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Paukenschlag: Ex-Immobilien-CEO gesteht
Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal. Diese Sendung widmet Ihnen „Endlich Montag“, der myheiv-Podcast: myhive Offices – Büros, in die man gern kommt.
Alle Infos finden Sie auf myhiveoffices.com.
Das sind die Schlagzeilen des Tages:
Ein Paukenschlag zum Auftakt des Wienwert-Prozesses
Scharfe Kritik am neuen Mietenpaket
Und hohe Wertsteigerungen bei Immobilien in Skigebieten
Wienwert-Prozess startet mit Teilgeständnis
Es ist einer der größten Immobilien-Strafprozesse der vergangenen Jahre – und bereits der erste Verhandlungstag sorgt für Aufmerksamkeit. Der frühere Wienwert-Geschäftsführer Stefan Gruze übernahm zum Auftakt Teilverantwortung. Er bekannte sich schuldig, die Interessen von Gläubigern grob fahrlässig beeinträchtigt zu haben. Zudem räumte er Korruptionsvorwürfe im weiteren Sinn ein, wies jedoch den Vorwurf der Untreue sowie den zentralen Anklagepunkt des Anlagebetrugs zurück.
Aus Sicht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wurde über Jahre hinweg ein System aufgebaut, das Investoren täuschte. Anlegergelder seien nicht wie beworben in Immobilienprojekte geflossen, sondern zur Rückzahlung fälliger Anleihen verwendet worden. Im Raum steht ein mutmaßlicher Schaden von rund einundvierzig Millionen Euro. Insgesamt sind elf Personen und drei Verbände angeklagt, darunter auch prominente Namen aus Politik und Wirtschaft. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Scharfe Kritik am Mietenpaket
Kaum beschlossen, sorgt das neue Mietenpaket weiterhin für politischen Gegenwind. Aus Sicht der FPÖ führen die neuen Regelungen vor allem zu zusätzlichem Verwaltungsaufwand für Hausverwaltungen. Besonders kritisch bewertet werden die vorgesehenen Parallelrechnungen bei der Indexierung von Mieten.
Diese gelten in der Praxis als schwer umsetzbar und würden die Bürokratie erhöhen, ohne für Mieter oder Vermieter echte Transparenz zu schaffen. Auch das Justizministerium steht in der Kritik, da die gesetzlichen Vorgaben nach Ansicht der Freiheitlichen nicht ausreichend praxistauglich seien. Die FPÖ fordert daher eine rasche Überarbeitung der Regelungen und kündigt an, das Thema parlamentarisch weiterzuverfolgen.
Hohe Wertsteigerungen in Skigebieten
Ein Blick in die Berge zeigt: Immobilien in Skigebieten haben sich langfristig als erstaunlich robust erwiesen. Wer vor rund zwanzig Jahren ein Haus oder Chalet in einer alpinen Destination gekauft hat, konnte in vielen Regionen außergewöhnliche Wertsteigerungen erzielen.
Das geht aus dem aktuellen Skiimmobilien-Report des Maklerhauses Savills hervor. Besonders stark entwickelten sich die Preise in den USA und in Frankreich. Auch in Österreich und der Schweiz haben sich die Immobilienwerte seit Mitte der 2000er-Jahre nahezu verdoppelt. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten legten die Preise in diesem Segment im vergangenen Jahr erneut leicht zu. Entscheidend für die Attraktivität sind dabei zunehmend Faktoren wie Ganzjahrestourismus, Infrastruktur und Erreichbarkeit.
Alle Infos finden Sie auf myhiveoffices.com.
Das sind die Schlagzeilen des Tages:
Ein Paukenschlag zum Auftakt des Wienwert-Prozesses
Scharfe Kritik am neuen Mietenpaket
Und hohe Wertsteigerungen bei Immobilien in Skigebieten
Wienwert-Prozess startet mit Teilgeständnis
Es ist einer der größten Immobilien-Strafprozesse der vergangenen Jahre – und bereits der erste Verhandlungstag sorgt für Aufmerksamkeit. Der frühere Wienwert-Geschäftsführer Stefan Gruze übernahm zum Auftakt Teilverantwortung. Er bekannte sich schuldig, die Interessen von Gläubigern grob fahrlässig beeinträchtigt zu haben. Zudem räumte er Korruptionsvorwürfe im weiteren Sinn ein, wies jedoch den Vorwurf der Untreue sowie den zentralen Anklagepunkt des Anlagebetrugs zurück.
Aus Sicht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wurde über Jahre hinweg ein System aufgebaut, das Investoren täuschte. Anlegergelder seien nicht wie beworben in Immobilienprojekte geflossen, sondern zur Rückzahlung fälliger Anleihen verwendet worden. Im Raum steht ein mutmaßlicher Schaden von rund einundvierzig Millionen Euro. Insgesamt sind elf Personen und drei Verbände angeklagt, darunter auch prominente Namen aus Politik und Wirtschaft. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Scharfe Kritik am Mietenpaket
Kaum beschlossen, sorgt das neue Mietenpaket weiterhin für politischen Gegenwind. Aus Sicht der FPÖ führen die neuen Regelungen vor allem zu zusätzlichem Verwaltungsaufwand für Hausverwaltungen. Besonders kritisch bewertet werden die vorgesehenen Parallelrechnungen bei der Indexierung von Mieten.
Diese gelten in der Praxis als schwer umsetzbar und würden die Bürokratie erhöhen, ohne für Mieter oder Vermieter echte Transparenz zu schaffen. Auch das Justizministerium steht in der Kritik, da die gesetzlichen Vorgaben nach Ansicht der Freiheitlichen nicht ausreichend praxistauglich seien. Die FPÖ fordert daher eine rasche Überarbeitung der Regelungen und kündigt an, das Thema parlamentarisch weiterzuverfolgen.
Hohe Wertsteigerungen in Skigebieten
Ein Blick in die Berge zeigt: Immobilien in Skigebieten haben sich langfristig als erstaunlich robust erwiesen. Wer vor rund zwanzig Jahren ein Haus oder Chalet in einer alpinen Destination gekauft hat, konnte in vielen Regionen außergewöhnliche Wertsteigerungen erzielen.
Das geht aus dem aktuellen Skiimmobilien-Report des Maklerhauses Savills hervor. Besonders stark entwickelten sich die Preise in den USA und in Frankreich. Auch in Österreich und der Schweiz haben sich die Immobilienwerte seit Mitte der 2000er-Jahre nahezu verdoppelt. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten legten die Preise in diesem Segment im vergangenen Jahr erneut leicht zu. Entscheidend für die Attraktivität sind dabei zunehmend Faktoren wie Ganzjahrestourismus, Infrastruktur und Erreichbarkeit.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Wienwert
myhive
Savills
Mietenpaket
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