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Linz wird zum Hotspot für den Handel
CBRE-Report zeigt hohe Retail-Dynamik
Der Linzer Einzelhandelsmarkt entwickelt sich abseits der Bundeshauptstadt Wien zum dynamischsten Retail-Standort Österreichs. Wie aus dem am 8. Juni 2026 veröffentlichten Marktbericht des internationalen Immobiliendienstleisters CBRE hervorgeht, zeigt sich der oberösterreichische Markt trotz des wirtschaftlich herausfordernden Gesamtumfelds robust. Getragen von einer stabilen Beschäftigungsstruktur und hoher regionaler Kaufkraft, verzeichnen die Linzer Einkaufsstraßen und Shopping-Center eine anhaltende Nachfrage nationaler sowie internationaler Marken.
Als unangefochtene zentrale Einkaufsachse fungiert weiterhin die Linzer Landstraße, die mit aktuell 191 Geschäftslokalen in der A-Lage als die frequenzstärkste Einkaufsstraße außerhalb Wiens gilt. Hier bewegen sich die Spitzenmieten für Store-Größen zwischen 100 und 500 Quadratmetern derzeit in einer Spanne von 40 bis 70 Euro pro Quadratmeter und Monat. Dem jüngsten Bericht zufolge stehen vereinzelten Abgängen, wie der Schließung der Interio-Filiale im Sommer, namhafte Expansionen und Revitalisierungen gegenüber. So befindet sich das Modehaus Kleider Bauer in einer großvolumigen Umbauphase, die Wiedereröffnung ist für Ende 2026 geplant. Neue Mieter wie Søstrene Grene, Scotch & Soda sowie Only & Sons nutzen die stabilen Frequenzen.
Der Linzer Markt zeichnet sich strukturell durch eine enge Verwebung von klassischen Highstreet-Lagen und integrierten innerstädtischen Einkaufszentren wie der Linzerie, der Passage oder dem Atrium City Center aus, während die nahegelegene PlusCity in Pasching für einen intensiven Wettbewerbsdruck sorgt. „Umso wichtiger werden klar positionierte Konzepte, starke Marken und eine hohe Aufenthaltsqualität“, analysiert Christoph Ecker, Director Retail bei CBRE Österreich. Zusätzliche Impulse liefern neue Mixed-Use-Großprojekte wie das Quartier „Quadrill“, das Handel mit Gastronomie, Fitness und Büros verbindet, sowie die laufende Modernisierung des Einkaufszentrums „Pro Kaufland“ in Urfahr. „Der Markt entwickelt sich klar in Richtung Nutzungsmix und Erlebnisorientierung. Reine Verkaufsflächen reichen nicht mehr“, ergänzt Christoph Ossberger, Leiter des CBRE-Standorts Westösterreich.
Auf dem gesamtösterreichischen Investmentmarkt für Handelsimmobilien zeigt der Trend ebenfalls wieder nach oben: Im vergangenen Jahr lag das Transaktionsvolumen in dieser Assetklasse bei rund 485 Millionen Euro, was einem Anteil von etwa 12 Prozent am gesamten Immobilieninvestmentmarkt entspricht. Zu den größten Deals zählten das Kaufhaus Tyrol in Innsbruck und der Gewerbepark Stadlau in Wien. Institutionelle Investoren fokussieren sich dabei vor allem auf krisenresistente Fachmarktzentren mit starker Nahversorgungsfunktion. Die dokumentierten Spitzenrenditen spiegeln das veränderte Zinsniveau wider und lagen zuletzt bei 4,7 Prozent für Highstreet-Objekte, 5,7 Prozent für Fachmarktzentren und 5,9 Prozent für Shopping-Center.
Als unangefochtene zentrale Einkaufsachse fungiert weiterhin die Linzer Landstraße, die mit aktuell 191 Geschäftslokalen in der A-Lage als die frequenzstärkste Einkaufsstraße außerhalb Wiens gilt. Hier bewegen sich die Spitzenmieten für Store-Größen zwischen 100 und 500 Quadratmetern derzeit in einer Spanne von 40 bis 70 Euro pro Quadratmeter und Monat. Dem jüngsten Bericht zufolge stehen vereinzelten Abgängen, wie der Schließung der Interio-Filiale im Sommer, namhafte Expansionen und Revitalisierungen gegenüber. So befindet sich das Modehaus Kleider Bauer in einer großvolumigen Umbauphase, die Wiedereröffnung ist für Ende 2026 geplant. Neue Mieter wie Søstrene Grene, Scotch & Soda sowie Only & Sons nutzen die stabilen Frequenzen.
Der Linzer Markt zeichnet sich strukturell durch eine enge Verwebung von klassischen Highstreet-Lagen und integrierten innerstädtischen Einkaufszentren wie der Linzerie, der Passage oder dem Atrium City Center aus, während die nahegelegene PlusCity in Pasching für einen intensiven Wettbewerbsdruck sorgt. „Umso wichtiger werden klar positionierte Konzepte, starke Marken und eine hohe Aufenthaltsqualität“, analysiert Christoph Ecker, Director Retail bei CBRE Österreich. Zusätzliche Impulse liefern neue Mixed-Use-Großprojekte wie das Quartier „Quadrill“, das Handel mit Gastronomie, Fitness und Büros verbindet, sowie die laufende Modernisierung des Einkaufszentrums „Pro Kaufland“ in Urfahr. „Der Markt entwickelt sich klar in Richtung Nutzungsmix und Erlebnisorientierung. Reine Verkaufsflächen reichen nicht mehr“, ergänzt Christoph Ossberger, Leiter des CBRE-Standorts Westösterreich.
Auf dem gesamtösterreichischen Investmentmarkt für Handelsimmobilien zeigt der Trend ebenfalls wieder nach oben: Im vergangenen Jahr lag das Transaktionsvolumen in dieser Assetklasse bei rund 485 Millionen Euro, was einem Anteil von etwa 12 Prozent am gesamten Immobilieninvestmentmarkt entspricht. Zu den größten Deals zählten das Kaufhaus Tyrol in Innsbruck und der Gewerbepark Stadlau in Wien. Institutionelle Investoren fokussieren sich dabei vor allem auf krisenresistente Fachmarktzentren mit starker Nahversorgungsfunktion. Die dokumentierten Spitzenrenditen spiegeln das veränderte Zinsniveau wider und lagen zuletzt bei 4,7 Prozent für Highstreet-Objekte, 5,7 Prozent für Fachmarktzentren und 5,9 Prozent für Shopping-Center.
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AutorLaura Fürst
Tags
Cbre
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