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VÖB erwartet Stabilisierung 2026
Betonbranche sieht Talsohle durchschritten
Die österreichische Betonfertigteilindustrie hat 2025 ein weiteres schwieriges Jahr hinter sich und rechnet 2026 mit einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbarometer des Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) hervor, das im Jänner 2026 vom Marktforschungsinstitut TQS erhoben wurde.
Die Branche war 2025 von stagnierenden bis rückläufigen Umsätzen und schwacher Auftragslage geprägt. Im zweiten Halbjahr 2025 zeigt sich ein gespaltenes Bild: Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen meldete sinkende Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die andere Hälfte verzeichnete stabile oder steigende Erlöse. Laut VÖB-Geschäftsführer Anton Glasmaier resultierten jeweils rund ein Drittel der Umsatzsteigerungen aus neu gewonnenen Kunden sowie aus erweiterten Leistungs- und Produktportfolios. Betriebe mit Umsatzrückgängen führen diese gleichermaßen auf die gesamtwirtschaftliche Lage und mangelnde Aufträge zurück.
Für das erste Halbjahr 2026 überwiegt vorsichtiger Optimismus. Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen mit konstanten Umsätzen. Rund 90 Prozent planen bis Jahresende keinen weiteren Personalabbau und setzen auf ihr Stammpersonal. Differenziert zeigt sich die Situation bei Lehrlingen: Ein Drittel der Unternehmen bietet keine Lehrstellen an, während andere Betriebe über zu wenige oder nicht ausreichend qualifizierte Bewerber berichten.
Als strategischen Hebel sehen 85 Prozent der Mitgliedsbetriebe die Fertigteilbauweise im Hochbau. VÖB-Präsident Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer Fertigteilholding, betont das Potenzial höherer Vorfertigungsgrade und digitaler Planungsmethoden wie BIM zur Reduktion von Bau- und Montagezeiten.
Für Projektentwickler und Bauunternehmen bleibt die Lage damit angespannt, aber berechenbarer: Die Talsohle scheint erreicht – ein kräftiger Aufschwung ist jedoch nicht in Sicht.
Die Branche war 2025 von stagnierenden bis rückläufigen Umsätzen und schwacher Auftragslage geprägt. Im zweiten Halbjahr 2025 zeigt sich ein gespaltenes Bild: Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen meldete sinkende Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die andere Hälfte verzeichnete stabile oder steigende Erlöse. Laut VÖB-Geschäftsführer Anton Glasmaier resultierten jeweils rund ein Drittel der Umsatzsteigerungen aus neu gewonnenen Kunden sowie aus erweiterten Leistungs- und Produktportfolios. Betriebe mit Umsatzrückgängen führen diese gleichermaßen auf die gesamtwirtschaftliche Lage und mangelnde Aufträge zurück.
Für das erste Halbjahr 2026 überwiegt vorsichtiger Optimismus. Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen mit konstanten Umsätzen. Rund 90 Prozent planen bis Jahresende keinen weiteren Personalabbau und setzen auf ihr Stammpersonal. Differenziert zeigt sich die Situation bei Lehrlingen: Ein Drittel der Unternehmen bietet keine Lehrstellen an, während andere Betriebe über zu wenige oder nicht ausreichend qualifizierte Bewerber berichten.
Als strategischen Hebel sehen 85 Prozent der Mitgliedsbetriebe die Fertigteilbauweise im Hochbau. VÖB-Präsident Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer Fertigteilholding, betont das Potenzial höherer Vorfertigungsgrade und digitaler Planungsmethoden wie BIM zur Reduktion von Bau- und Montagezeiten.
Für Projektentwickler und Bauunternehmen bleibt die Lage damit angespannt, aber berechenbarer: Die Talsohle scheint erreicht – ein kräftiger Aufschwung ist jedoch nicht in Sicht.
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AutorLaura Fürst
Tags
Anton Glasmaier
VÖB
Baubranche
Beton
Betonfertigteilindustrie
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