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Vor der Pleite: Benko-Stiftung verkaufte Topimmobilien

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und das sind die Schlagzeilen des Tages:

Vor der Pleite: Benko-Stiftung verkaufte Topimmobilien
Neubau bricht weiter ein
Wiener Umland im Rampenlicht der New York Times

Und jetzt die Meldungen im Detail:

Vor der Pleite: Benko-Stiftung verkaufte Topimmobilien

Pikante Details aus dem Umfeld der Benko-Stiftungen: Nur wenige Wochen vor dem Insolvenzantrag hat die Laura Privatstiftung wertvolle Liegenschaften in Innsbruck versilbert. Rund 30 Millionen Euro flossen durch diese Transaktionen noch kurz vor dem finanziellen Aus in die Kasse der Stiftung. Besonders brisant ist dabei ein Blick auf die Käuferliste: Auf der Gegenseite trat die Kanzlei jenes Insolvenzverwalters auf, der die Abwicklung nun betreut.

Hintergrund der Eile war ein Urteil des Internationalen Schiedsgerichts von Ende Jänner, das den sogenannten „Österreich-Bunker“ der Benkos zur Zahlung von rund einer Milliarde Euro verurteilte. Da die Stiftung zu diesem Zeitpunkt nur noch Vermögenswerte von etwa 300 Millionen Euro hielt, war der Weg in die Insolvenz am 12. März unvermeidlich.

Neubau bricht weiter ein

Der Wohnungsneubau in Österreich ist erneut stark unter Druck geraten.

Laut Statistik Austria ist die Zahl der Baubewilligungen für Wohnungen in neuen Gebäuden im Jahr 2025 um 7,1 Prozent auf knapp 32.000 gesunken – der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2010. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 47.000 Wohnungen genehmigt, das entspricht einem Rückgang von 3,7 Prozent gegenüber 2024.

Damit setzt sich der Negativtrend der vergangenen Jahre fort: Seit 2015 ist die Neubautätigkeit um rund 40 Prozent eingebrochen. Zwei Drittel der bewilligten Wohnungen entfallen weiterhin auf Neubauten, ein Drittel entsteht durch Um-, Zu- und Ausbauten.

Wiener Umland im Rampenlicht der New York Times

Von Niederösterreich direkt auf die Weltbühne: Eine Villa an der Grenze zum Burgenland sorgt derzeit international für Schlagzeilen. Die renommierte New York Times präsentiert das Objekt aus Hof am Leithaberge als Headliner in ihrer Kolumne über Zwei-Millionen-Dollar-Häuser in Wien. Dass es eine Immobilie aus dem Wiener Umland in dieses Weltblatt schafft, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gezielten Strategie.

Hinter dem Deal steht das junge Unternehmen Viemmo Real Estate. Geschäftsführer Stefan Emmer setzt dabei weniger auf klassische Vermarktung, sondern auf die punktgenaue Positionierung von „Signature Homes“. Die Villa, die nur rund 20 Minuten von der Wiener Stadtgrenze entfernt liegt, verbindet moderne Architektur mit Natur und Ruhe – ein Mix, der 2026 auch für internationale Käufergruppen immer attraktiver wird. Dieser Erfolg zeigt deutlich: Das Wiener Umland hat sich längst als eigenständiger Premium-Wohnraum etabliert, der weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregt.

Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 26. April 2026 - zuletzt bearbeitet am 26. April 2026


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AutorLaura Fürst
Tags
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Neubau
Niederösterreich
Viemmo Real Estate
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