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Salzburger Immobilienentwickler verurteilt

Gewerbsmäßig schwerer Betrug und betrügerische Krida

Ein bekannter ehemaliger Salzburger Immobilienentwickler ist zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft warf dem 64-Jährigen gewerbsmäßig schweren Betrug und betrügerische Krida vor. Laut Anklage soll er bei der Finanzierung von Bauprojekten fünf Banken sowie mehrere Gewerbetreibende und Dienstleister um insgesamt rund 8,7 Millionen Euro geschädigt haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der 64-Jährige war Gesellschafter und Geschäftsführer von neun Firmen, die auch Bauvorhaben in Salzburg und Oberösterreich realisierten. Zum Teil sind einige dieser Unternehmen in Konkurs gegangen. Laut WKStA soll der damalige Unternehmer im Bereich der Immobilienentwicklung im Zeitraum von 2009 bis 2016 mittels einer kriminellen „Loch auf, Loch zu“-Methode Forderungen aus alten Bauvorhaben beglichen haben. Um die Schulden aus diesen Projekten zu reduzieren, habe er Bankkredite zweckwidrig verwendet. So habe er diese Kredite nicht für neue Bauprojekte, sondern zum Stopfen von „Altlöchern“ und auch für den privaten Lebensbereich verwendet. Die Staatsanwaltschaft warf dem ehemaligen Immobilienentwickler, Makler und Hausverwalter auch vor, er habe Rechnungen gefälscht sowie Scheinrechnungen ausgestellt und falsche Überweisungszwecke vorgegeben. Mit den angelasteten schweren Betrügereien habe der Mann einen Schaden von 5,7 Millionen Euro verursacht, durch die betrügerische Krida einen Schaden von rund 2,9 Millionen Euro. Der Angeklagte wurde bereits 2016 wegen Untreue zu einer Haftstrafe von drei Jahren, einem davon unbedingt, verurteilt. Der ehemalige Hausverwalter soll von Juni 2008 bis Februar 2015 rund 2,6 Millionen Euro von den Betriebskosten- und Rücklagenkonten seiner Kunden unrechtmäßig verwendet haben, indem er mit dem Geld vor allem Verbindlichkeiten für drei seiner Gesellschaften beglichen hat. Insgesamt sollen 26 Wohnungseigentümergenossenschaften geschädigt worden sein. Ebenfalls 2016 wurde der Mann wegen gewerbsmäßiger Abgabenhinterziehung und Abgabenbetruges zu sieben Monaten bedingter Haft sowie zu einer teilbedingten Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro verurteilt.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 04. März 2021 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
Österreich
International
Markt
Gericht
Tax & Law
Salzburg
Gewerbsmäßig schwerer Betrug
betrügerische Krida
Verurteilung

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