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Förderungen treiben Heizungstausch
Umfassende Sanierungen bleiben rückläufig
Die Sanierung von Immobilien in Österreich wird derzeit stark von Förderprogrammen für den Heizungstausch geprägt. Rekordhohe Fördermittel haben in den vergangenen Monaten vor allem den Umstieg auf klimafreundlichere Heizsysteme beschleunigt. Gleichzeitig zeigt sich jedoch ein gegenteiliger Trend bei umfassenden Gebäudesanierungen: Trotz der Förderoffensive ist deren Zahl rückläufig. Dies ergibt eine vom IIBW gemeinsam mit dem Umweltbundesamt erstelltes Monitoring-System zu Sanierungsmaßnahmen in Österreich .
Insgesamt stieg die Sanierungsrate im Gebäudebestand zuletzt auf rund 1,6 Prozent. Dieser Anstieg ist allerdings maßgeblich auf Maßnahmen im Bereich der Heizungsumstellung zurückzuführen. Ohne diesen Effekt wäre die Sanierungsrate weiterhin gesunken. Das bedeutet, dass viele Eigentümer derzeit vor allem einzelne technische Maßnahmen umsetzen, während umfassende energetische Modernisierungen von Gebäuden seltener durchgeführt werden.
Positiv wirkt sich der Heizungsumstieg dennoch auf die Klimabilanz aus. Im Sektor „Gebäude“ sind die Treibhausgasemissionen deutlich gesunken, was vor allem auf den Ersatz fossiler Heizsysteme zurückzuführen ist. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch auch, dass diese Fortschritte nicht ausreichen, um langfristige Klimaziele zu erreichen.
Experten weisen darauf hin, dass dafür eine deutlich höhere Sanierungsdynamik notwendig wäre. Um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen, müsste sich die Sanierungsrate in Österreich langfristig etwa verdoppeln. Ohne zusätzliche Anreize für umfassende Gebäudemodernisierungen könnte der derzeitige Fokus auf Einzelmaßnahmen den notwendigen strukturellen Wandel im Gebäudebestand jedoch nur teilweise voranbringen.
Insgesamt stieg die Sanierungsrate im Gebäudebestand zuletzt auf rund 1,6 Prozent. Dieser Anstieg ist allerdings maßgeblich auf Maßnahmen im Bereich der Heizungsumstellung zurückzuführen. Ohne diesen Effekt wäre die Sanierungsrate weiterhin gesunken. Das bedeutet, dass viele Eigentümer derzeit vor allem einzelne technische Maßnahmen umsetzen, während umfassende energetische Modernisierungen von Gebäuden seltener durchgeführt werden.
Positiv wirkt sich der Heizungsumstieg dennoch auf die Klimabilanz aus. Im Sektor „Gebäude“ sind die Treibhausgasemissionen deutlich gesunken, was vor allem auf den Ersatz fossiler Heizsysteme zurückzuführen ist. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch auch, dass diese Fortschritte nicht ausreichen, um langfristige Klimaziele zu erreichen.
Experten weisen darauf hin, dass dafür eine deutlich höhere Sanierungsdynamik notwendig wäre. Um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen, müsste sich die Sanierungsrate in Österreich langfristig etwa verdoppeln. Ohne zusätzliche Anreize für umfassende Gebäudemodernisierungen könnte der derzeitige Fokus auf Einzelmaßnahmen den notwendigen strukturellen Wandel im Gebäudebestand jedoch nur teilweise voranbringen.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Österreich
Heizsysteme
Gebäudesanierung
Sanierung
Immobilien
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