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Deutschland: Wohn-Investmentmarkt stabilisiert sich
Breit getragene 4,4 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026
Der deutsche Wohn-Investmentmarkt (Transaktionen ab 30 Einheiten) zeigt sich in der ersten Jahreshälfte 2026 robust. Laut einer aktuellen Analyse von BNP Paribas Real Estate wurden im ersten Halbjahr rund 4,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das Ergebnis liegt damit nur hauchdünn unter dem Vorjahresniveau (minus 3 Prozent). Die Marktstruktur präsentiert sich jedoch deutlich breiter aufgestellt: Statt weniger Megadeals stützt sich das Volumen 2026 auf eine deutlich gestiegene Anzahl von Abschlüssen im mittleren Segment.
Deals bis 50 Millionen Euro dominieren mit einem Marktanteil von 47 Prozent (Zehnjahresschnitt: 33 Prozent) das Geschehen, während Großtransaktionen über 100 Millionen Euro mit 34 Prozent den geringsten Wert seit einer Dekade verbuchen – wenngleich im zweiten Quartal vier große Bestandsportfolios außerhalb der A-Städte umgesetzt wurden. Bestandsportfolios sicherten sich mit 47 Prozent das größte Volumen, gefolgt von Forward Deals (21 Prozent). Ein historisches Rekordhoch verzeichneten ESG-konforme, neuwertige Objekte und Neubauten mit einem Transaktionsvolumen von gut 770 Millionen Euro (18 Prozent Marktanteil).
Auf Käuferseite fuhren Investment- und Asset Manager mit rund 1,3 Milliarden Euro (31 Prozent) ihr stärkstes Ergebnis seit dem Boomjahr 2022 ein. Bei den Standorten führt Berlin mit rund 600 Millionen Euro das Feld an, gefolgt von Düsseldorf (325 Millionen Euro) und Hamburg (320 Millionen Euro). Bei den Netto-Spitzenrenditen für Neubauten gab es im zweiten Quartal die erste leichte Aufwärtsbewegung seit Ende 2024: Je nach Standort zogen die Renditen um 5 bis 10 Basispunkte an. Die teuersten Pflaster bleiben München und Berlin mit jeweils 3,50 Prozent.
„Ungeachtet konjunktureller Schwäche und geopolitischer Risiken profitiert der Wohn-Investmentmarkt weiterhin von starken Nutzermarkt-Perspektiven. Eine gut gefüllte Deal-Pipeline dürfte die Marktaktivität in den kommenden Monaten zusätzlich beleben“, prognostiziert Christoph Meszelinsky, Head of Residential Investment bei BNP Paribas Real Estate.
Deals bis 50 Millionen Euro dominieren mit einem Marktanteil von 47 Prozent (Zehnjahresschnitt: 33 Prozent) das Geschehen, während Großtransaktionen über 100 Millionen Euro mit 34 Prozent den geringsten Wert seit einer Dekade verbuchen – wenngleich im zweiten Quartal vier große Bestandsportfolios außerhalb der A-Städte umgesetzt wurden. Bestandsportfolios sicherten sich mit 47 Prozent das größte Volumen, gefolgt von Forward Deals (21 Prozent). Ein historisches Rekordhoch verzeichneten ESG-konforme, neuwertige Objekte und Neubauten mit einem Transaktionsvolumen von gut 770 Millionen Euro (18 Prozent Marktanteil).
Auf Käuferseite fuhren Investment- und Asset Manager mit rund 1,3 Milliarden Euro (31 Prozent) ihr stärkstes Ergebnis seit dem Boomjahr 2022 ein. Bei den Standorten führt Berlin mit rund 600 Millionen Euro das Feld an, gefolgt von Düsseldorf (325 Millionen Euro) und Hamburg (320 Millionen Euro). Bei den Netto-Spitzenrenditen für Neubauten gab es im zweiten Quartal die erste leichte Aufwärtsbewegung seit Ende 2024: Je nach Standort zogen die Renditen um 5 bis 10 Basispunkte an. Die teuersten Pflaster bleiben München und Berlin mit jeweils 3,50 Prozent.
„Ungeachtet konjunktureller Schwäche und geopolitischer Risiken profitiert der Wohn-Investmentmarkt weiterhin von starken Nutzermarkt-Perspektiven. Eine gut gefüllte Deal-Pipeline dürfte die Marktaktivität in den kommenden Monaten zusätzlich beleben“, prognostiziert Christoph Meszelinsky, Head of Residential Investment bei BNP Paribas Real Estate.
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AutorLaura Fürst
Tags
BNP-Paribas
Analyse
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Berlin
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