Marktimmomedien.atimmoflash.at
/ Lesezeit 2 min
Die Investment-Hotspots
Wien und einige Mittelstädte im Fokus
Das Leipziger Unternehmen Real Estate Pilot hat für seinen GeoMap-Renditeatlas knapp vier Millionen Kauf- und Mietangebote der Jahre 2024 und 2025 ausgewertet und zeigt damit, wo sich Wohninvestments in Deutschland aktuell besonders rechnen. Demnach liegen die höchsten Mietrenditen weiterhin in Mittel- und Ostdeutschland, angeführt vom Vogtlandkreis mit 8,66 Prozent. Unter den Metropolen sticht Stuttgart mit 4,17 Prozent hervor, gefolgt von Leipzig mit rund 3,75 Prozent. Erhebungszeitraum der Studie sind die Angebotsdaten vom 1.1.2024 bis 30.11.2025.
Für den österreichischen Markt liefern die deutschen Daten einen interessanten Kontrast. Während GeoMap zeigt, dass Rendite-Hotspots in Deutschland eher in mittelgroßen Städten und ländlichen Kreisen liegen, stehen in Österreich besonders Wien und einige Mittelstädte im Fokus, wo knapper Neubau und Regulatorik die Angebotsseite drosseln. Die KIM-Verordnung hat den österreichischen Kreditmarkt seit 2022 spürbar gebremst, lief aber mit Ende Juni 2025 aus, was die Finanzierung von Wohninvestments erleichtern dürfte. Gleichzeitig steigen die Mieten in Österreich schneller als im EU-Schnitt, was mittelfristig höhere Bruttorenditen erwarten lässt – sofern die Kaufpreise nicht erneut davonlaufen. Für Investoren in Wien und den Bundesländern lohnt daher der Blick nach Mitteldeutschland: Dort zeigt sich, wie stark Renditepotenziale entstehen können, wenn Kaufpreise korrigieren, die Nachfrage aber robust bleibt.
Während die Europäische Zentralbank nach dem Zinshoch 2023/24 schrittweise Kurs auf Normalisierung setzt, beruhigt sich der Transaktionsmarkt, ohne dass die Neubaukrise gelöst wäre. In Deutschland drücken korrigierte Kaufpreise bei stabiler Mietnachfrage die Bruttorenditen nach oben – ein Trend, den der Atlas für alle acht untersuchten Metropolen seit 2022 bestätigt. Parallel steigen in Österreich die Wohnkosten weiter; zwischen 2010 und 2024 legten die Mieten um 70,3 Prozent zu, deutlich stärker als in Deutschland mit 23,1 Prozent. Für Investoren bedeutet das: Mietrenditen werden stark vom lokalen Preisniveau und Regulierungsrahmen bestimmt – und die Schere zwischen Regionen öffnet sich weiter.
Im Detail zeigt der Atlas: Sämtliche Top‑10‑Kreise mit den höchsten Renditen liegen über 7,2 Prozent, fünf davon über 8 Prozent. Neben dem Vogtlandkreis gehören etwa Mansfeld‑Südharz (8,47 Prozent) und das Altenburger Land (8,33 Prozent) zu den Spitzenreitern, wobei Landkreise wie Elbe‑Elster (+19 Prozent) und Sömmerda (+18,7 Prozent) besonders hohe Renditezuwächse verzeichnen. Auf der Gegenseite finden sich renditeschwache Hochpreislagen wie Garmisch‑Partenkirchen mit 2,38 Prozent, Miesbach mit 2,62 Prozent und Nordfriesland mit 2,78 Prozent. In diesen Märkten bremsen hohe Kaufpreise bei begrenztem Mietsteigerungspotenzial die Ertragschancen – ähnlich wie in Wien oder westösterreichischen Tourismusregionen, wo Kaufpreise das Mietniveau seit Jahren überholen.
Bei den Metropolen setzt sich der Trend steigender Renditen fort, allerdings mit geringerer Dynamik. Stuttgart steigert sich seit 2022 von 3,15 auf über 4 Prozent und bleibt 2025 mit 4,17 Prozent klar auf Platz eins der Großstädte. Leipzig kommt auf rund 3,75 Prozent und bleibt damit renditestärkste ostdeutsche Metropole. Berlin markiert nach einer starken Aufholphase nun eine Pause: Die Mietrendite liegt 2025 bei 3,52 Prozent und damit knapp unter dem Vorjahr, als einzige Großstadt mit einem leichten Rückgang.
