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Wohnmarkt stabilisiert sich
Zurück zur Normalität
Der österreichische Wohnimmobilienmarkt stabilisiert sich 2025 nach den massiven Verwerfungen der Zinswende. Das zeigt der aktuelle „Immobilien-Compass 2025“, den die Compass-Gruppe gemeinsam mit DataScience Service veröffentlicht hat. Demnach steigen die Transaktionszahlen nach dem Einbruch 2023 wieder auf rund 22.000 bis 23.000 Kaufverträge pro Quartal.
Zwischen 2022 und 2023 war der Leitzins von nahezu null auf rund 4,5 Prozent gestiegen. In der Folge halbierte sich die Zahl der Abschlüsse von bis zu 32.000 auf etwa 17.000 pro Quartal. Seit Ende 2023 sorgt die schrittweise Zinssenkung für eine Belebung. Aktuell liegt der Leitzins bei rund 2,5 Prozent, durchschnittliche Kreditzinsen bei etwa 3,3 Prozent.
„Überraschend war nicht das Zinsniveau an sich, sondern die Geschwindigkeit der Veränderung, insbesondere bei variabler Verzinsung. Innerhalb kurzer Zeit verteuerten sich Immobilienkredite massiv. Die Lektion der letzten Jahre ist, verstärkt auf fix verzinste Kredite zu setzen, da Banken zugleich mehr Sicherheiten fordern und konservativer bewerten“, sagt Klaus Pfeiffer, Partner bei Weber & Co. Rechtsanwälte.
Mit der verbesserten Planbarkeit nähern sich Angebot und Nachfrage wieder an. „Nach den Einbrüchen der vergangenen Jahre zeichnet sich insgesamt für das Jahr 2025 eine vorsichtige Erholung des Wohnimmobilienmarktes ab. Sinkende Leit- und Hypothekarzinsen, das Auslaufen der KIM-Verordnung am 30.06.2025 und inflationsbedingt steigende Löhne haben die Nachfrage insbesondere bei gebrauchten Wohnimmobilien belebt“, so Gerald Stocker, allgemein beeideter Sachverständiger.
Regional treiben vor allem Wien und die westlichen Bundesländer das Volumen. In Wien stieg es von 7,7 auf 10,8 Milliarden Euro (+35 Prozent). Tirol legte von 3,0 auf 4,8 Milliarden Euro zu (+60 Prozent), Vorarlberg von 1,7 auf 2,7 Milliarden Euro (+50 Prozent). Gleichzeitig warnen Marktteilnehmer vor Engpässen im Neubausegment. „Ein massiver Rückgang an Neubauwohnungen wird in Wien und Niederösterreich jedoch zu steigenden Preisen und Engpässen führen“, sagt Marion Weinberger-Fritz, Geschäftsführerin Raiffeisen Vorsorge Wohnung.
Die Käuferstruktur bleibt stabil: Besonders aktiv sind 30- bis 39-Jährige – sowohl bei Einfamilienhäusern (32,9 Prozent) als auch bei Wohnungen (28,9 Prozent). Für 2026 erwarten die Autoren eine weitere moderate Erholung, sofern das Zinsumfeld stabil bleibt.
Zwischen 2022 und 2023 war der Leitzins von nahezu null auf rund 4,5 Prozent gestiegen. In der Folge halbierte sich die Zahl der Abschlüsse von bis zu 32.000 auf etwa 17.000 pro Quartal. Seit Ende 2023 sorgt die schrittweise Zinssenkung für eine Belebung. Aktuell liegt der Leitzins bei rund 2,5 Prozent, durchschnittliche Kreditzinsen bei etwa 3,3 Prozent.
„Überraschend war nicht das Zinsniveau an sich, sondern die Geschwindigkeit der Veränderung, insbesondere bei variabler Verzinsung. Innerhalb kurzer Zeit verteuerten sich Immobilienkredite massiv. Die Lektion der letzten Jahre ist, verstärkt auf fix verzinste Kredite zu setzen, da Banken zugleich mehr Sicherheiten fordern und konservativer bewerten“, sagt Klaus Pfeiffer, Partner bei Weber & Co. Rechtsanwälte.
Mit der verbesserten Planbarkeit nähern sich Angebot und Nachfrage wieder an. „Nach den Einbrüchen der vergangenen Jahre zeichnet sich insgesamt für das Jahr 2025 eine vorsichtige Erholung des Wohnimmobilienmarktes ab. Sinkende Leit- und Hypothekarzinsen, das Auslaufen der KIM-Verordnung am 30.06.2025 und inflationsbedingt steigende Löhne haben die Nachfrage insbesondere bei gebrauchten Wohnimmobilien belebt“, so Gerald Stocker, allgemein beeideter Sachverständiger.
Regional treiben vor allem Wien und die westlichen Bundesländer das Volumen. In Wien stieg es von 7,7 auf 10,8 Milliarden Euro (+35 Prozent). Tirol legte von 3,0 auf 4,8 Milliarden Euro zu (+60 Prozent), Vorarlberg von 1,7 auf 2,7 Milliarden Euro (+50 Prozent). Gleichzeitig warnen Marktteilnehmer vor Engpässen im Neubausegment. „Ein massiver Rückgang an Neubauwohnungen wird in Wien und Niederösterreich jedoch zu steigenden Preisen und Engpässen führen“, sagt Marion Weinberger-Fritz, Geschäftsführerin Raiffeisen Vorsorge Wohnung.
Die Käuferstruktur bleibt stabil: Besonders aktiv sind 30- bis 39-Jährige – sowohl bei Einfamilienhäusern (32,9 Prozent) als auch bei Wohnungen (28,9 Prozent). Für 2026 erwarten die Autoren eine weitere moderate Erholung, sofern das Zinsumfeld stabil bleibt.
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AutorStefan Posch
Tags
Wohnimmobilien
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