale Herausforderung.
Neben der Preisfrage spielt dabei auch die Fähigkeit zur Umsetzung komplexer Transaktionen eine entscheidende Rolle. Bei grenzüberschreitenden Immobiliendeals müssen unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, Steuerstrukturen, Mietverträge sowie Bonitätsprüfungen der Mieter berücksichtigt werden.
Internationale Investoren sehen daher insbesondere in ihrer Fähigkeit, komplexe Transaktionen über mehrere Jurisdiktionen hinweg umzusetzen, einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Gerade bei strukturierten Deals entstehen dadurch neue Investitionsmöglichkeiten.
Mit Blick auf die kommenden Monate rechnen Marktteilnehmer weiterhin mit Transaktionschancen im europäischen Immobilienmarkt. Entscheidend werde jedoch sein, geduldig zu bleiben und Investitionen sorgfältig zu prüfen. Preisdisziplin, solide Bonitätsanalysen und die strategische Bedeutung der Immobilien werden in diesem Marktumfeld wichtiger denn je.
GR
AutorGerhard Rodler
Tags
Mipim
Immobilienmarkt
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Cannes