Für den österreichischen Markt liefern die deutschen Daten einen interessanten Kontrast. Während GeoMap zeigt, dass Rendite-Hotspots in Deutschland eher in mittelgroßen Städten und ländlichen Kreisen liegen, stehen in Österreich besonders Wien und einige Mittelstädte im Fokus, wo knapper Neubau und Regulatorik die Angebotsseite drosseln. Die KIM-Verordnung hat den österreichischen Kreditmarkt seit 2022 spürbar gebremst, lief aber mit Ende Juni 2025 aus, was die Finanzierung von Wohninvestments erleichtern dürfte. Gleichzeitig steigen die Mieten in Österreich schneller als im EU-Schnitt, was mittelfristig höhere Bruttorenditen erwarten lässt – sofern die Kaufpreise nicht erneut davonlaufen. Für Investoren in Wien und den Bundesländern lohnt daher der Blick nach Mitteldeutschland: Dort zeigt sich, wie stark Renditepotenziale entstehen können, wenn Kaufpreise korrigieren, die Nachfrage aber robust bleibt.
Während die Europäische Zentralbank nach dem Zinshoch 2023/24 schrittweise Kurs auf Normalisierung setzt, beruhigt sich der Transaktionsmarkt, ohne dass die Neubaukrise gelöst wäre. In Deutschland drücken korrigierte Kaufpreise bei stabiler Mietnachfrage die Bruttorenditen nach oben – ein Trend, den der Atlas für alle acht untersuchten Metropolen seit 2022 bestätigt. Parallel steigen in Österreich die Wohnkosten weiter; zwischen 2010 und 2024 legten die Mieten um 70,3 Prozent zu, deutlich stärker als in Deutschland mit 23,1 Prozent. Für Investoren bedeutet das: Mietrenditen werden stark vom lokalen Preisniveau und Regulierungsrahmen bestimmt – und die Schere zwischen Regionen öffnet sich weiter.
Im Detail zeigt der Atlas: Sämtliche Top‑10‑Kreise mit den höchsten Renditen liegen über 7,2 Prozent, fünf davon über 8 Prozent. Neben dem Vogtlandkreis gehören etwa Mansfeld‑Südharz (8,47 Prozent) und das Altenburger Land (8,33 Prozent) zu den Spitzenreitern, wobei Landkreise wie Elbe‑Elster (+19 Prozent) und Sömmerda (+18,7 Prozent) besonders hohe Renditezuwächse verzeichnen. Auf der Gegenseite finden sich renditeschwache Hochpreislagen wie Garmisch‑Partenkirchen mit 2,38 Prozent, Miesbach mit 2,62 Prozent und Nordfriesland mit 2,78 Prozent. In diesen Märkten bremsen hohe Kaufpreise bei begrenztem Mietsteigerungspotenzial die Ertragschancen – ähnlich wie in Wien oder westösterreichischen Tourismusregionen, wo Kaufpreise das Mietniveau seit Jahren überholen.
Bei den Metropolen setzt sich der Trend steigender Renditen fort, allerdings mit geringerer Dynamik. Stuttgart steigert sich seit 2022 von 3,15 auf über 4 Prozent und bleibt 2025 mit 4,17 Prozent klar auf Platz eins der Großstädte. Leipzig kommt auf rund 3,75 Prozent und bleibt damit renditestärkste ostdeutsche Metropole. Berlin markiert nach einer starken Aufholphase nun eine Pause: Die Mietrendite liegt 2025 bei 3,52 Prozent und damit knapp unter dem Vorjahr, als einzige Großstadt mit einem leichten Rückgang.
Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.
Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.
Ihre Vorteile
- Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
- Testweise 3 Immobilien Magazin Printausgaben
- Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
- Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
- Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
- Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!
Pro Abo
120,- € / Jahr exkl. MwSt.
Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos
Vorteile entdeckenPremium Abo
1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.
Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen Immobilien Magazin
Vorteile entdeckenLF
AutorLaura Fürst
Tags
2025
Deutschland
Real Estate Pilot
Weitere Artikel