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Wienerberger steigert Konzernumsatz
Infrastruktur stützt Ergebnis im Q2 2026
Der Baustoffkonzern Wienerberger verzeichnete im zweiten Quartal 2026 ein solides Umsatzwachstum, geriet ergebnisseitig jedoch durch den anhaltend schwachen Wohnungsneubau unter Druck. Der Konzernumsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (Q2 2025: 1,2 Milliarden Euro). Das Plus basiert auf einem organischen Wachstum von sieben Prozent sowie M&A-Beiträgen von sechs Prozent – maßgeblich getrieben durch Zukäufe wie den italienischen Fliesenanbieter Italcer oder die schwedische NEWS Group. Die Bereiche Infrastruktur und Renovierung machen mittlerweile über 60 Prozent des Konzernumsatzes aus.
Das operative EBITDA sank im 2. Quartal auf 230 Millionen Euro (Q2 2025: 253 Millionen Euro), während das Ergebnis nach Steuern auf 31 Millionen Euro (Q2 2025: 103 Millionen Euro) zurückging. Verantwortlich hierfür waren vor allem eine unerwartet schwache Neubautätigkeit in Nordamerika und Großbritannien sowie geopolitisch bedingte Kosteninflationen. Zudem belastete ein gerichtlicher Vergleich in den USA über 52,4 Millionen US-Dollar wegen kartellrechtlicher Sammelklagen gegen eine Tochtergesellschaft als Einmaleffekt das ausgewiesene EBITDA. Für das Gesamtjahr 2026 passt der Vorstand die Prognose an und rechnet nun mit einem operativen EBITDA von rund 700 Millionen Euro.
„Mit der größten Portfoliotransformation in der Geschichte von wienerberger haben wir den Schwerpunkt unseres Geschäfts auf die strukturell widerstandsfähigen Märkte Renovierung und Infrastruktur verlagert. Während die erwartete Erholung im Wohnungsneubau bislang ausgeblieben ist, bewährt sich diese strategische Neuausrichtung“, erklärt Gerhard Hanke, interimistischer CEO und COO Zentral & Ost von Wienerberger.
Das operative EBITDA sank im 2. Quartal auf 230 Millionen Euro (Q2 2025: 253 Millionen Euro), während das Ergebnis nach Steuern auf 31 Millionen Euro (Q2 2025: 103 Millionen Euro) zurückging. Verantwortlich hierfür waren vor allem eine unerwartet schwache Neubautätigkeit in Nordamerika und Großbritannien sowie geopolitisch bedingte Kosteninflationen. Zudem belastete ein gerichtlicher Vergleich in den USA über 52,4 Millionen US-Dollar wegen kartellrechtlicher Sammelklagen gegen eine Tochtergesellschaft als Einmaleffekt das ausgewiesene EBITDA. Für das Gesamtjahr 2026 passt der Vorstand die Prognose an und rechnet nun mit einem operativen EBITDA von rund 700 Millionen Euro.
„Mit der größten Portfoliotransformation in der Geschichte von wienerberger haben wir den Schwerpunkt unseres Geschäfts auf die strukturell widerstandsfähigen Märkte Renovierung und Infrastruktur verlagert. Während die erwartete Erholung im Wohnungsneubau bislang ausgeblieben ist, bewährt sich diese strategische Neuausrichtung“, erklärt Gerhard Hanke, interimistischer CEO und COO Zentral & Ost von Wienerberger.
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AutorLaura Fürst
Tags
Wienerberger
Gerhard Hanke
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