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Wohnbaukredite stark gestiegen
Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal. Die heutige Ausgabe wird Ihnen präsentiert von willhaben. Immobilien – Schneller vermieten & verkaufen!
Und das sind die heutigen Schlagzeilen:
Wohnbaukredite deutlich gestiegen
One Group passt Bedingungen an
Shopflächen leicht rückläufig
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Wohnbaukredite deutlich gestiegen
Die Nachfrage nach Wohnbaufinanzierungen hat 2025 deutlich zugelegt. Laut Oesterreichischer Nationalbank stieg das Volumen neu vergebener Wohnbaukredite von 11 auf 17 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür sind vor allem gesunkene Finanzierungskosten sowie steigende Realeinkommen.
Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Trend hin zu mehr Sicherheit: 86 Prozent der neuen Kredite wurden als Fixzinskredite abgeschlossen. Insgesamt sind mittlerweile rund zwei Drittel aller Wohnbaukredite fix verzinst – ein markanter Anstieg gegenüber 2020.
Auch bestehende Kreditnehmer profitieren von der Entwicklung: Die gesamten Zinszahlungen der privaten Haushalte sind um rund 600 Millionen Euro auf 3,6 Milliarden Euro gesunken. Das entlastet viele Haushalte und sorgt gleichzeitig für neue Dynamik am Immobilienmarkt.
One Group passt Bedingungen an
Die One Group hat in Hamburg acht Gläubigerversammlungen ihrer ProReal Secur-Gesellschaften erfolgreich abgeschlossen. Im Fokus stand die Anpassung der Anleihebedingungen angesichts der weiterhin angespannten Marktsituation.
Konkret wurden Laufzeiten bis Ende 2029 verlängert, mit einer optionalen Ausdehnung bis 2031. Zusätzlich wurde die Möglichkeit geschaffen, Zinszahlungen bis zur Endfälligkeit aufzuschieben.
Hintergrund sind die anhaltenden Verwerfungen am Immobilienmarkt der vergangenen Jahre. Durch die Anpassungen soll sichergestellt werden, dass die Hauptschuldnerin SC Finance Three ihre Verpflichtungen weiterhin erfüllen kann. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen den nötigen Spielraum schaffen, um Projekte in einem stabileren Marktumfeld zu verwerten.
Shopflächen leicht rückläufig
Österreichs Innenstädte bleiben lebendig – stehen jedoch vor einem strukturellen Wandel. Das zeigt der aktuelle City Retail Report von Standort+Markt in Kooperation mit der WKÖ. Seit 2016 ist die Gesamtfläche klassischer Shopflächen um mehr als 15 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig gewinnen alternative Nutzungen wie Gastronomie, Dienstleistungen und Freizeitangebote zunehmend an Bedeutung und kompensieren einen Teil des Rückgangs.
Dabei zeigt sich ein differenziertes Bild: Während größere Städte mit einem breiteren und stabileren Angebot punkten, kämpfen kleinere Städte verstärkt mit Leerständen. Auffällig ist zudem die zunehmende Umnutzung von Flächen – etwa zu Büros, Co-Working-Spaces oder sozialen Einrichtungen.
Diese Entwicklungen bringen neue Nutzungen und Zielgruppen in die Innenstädte, können jedoch die belebende Wirkung des klassischen Einzelhandels nicht vollständig ersetzen.
Das waren die Meldungen dieses Morgens.
Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
Und das sind die heutigen Schlagzeilen:
Wohnbaukredite deutlich gestiegen
One Group passt Bedingungen an
Shopflächen leicht rückläufig
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Wohnbaukredite deutlich gestiegen
Die Nachfrage nach Wohnbaufinanzierungen hat 2025 deutlich zugelegt. Laut Oesterreichischer Nationalbank stieg das Volumen neu vergebener Wohnbaukredite von 11 auf 17 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür sind vor allem gesunkene Finanzierungskosten sowie steigende Realeinkommen.
Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Trend hin zu mehr Sicherheit: 86 Prozent der neuen Kredite wurden als Fixzinskredite abgeschlossen. Insgesamt sind mittlerweile rund zwei Drittel aller Wohnbaukredite fix verzinst – ein markanter Anstieg gegenüber 2020.
Auch bestehende Kreditnehmer profitieren von der Entwicklung: Die gesamten Zinszahlungen der privaten Haushalte sind um rund 600 Millionen Euro auf 3,6 Milliarden Euro gesunken. Das entlastet viele Haushalte und sorgt gleichzeitig für neue Dynamik am Immobilienmarkt.
One Group passt Bedingungen an
Die One Group hat in Hamburg acht Gläubigerversammlungen ihrer ProReal Secur-Gesellschaften erfolgreich abgeschlossen. Im Fokus stand die Anpassung der Anleihebedingungen angesichts der weiterhin angespannten Marktsituation.
Konkret wurden Laufzeiten bis Ende 2029 verlängert, mit einer optionalen Ausdehnung bis 2031. Zusätzlich wurde die Möglichkeit geschaffen, Zinszahlungen bis zur Endfälligkeit aufzuschieben.
Hintergrund sind die anhaltenden Verwerfungen am Immobilienmarkt der vergangenen Jahre. Durch die Anpassungen soll sichergestellt werden, dass die Hauptschuldnerin SC Finance Three ihre Verpflichtungen weiterhin erfüllen kann. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen den nötigen Spielraum schaffen, um Projekte in einem stabileren Marktumfeld zu verwerten.
Shopflächen leicht rückläufig
Österreichs Innenstädte bleiben lebendig – stehen jedoch vor einem strukturellen Wandel. Das zeigt der aktuelle City Retail Report von Standort+Markt in Kooperation mit der WKÖ. Seit 2016 ist die Gesamtfläche klassischer Shopflächen um mehr als 15 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig gewinnen alternative Nutzungen wie Gastronomie, Dienstleistungen und Freizeitangebote zunehmend an Bedeutung und kompensieren einen Teil des Rückgangs.
Dabei zeigt sich ein differenziertes Bild: Während größere Städte mit einem breiteren und stabileren Angebot punkten, kämpfen kleinere Städte verstärkt mit Leerständen. Auffällig ist zudem die zunehmende Umnutzung von Flächen – etwa zu Büros, Co-Working-Spaces oder sozialen Einrichtungen.
Diese Entwicklungen bringen neue Nutzungen und Zielgruppen in die Innenstädte, können jedoch die belebende Wirkung des klassischen Einzelhandels nicht vollständig ersetzen.
Das waren die Meldungen dieses Morgens.
Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Immobilienmarkt
willhaben
Immobilien
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