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2026: Zuwachs der deutschen Bauleistung
Ende der Durstrecke am Bau
Nach einer mehrjährigen Durststrecke zeichnet sich für die deutsche Bauindustrie eine Trendwende ab, welche wohl auch bald in Österreich spürbar werden wird. Laut dem aktuellen Construction Market Insights-Report von Linesight wird für 2026 ein moderater Zuwachs der Bauleistung um 2,1 Prozent prognostiziert, nachdem die Produktion 2025 noch um rund 3 Prozent schrumpfte. Dieser Aufschwung wird primär durch öffentliche Investitionen in die Infrastruktur, die Energieversorgung und den expandierenden Sektor der Rechenzentren sowie steuerliche Anreize getragen.
„Nach Jahren rückläufiger Bauleistung gewinnt der deutsche Markt wieder an Dynamik. Öffentliche Investitionen geben wichtige Impulse für Infrastruktur und Industrie. Dies erhöht jedoch auch die Anforderungen an Planung und Umsetzung. Insbesondere bei den Lieferketten zeigt sich, wie entscheidend verlässliche Rahmenbedingungen für den Projekterfolg sind“, erklärt Giles Heather, Director Europe bei Linesight. Tatsächlich bleiben Lieferketten trotz einer leichten Entspannung volatil. Der massive Ausbau der KI-Infrastruktur führt zu anhaltenden Engpässen bei kritischen Komponenten wie Transformatoren und Kühlsystemen.
Zusätzlich belasten regulatorische Neuerungen das Preisgefüge. Die Einführung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und strengere Vorgaben im EU-Emissionshandel dürften 2026 insbesondere CO2-intensive Materialien wie Zement, Beton und Stahl verteuern. Neil Doyle, Director of Procurement and Supply Chain bei Linesight, warnt: „Die Klimapolitik, volatile Energiepreise und der anhaltende Fachkräftemangel wirken sich direkt auf die Bauindustrie aus. Diese Faktoren wirken nicht isoliert, sondern sind miteinander verknüpft und haben direkte Auswirkungen auf Termine, Budgets und Lieferketten. Wer heute Projekte managen will, braucht mehr als nur eine gute Planung: Er braucht fundierte Marktkenntnisse, vorausschauende Beschaffung und klare Risikostrategien.“
Obwohl Deutschland damit zur Wachstumszone zurückkehrt, bleibt die Dynamik hinter europäischen Spitzenreitern wie Schweden (+4,3 Prozent) zurück. Für den europäischen Gesamtmarkt zeigt sich Heather dennoch vorsichtig optimistisch: „Das Wachstum bis 2026 wird in erster Linie von Projekten in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Versorgungswirtschaft getragen und durch die Ziele der EU für erneuerbare Energien und die digitale Transformation unterstützt. Dennoch bleiben die Energieversorgung und -planung kritische Engpässe für alle Sektoren und werden auch im kommenden Jahr weiterhin große Hindernisse darstellen.“
„Nach Jahren rückläufiger Bauleistung gewinnt der deutsche Markt wieder an Dynamik. Öffentliche Investitionen geben wichtige Impulse für Infrastruktur und Industrie. Dies erhöht jedoch auch die Anforderungen an Planung und Umsetzung. Insbesondere bei den Lieferketten zeigt sich, wie entscheidend verlässliche Rahmenbedingungen für den Projekterfolg sind“, erklärt Giles Heather, Director Europe bei Linesight. Tatsächlich bleiben Lieferketten trotz einer leichten Entspannung volatil. Der massive Ausbau der KI-Infrastruktur führt zu anhaltenden Engpässen bei kritischen Komponenten wie Transformatoren und Kühlsystemen.
Zusätzlich belasten regulatorische Neuerungen das Preisgefüge. Die Einführung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und strengere Vorgaben im EU-Emissionshandel dürften 2026 insbesondere CO2-intensive Materialien wie Zement, Beton und Stahl verteuern. Neil Doyle, Director of Procurement and Supply Chain bei Linesight, warnt: „Die Klimapolitik, volatile Energiepreise und der anhaltende Fachkräftemangel wirken sich direkt auf die Bauindustrie aus. Diese Faktoren wirken nicht isoliert, sondern sind miteinander verknüpft und haben direkte Auswirkungen auf Termine, Budgets und Lieferketten. Wer heute Projekte managen will, braucht mehr als nur eine gute Planung: Er braucht fundierte Marktkenntnisse, vorausschauende Beschaffung und klare Risikostrategien.“
Obwohl Deutschland damit zur Wachstumszone zurückkehrt, bleibt die Dynamik hinter europäischen Spitzenreitern wie Schweden (+4,3 Prozent) zurück. Für den europäischen Gesamtmarkt zeigt sich Heather dennoch vorsichtig optimistisch: „Das Wachstum bis 2026 wird in erster Linie von Projekten in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Versorgungswirtschaft getragen und durch die Ziele der EU für erneuerbare Energien und die digitale Transformation unterstützt. Dennoch bleiben die Energieversorgung und -planung kritische Engpässe für alle Sektoren und werden auch im kommenden Jahr weiterhin große Hindernisse darstellen.“
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AutorStefan Posch
Tags
Linesight
Neil Doyle
2026
Investitionen
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