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Mieten zeigen sich coronaresistent

Weiterhin klares West-Ost-Gefälle

Die Corona-Krise hat das Land hart getroffen, auf die Gesamtmieten hat sie bislang aber keine Auswirkung. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Angebotsmieten in den politischen Bezirken Österreichs von immowelt.at. Die Preise weisen dabei immer noch ein klares West-Ost-Gefälle auf: Denn die teuersten Bezirke Österreichs mit Preisen jenseits von 15 Euro pro Quadratmeter liegen in Vorarlberg, Tirol und Salzburg - die günstigsten mit weniger als 8 Euro pro Quadratmeter im Osten in Niederösterreich, der Steiermark und im Burgenland. Eine Ausnahme bildet Wien: Mit über 14 Euro Mietzins liegen die Preise in der Bundeshauptstadt ebenfalls im oberen Drittel der Preisspanne. Höchste Preise in Innsbruck und Salzburg In Innsbruck-Stadt zahlen Mieter mit Abstand die höchsten Preise. Um 18,30 Euro im Median wird der Quadratmeter angeboten. Ein langfristiger Effekt auf den Tourismus und den Hochschulbetrieb und damit womöglich auf die Mieten bleibt aber laut immowelt.at abzuwarten. Das Innsbrucker Land ist mit 13,80 Euro im Median zwar deutlich günstiger als die Stadt, gehört aber ebenfalls zu den 10 teuersten Bezirken. Ähnlich ist die Lage in Salzburg. In der Mozartstadt wird der zweithöchste Mietzins Österreichs verlangt: 15,70 Euro pro Quadratmeter im Median. Dass sich der Wohnmarkt durch den Einfluss von Corona nun anders entwickelt, zeigt sich auch in Wien nicht. In der Bundeshaupstadt lieft der mittlere Preis bei 14,10 Euro. Die Mietzinse der Bundeshauptstadt strahlen auch auf die umliegenden Bezirke aus. Das etwa 20 Kilometer entfernte Mödling (12,10 Euro) im Süden oder Korneuburg (11,90 Euro) im Norden gehören zu den hochpreisigen Bezirken in Niederösterreich. Vorarlberg ist mit der Nähe zum Bodensee und am Rand der Alpen eines der begehrtesten Bundesländer. Zwar hat die Corona-Krise Auswirkungen auf den Tourismus und den Pendlerverkehr, spürbar bei den Mietpreisen ist das aber bisher nicht. Um 15 Euro pro Quadratmeter werden Wohnungen in Dornbirn angeboten. Selbst der günstigste Bezirk in Vorarlberg liegt preislich noch über der 10-Euro-Marke. 12,80 Euro kostet der Quadratmeter im Bezirk Bludenz. Am günstigsten wohnen Österreicher im Burgenland, wo die Mieten zwischen 6,30 Euro (Jennersdorf) und 9,90 Euro (Neusiedl am See) unter der 10-Euro-Grenze liegen. Ähnlich niedrig sind die Mieten in der Steiermark mit Angebotsmieten zwischen 7,30 Euro in Voitsberg und 11,60 Euro in Graz.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 15. Juli 2020 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
Wohnen
Markt
ImmoWelt
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