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Berlins Zinshausmarkt feiert Comeback
Transaktionsvolumen steigt um 47 Prozent
Der Berliner Markt für Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser hat im zweiten Quartal 2026 eine überraschend dynamische Erholung hingelegt. Trotz globaler Marktunsicherheiten, geopolitischer Spannungen und schwankender Zinsentwicklungen meldeten sich Investoren und Marktaktivität nach einem verhaltenen Jahresauftakt eindrucksvoll zurück. Wie aus einer Auswertung der aktuellen Daten des Gutachterausschusses Berlin durch das Analysehaus Michael Schick Immobilien hervorgeht, kletterte das Transaktionsvolumen im zweiten Quartal auf 901,6 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von gut 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (613,2 Millionen Euro) und mehr als einer Verdopplung im Vergleich zum Jahresauftakt (410,4 Millionen Euro).
Hauptverantwortlich für den deutlichen Volumensprung war das Segment der klassischen Mehrfamilienhäuser. Hier verdoppelte sich das Transaktionsvolumen mit 508,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (247,8 Millionen Euro) mehr als (+105 Prozent). Auch Wohn- und Geschäftshäuser legten leicht zu und sicherten sich mit 393,2 Millionen Euro ein Plus von rund 8 Prozent. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 179 Transaktionen registriert – nach 166 Verkäufen im zweiten Quartal 2025 (+8 Prozent) und lediglich 125 Abschlüssen im ersten Quartal 2026 (+43 Prozent).
Beim regionalen Blick auf das Stadtgebiet sticht Pankow heraus: Mit 26 Verkäufen und einem Gesamtumsatz von 166,9 Millionen Euro führte der Bezirk das Ranking an. Dahinter folgten Mitte (151,8 Millionen Euro bei 16 Kauffällen) und Tempelhof-Schöneberg (128,9 Millionen Euro bei 12 Kauffällen). Letzterer verbuchte zudem mit durchschnittlich 10,7 Millionen Euro den höchsten mittleren Objektkaufpreis. Am unteren Ende rangierten Randbezirke wie Marzahn-Hellersdorf mit lediglich zwei Verkäufen und 1,8 Millionen Euro Umsatz.
Auf der Preisseite ergab die erste Analyse der Gutachterausschuss-Daten ein differenziertes Bild. Während der durchschnittliche Quadratmeterpreis für reine Mehrfamilienhäuser mit rund 2.062 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche unter dem Vorjahresschnitt von 2.285 Euro lag (-10 Prozent), verzeichneten Wohn- und Geschäftshäuser mit 2.342 Euro pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche einen spürbaren Zuwachs von etwa 11 Prozent gegenüber 2025 (2.110 Euro/m²).
Unterstützt wird das anhaltende Investoreninteresse von stabilen Fundamentaldaten auf der Nutzerseite. Während Berlins Bevölkerung kontinuierlich wächst, brach die Zahl der Baufertigstellungen 2025 um rund 35 Prozent auf nur noch 9.524 Einheiten ein. Der anhaltende Neubaumangel sorgt somit für ein dauerhaft knappes Angebot und stützt die Nachfrage im Bestandssegment. Weitere Preisrückgänge, wie von einigen Marktteilnehmern nach dem schwachen Jahresauftakt kolportiert, sind damit laut Marktbericht nicht zu erwarten. Vielmehr scheint der Berliner Wohninvestmentmarkt nach der Delle im ersten Quartal 2026 zu seiner stabilen Langfristentwicklung zurückzukehren, die er seit 2024 aufgenommen hat.
Hauptverantwortlich für den deutlichen Volumensprung war das Segment der klassischen Mehrfamilienhäuser. Hier verdoppelte sich das Transaktionsvolumen mit 508,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (247,8 Millionen Euro) mehr als (+105 Prozent). Auch Wohn- und Geschäftshäuser legten leicht zu und sicherten sich mit 393,2 Millionen Euro ein Plus von rund 8 Prozent. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 179 Transaktionen registriert – nach 166 Verkäufen im zweiten Quartal 2025 (+8 Prozent) und lediglich 125 Abschlüssen im ersten Quartal 2026 (+43 Prozent).
Beim regionalen Blick auf das Stadtgebiet sticht Pankow heraus: Mit 26 Verkäufen und einem Gesamtumsatz von 166,9 Millionen Euro führte der Bezirk das Ranking an. Dahinter folgten Mitte (151,8 Millionen Euro bei 16 Kauffällen) und Tempelhof-Schöneberg (128,9 Millionen Euro bei 12 Kauffällen). Letzterer verbuchte zudem mit durchschnittlich 10,7 Millionen Euro den höchsten mittleren Objektkaufpreis. Am unteren Ende rangierten Randbezirke wie Marzahn-Hellersdorf mit lediglich zwei Verkäufen und 1,8 Millionen Euro Umsatz.
Auf der Preisseite ergab die erste Analyse der Gutachterausschuss-Daten ein differenziertes Bild. Während der durchschnittliche Quadratmeterpreis für reine Mehrfamilienhäuser mit rund 2.062 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche unter dem Vorjahresschnitt von 2.285 Euro lag (-10 Prozent), verzeichneten Wohn- und Geschäftshäuser mit 2.342 Euro pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche einen spürbaren Zuwachs von etwa 11 Prozent gegenüber 2025 (2.110 Euro/m²).
Unterstützt wird das anhaltende Investoreninteresse von stabilen Fundamentaldaten auf der Nutzerseite. Während Berlins Bevölkerung kontinuierlich wächst, brach die Zahl der Baufertigstellungen 2025 um rund 35 Prozent auf nur noch 9.524 Einheiten ein. Der anhaltende Neubaumangel sorgt somit für ein dauerhaft knappes Angebot und stützt die Nachfrage im Bestandssegment. Weitere Preisrückgänge, wie von einigen Marktteilnehmern nach dem schwachen Jahresauftakt kolportiert, sind damit laut Marktbericht nicht zu erwarten. Vielmehr scheint der Berliner Wohninvestmentmarkt nach der Delle im ersten Quartal 2026 zu seiner stabilen Langfristentwicklung zurückzukehren, die er seit 2024 aufgenommen hat.
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AutorLaura Fürst
Tags
Berlin
Zinshausmarkt
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Deutschland
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