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Mehr Deals, höhere Preise am Markt
Preisspiegel zeigt Trendwende im Wohnsegment
Der österreichische Immobilienmarkt hat 2025 deutlich an Dynamik gewonnen. Laut aktuellem Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich wurden im vergangenen Jahr rund 91.000 Transaktionen registriert – ein Anstieg von 8,98 Prozent gegenüber 2024. Besonders stark entwickelte sich das Wohnsegment, in dem die Zahl der Käufe um knapp 21 Prozent zulegte.
Treiber dieser Entwicklung ist vor allem die steigende Nachfrage nach Bestandsimmobilien. Während Neubauwohnungen im Schnitt 3.602,97 Euro pro Quadratmeter kosten, liegen gebrauchte Objekte mit durchschnittlich 2.278,72 Euro deutlich darunter. Entsprechend stiegen die Preise für bestehende Wohnungen um 1,82 Prozent, während Erstbezugsobjekte ein Plus von 1,23 Prozent verzeichneten.
„Die Nachfrage nach Bestandsimmobilien wird größer, die Preise ziehen an“, erklärte Mario Zoidl, stellvertretender Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Parallel dazu erhöhten sich auch die Mieten: Neuwertige Wohnungen wurden 2025 im Schnitt um 9,49 Euro pro Quadratmeter vermietet, ein Plus von rund 2,04 Prozent.
Ein weiteres Signal für die Marktbelebung kommt aus Wien. Der Zinshausmarkt überschritt mit einem Transaktionsvolumen von über einer Milliarde Euro erstmals seit 2022 wieder diese Marke. Insgesamt wurden 348 Verkäufe registriert, was einem Zuwachs von 19 Prozent entspricht. „Der Wiener Zinshausmarkt sendet mit dem Überschreiten der Milliardenschwelle ein klares Erholungszeichen“, so Eugen Otto, Geschäftsführer von Otto Immobilien.
Trotz der positiven Entwicklung sehen Branchenvertreter Handlungsbedarf. „Ohne rasche Reformen und Gegenmaßnahmen wie einen echten Sanierungs- und Neubauturbo, der Reparatur der Wertsicherungsklausel über Erleichterungen bei kostentreibenden Baunormen, Förderungs- und Rechtssicherheit bis hin zu besseren rechtlichen Rahmenbedingungen, kann sich die Situation am Markt jedoch rasch ins Gegenteil verkehren“, warnten Roman Oberndorfer und Mario Zoidl. Insbesondere fehlende Neubauimpulse und steigende Baukosten könnten mittelfristig zu einem Angebotsengpass führen – mit entsprechendem Druck auf die Preise.
Unterm Strich zeigt sich ein Markt, der sich nach den Rückgängen der vergangenen Jahre stabilisiert. Steigende Transaktionszahlen, moderat wachsende Preise und eine wieder anziehende Investorennachfrage deuten auf eine vorsichtige Trendwende hin.
Treiber dieser Entwicklung ist vor allem die steigende Nachfrage nach Bestandsimmobilien. Während Neubauwohnungen im Schnitt 3.602,97 Euro pro Quadratmeter kosten, liegen gebrauchte Objekte mit durchschnittlich 2.278,72 Euro deutlich darunter. Entsprechend stiegen die Preise für bestehende Wohnungen um 1,82 Prozent, während Erstbezugsobjekte ein Plus von 1,23 Prozent verzeichneten.
„Die Nachfrage nach Bestandsimmobilien wird größer, die Preise ziehen an“, erklärte Mario Zoidl, stellvertretender Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Parallel dazu erhöhten sich auch die Mieten: Neuwertige Wohnungen wurden 2025 im Schnitt um 9,49 Euro pro Quadratmeter vermietet, ein Plus von rund 2,04 Prozent.
Ein weiteres Signal für die Marktbelebung kommt aus Wien. Der Zinshausmarkt überschritt mit einem Transaktionsvolumen von über einer Milliarde Euro erstmals seit 2022 wieder diese Marke. Insgesamt wurden 348 Verkäufe registriert, was einem Zuwachs von 19 Prozent entspricht. „Der Wiener Zinshausmarkt sendet mit dem Überschreiten der Milliardenschwelle ein klares Erholungszeichen“, so Eugen Otto, Geschäftsführer von Otto Immobilien.
Trotz der positiven Entwicklung sehen Branchenvertreter Handlungsbedarf. „Ohne rasche Reformen und Gegenmaßnahmen wie einen echten Sanierungs- und Neubauturbo, der Reparatur der Wertsicherungsklausel über Erleichterungen bei kostentreibenden Baunormen, Förderungs- und Rechtssicherheit bis hin zu besseren rechtlichen Rahmenbedingungen, kann sich die Situation am Markt jedoch rasch ins Gegenteil verkehren“, warnten Roman Oberndorfer und Mario Zoidl. Insbesondere fehlende Neubauimpulse und steigende Baukosten könnten mittelfristig zu einem Angebotsengpass führen – mit entsprechendem Druck auf die Preise.
Unterm Strich zeigt sich ein Markt, der sich nach den Rückgängen der vergangenen Jahre stabilisiert. Steigende Transaktionszahlen, moderat wachsende Preise und eine wieder anziehende Investorennachfrage deuten auf eine vorsichtige Trendwende hin.
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AutorLaura Fürst
Tags
WKÖ-Immobilienpreisspiegel
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Roman Oberndorfer
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