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Nö: Wohnbau-Pipeline wächst stark
Reformen für Marktstabilität gefordert
Der niederösterreichische Wohnbaumarkt verzeichnet für die kommenden Jahre eine deutliche Belebung der Neubautätigkeit. Laut aktuellen Daten der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKNÖ und des Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV) sind für 2026 rund 3.700 neue Wohneinheiten geplant, was einem Zuwachs von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2027 wird mit rund 4.100 Wohnungen ein weiterer Anstieg prognostiziert. Trotz dieser positiven Volumensentwicklung fordern die Branchenvertreter Johannes Wild und Christian Rädler drastische Reformen auf Bundesebene, um die wirtschaftliche Umsetzbarkeit langfristig zu sichern.
Die Pipeline stützt sich dabei auf zwei nahezu gleich starke Säulen: Während der gewerbliche Sektor (Eigentum und Miete) 49 Prozent des Marktes abdeckt, entfallen 51 Prozent der geplanten Einheiten auf den gemeinnützigen Bereich. „Wer den Wohnbau ankurbeln will, muss dafür sorgen, dass Projekte wieder wirtschaftlich darstellbar und Investitionen wieder kalkulierbar werden“, betont Johannes Wild mit Blick auf den gewerblichen Sektor. Christian Rädler ergänzt für die Gemeinnützigen, dass leistbarer Wohnraum nur unter „vernünftigen Voraussetzungen“ entstehen könne.
Ein kritischer Faktor bleiben die hohen Realisierungskosten, verdeutlicht durch einen durchschnittlichen Grundkostenanteil von 1.083 Euro pro Quadratmeter. Die Projekte orientieren sich dennoch eng am Bedarf: Mit einer durchschnittlichen Wohnnutzfläche von 74,3 Quadratmetern und einem Mix aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen werden sowohl Singles als auch Familien adressiert. Hoch bleibt der Standard bei der Freiflächengestaltung; rund 99 Prozent der Einheiten verfügen über Balkone, Terrassen oder Gärten mit einer Durchschnittsfläche von 11,2 Quadratmetern.
Um das Angebot dauerhaft zu sichern, fordern WKNÖ und GBV gemeinsam eine Entbürokratisierung sowie schnellere Verfahren und verlässlichere Finanzierungsbedingungen. Ziel sei es, die politische Ausrichtung von „Verhinderung auf Ermöglichung“ umzustellen. Nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von gewerblichen und gemeinnützigen Trägern könne die soziale Stabilität am niederösterreichischen Wohnungsmarkt gewährleistet bleiben.
Die Pipeline stützt sich dabei auf zwei nahezu gleich starke Säulen: Während der gewerbliche Sektor (Eigentum und Miete) 49 Prozent des Marktes abdeckt, entfallen 51 Prozent der geplanten Einheiten auf den gemeinnützigen Bereich. „Wer den Wohnbau ankurbeln will, muss dafür sorgen, dass Projekte wieder wirtschaftlich darstellbar und Investitionen wieder kalkulierbar werden“, betont Johannes Wild mit Blick auf den gewerblichen Sektor. Christian Rädler ergänzt für die Gemeinnützigen, dass leistbarer Wohnraum nur unter „vernünftigen Voraussetzungen“ entstehen könne.
Ein kritischer Faktor bleiben die hohen Realisierungskosten, verdeutlicht durch einen durchschnittlichen Grundkostenanteil von 1.083 Euro pro Quadratmeter. Die Projekte orientieren sich dennoch eng am Bedarf: Mit einer durchschnittlichen Wohnnutzfläche von 74,3 Quadratmetern und einem Mix aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen werden sowohl Singles als auch Familien adressiert. Hoch bleibt der Standard bei der Freiflächengestaltung; rund 99 Prozent der Einheiten verfügen über Balkone, Terrassen oder Gärten mit einer Durchschnittsfläche von 11,2 Quadratmetern.
Um das Angebot dauerhaft zu sichern, fordern WKNÖ und GBV gemeinsam eine Entbürokratisierung sowie schnellere Verfahren und verlässlichere Finanzierungsbedingungen. Ziel sei es, die politische Ausrichtung von „Verhinderung auf Ermöglichung“ umzustellen. Nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von gewerblichen und gemeinnützigen Trägern könne die soziale Stabilität am niederösterreichischen Wohnungsmarkt gewährleistet bleiben.
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AutorLaura Fürst
Tags
WKNÖ
wohnbau
Niederösterreich
GBV
Gemeinnütziger Wohnbau
Christian Rädler
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