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Grocery-Investments auf Rekordkurs

3,1 Mrd. € Umsatz, 48 % Marktanteil

Die auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Fachmärkte haben 2025 ihre Stellung im Investmentmarkt deutlich ausgebaut. Wie aus dem aktuellen Grocery-Investment-Report von BNP Paribas Real Estate hervorgeht, stieg das Transaktionsvolumen in diesem Segment um rund 53 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Damit entfallen 48 Prozent des bundesweiten Einzelhandelsinvestmentvolumens auf Fachmärkte – nach 32 Prozent im Jahr 2024.

Einen wesentlichen Beitrag lieferten Fachmarkt- und Nahversorgungszentren mit rund 1 Milliarde Euro Umsatz, was gut einem Drittel des Gesamtvolumens entspricht. Auch Supermärkte und Discounter legten mit plus 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Im Non-Food-Bereich sorgte insbesondere die Porta-Übernahme durch XXXLutz für ein starkes Ergebnis von 900 Millionen Euro.

„Einen wesentlichen Beitrag zum guten Resultat leisteten erneut Fachmarkt- und Nahversorgungszentren, die im zweiten Jahr in Folge mit rund 1 Milliarden Euro (anteilig gut 33 Prozent) am Marktgeschehen beteiligt waren“, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services.

Core-Objekte bleiben gefragt: Das Investmentvolumen im Grocery-Segment stieg um 10 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Core-Investments erreichten mit 970 Millionen Euro ein Plus von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während Core+ mit über 900 Millionen Euro stabil blieb. Value-add-Produkte spielen mangels Angebot eine untergeordnete Rolle. Die Kaufpreisfaktoren zeigen sich laut Report in allen Risikoklassen stabil.

Institutionelle Investoren dominierten mit über 50 Prozent Marktanteil das Geschehen, insbesondere über Spezial- und geschlossene Fonds. Lebensmittelgeankerte Portfolios kamen auf 1,1 Milliarden Euro und machten 55 Prozent des Retail-Paketvolumens aus. Die durchschnittliche Dealgröße lag bei vergleichsweise niedrigen 45 Millionen Euro – ein Hinweis auf fehlende großvolumige Angebote.

Zusätzlich identifiziert der Report erhebliches Flächenpotenzial: Bei Supermärkten fehlen im Schnitt 450 Quadratmeter pro Objekt, bei Discountern 250 Quadratmeter. Rechnerisch entspricht das einem Erweiterungspotenzial von 4,8 Millionen beziehungsweise 4 Millionen Quadratmetern – oder bis zu 4.800 möglichen Neubauten.

Für 2026 erwartet BNP Paribas Real Estate eine hohe Nachfrage, insbesondere von paneuropäischen Fonds. Bei stabilem Preisniveau dürfte ein erweitertes Angebot – auch im Core-Segment – für zusätzliche Dynamik sorgen.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 11. März 2026 - zuletzt bearbeitet am 18. März 2026


LF
AutorLaura Fürst
Tags
BNP Paribas Real Estate
bnp
lebensmittelhandel
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