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Warnung vor Stillstand
WKÖ-Bilanz zum Bestellerprinzip 2025
Wer 2025 in Österreich eine Wohnung suchte oder vermietete, sah sich mit sinkenden Nettomieten, aber steigenden Gesamtkosten konfrontiert. Das geht aus der aktuellen Marktbilanz des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor. Untersucht wurden die Auswirkungen des Bestellerprinzips auf Angebotslage, Preisentwicklung und Inseratsdynamik.
„Wer 2025 in Österreich eine Wohnung gesucht oder vermietet hat, bewegte sich in einem Paradoxon: Während die reinen Nettomieten sanken, schossen die Bruttokosten durch die Decke“, sagt Roman Oberndorfer, Obmann des Fachverbandes. Im vierten Quartal lag der bundesweite Median der Nettomiete bei 10,06 Euro pro Quadratmeter. Die tatsächliche Bruttobelastung belief sich auf 15,22 Euro. Seit Einführung des Bestellerprinzips sei die Gesamtbelastung um 1,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen.
Nach einem deutlichen Rückgang der Mietwohnungsanzeigen unmittelbar nach Inkrafttreten des Provisionsentfalls auf Mieterseite habe sich das Anzeigenvolumen 2025 wieder stabilisiert. Laut WKÖ zeige sich jedoch eine klare Trennung zwischen privaten und gewerblichen Anbietern.
„Wir sehen 2025 eine ganz klare Trennung: Auf der einen Seite private Inserenten, die oft mit völlig unrealistischen Preisvorstellungen oder lückenhaften Unterlagen scheitern. Auf der anderen Seite die Makler, die den Markt mit kühlem Kopf stabilisieren“, so Mario Zoidl, stellvertretender Obmann und Sprecher der österreichischen Immobilienmakler. In Niederösterreich etwa lägen gewerbliche Angebote mit 8,60 Euro pro Quadratmeter unter dem privaten Schnitt.
In einzelnen Bundesländern verweisen die Standesvertreter auf kurze Verweildauern professionell vermarkteter Objekte. Im Burgenland würden Inserate teils weniger als 30 Tage online bleiben. In Salzburg seien trotz Bruttomieten von über 22 Euro stabile Vermarktungszeiten erzielt worden.
Mit der Plattform immomarktplatz.at kündigt die WKÖ für 2026 eine zentrale Drehscheibe für gewerbliche Wohnungsanzeigen an. Ziel sei es, Angebot und Nachfrage strukturierter zusammenzuführen.
„Wer 2025 in Österreich eine Wohnung gesucht oder vermietet hat, bewegte sich in einem Paradoxon: Während die reinen Nettomieten sanken, schossen die Bruttokosten durch die Decke“, sagt Roman Oberndorfer, Obmann des Fachverbandes. Im vierten Quartal lag der bundesweite Median der Nettomiete bei 10,06 Euro pro Quadratmeter. Die tatsächliche Bruttobelastung belief sich auf 15,22 Euro. Seit Einführung des Bestellerprinzips sei die Gesamtbelastung um 1,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen.
Nach einem deutlichen Rückgang der Mietwohnungsanzeigen unmittelbar nach Inkrafttreten des Provisionsentfalls auf Mieterseite habe sich das Anzeigenvolumen 2025 wieder stabilisiert. Laut WKÖ zeige sich jedoch eine klare Trennung zwischen privaten und gewerblichen Anbietern.
„Wir sehen 2025 eine ganz klare Trennung: Auf der einen Seite private Inserenten, die oft mit völlig unrealistischen Preisvorstellungen oder lückenhaften Unterlagen scheitern. Auf der anderen Seite die Makler, die den Markt mit kühlem Kopf stabilisieren“, so Mario Zoidl, stellvertretender Obmann und Sprecher der österreichischen Immobilienmakler. In Niederösterreich etwa lägen gewerbliche Angebote mit 8,60 Euro pro Quadratmeter unter dem privaten Schnitt.
In einzelnen Bundesländern verweisen die Standesvertreter auf kurze Verweildauern professionell vermarkteter Objekte. Im Burgenland würden Inserate teils weniger als 30 Tage online bleiben. In Salzburg seien trotz Bruttomieten von über 22 Euro stabile Vermarktungszeiten erzielt worden.
Mit der Plattform immomarktplatz.at kündigt die WKÖ für 2026 eine zentrale Drehscheibe für gewerbliche Wohnungsanzeigen an. Ziel sei es, Angebot und Nachfrage strukturierter zusammenzuführen.
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AutorLaura Fürst
Tags
Österreich
Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKÖ
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