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Logistikmarkt wieder aktiv
Rückkehr von Großabschlüssen
Der Flächenumsatz in den sechs Kernmärkten für Logistikimmobilien verzeichnete aufgrund der Rückkehr von Großabschlüssen 2025 gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 3 % auf 19,4 Mio. m². Das Volumen blieb jedoch unter dem 10-Jahres-Durchschnitt. Trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds und anhaltender geopolitischer Spannungen war der europäische Logistikimmobilienmarkt bislang von einer positiven Dynamik geprägt. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate. Abzuwarten bleibt freilich, so wird hier auf der MIPIM eingeräumt, wie es nun mit dem Irankrieg der USA und Israel weitergeht.
Im Jahr 2025 zeigte sich ein differenziertes Marktbild mit teils stark auseinanderlaufenden Entwicklungen in den einzelnen Ländern. In einem weiterhin volatilen Umfeld veranlassten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und geopolitischen Unsicherheiten zahlreiche Unternehmen in mehreren europäischen Märkten dazu, ihre Anmietungsentscheidungen zunächst zurückzustellen.
„Dennoch lassen sich auf europäischer Ebene mehrere strukturelle Trends erkennen, darunter die Rückkehr zu großen Transaktionen mit einer deutlichen Zunahme von Abschlüssen in der Größenordnung von 20.000 bis 40.000 m². Auch bei den Leerstandsquoten gibt es große Unterschiede, die je nach Region zwischen 2 % und 11 % liegen. Die Mieten steigen insbesondere in angebotsseitig stark angespannten Märkten, wie beispielsweise Barcelona, Mailand und Prag weiter”, so Craig Maguire, Head of European Logistics bei BNP Paribas Real Estate im Vorfeld der MIPIM.
Hinter dieser Widerstandsfähigkeit verbergen sich jedoch erhebliche Unterschiede, die unmittelbar mit den lokalen Marktbedingungen zusammenhängen:
• Großbritannien: Hohe Dynamik in den Midlands (Birmingham), auf die 40 % aller Transaktionen entfallen, mit starker Nachfrage aus dem Healthcare- und dem Verteidigungssektor.
• Deutschland: Transaktionen über 20.000 m² um 30 % gestiegen, vor allem durch Logistikdienstleister, die für den E-Commerce tätig sind.
• Frankreich: Rückgang um 4 % aufgrund von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten.
• Spanien: Unterstützt durch ein BIP-Wachstum von 2,9 % im Jahr 2025 erreichte der Markt fast das Rekordhoch von 2022.
• Niederlande: Rückgang des Volumens aufgrund von Grundstücksknappheit und behördlichen Einschränkungen; erstmals mehr Angebot im Bestand als im Neubau.
• Polen: Nach verhaltenem Jahresstart stieg der Flächenumsatz im zweiten Halbjahr stetig an, und die Leerstandsquote fiel im 4. Quartal leicht auf 7,4 %.
Auf europäischer Ebene wurden die größten Abschlüsse in Frankreich und in Großbritannien verzeichnet (alle über 100.000 m²), darunter zwei von Amazon in Chartres und Beauvais sowie einer von Marks & Spencer (120.000 m²) in Nordengland.
Im Jahr 2025 zeigte sich ein differenziertes Marktbild mit teils stark auseinanderlaufenden Entwicklungen in den einzelnen Ländern. In einem weiterhin volatilen Umfeld veranlassten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und geopolitischen Unsicherheiten zahlreiche Unternehmen in mehreren europäischen Märkten dazu, ihre Anmietungsentscheidungen zunächst zurückzustellen.
„Dennoch lassen sich auf europäischer Ebene mehrere strukturelle Trends erkennen, darunter die Rückkehr zu großen Transaktionen mit einer deutlichen Zunahme von Abschlüssen in der Größenordnung von 20.000 bis 40.000 m². Auch bei den Leerstandsquoten gibt es große Unterschiede, die je nach Region zwischen 2 % und 11 % liegen. Die Mieten steigen insbesondere in angebotsseitig stark angespannten Märkten, wie beispielsweise Barcelona, Mailand und Prag weiter”, so Craig Maguire, Head of European Logistics bei BNP Paribas Real Estate im Vorfeld der MIPIM.
Hinter dieser Widerstandsfähigkeit verbergen sich jedoch erhebliche Unterschiede, die unmittelbar mit den lokalen Marktbedingungen zusammenhängen:
• Großbritannien: Hohe Dynamik in den Midlands (Birmingham), auf die 40 % aller Transaktionen entfallen, mit starker Nachfrage aus dem Healthcare- und dem Verteidigungssektor.
• Deutschland: Transaktionen über 20.000 m² um 30 % gestiegen, vor allem durch Logistikdienstleister, die für den E-Commerce tätig sind.
• Frankreich: Rückgang um 4 % aufgrund von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten.
• Spanien: Unterstützt durch ein BIP-Wachstum von 2,9 % im Jahr 2025 erreichte der Markt fast das Rekordhoch von 2022.
• Niederlande: Rückgang des Volumens aufgrund von Grundstücksknappheit und behördlichen Einschränkungen; erstmals mehr Angebot im Bestand als im Neubau.
• Polen: Nach verhaltenem Jahresstart stieg der Flächenumsatz im zweiten Halbjahr stetig an, und die Leerstandsquote fiel im 4. Quartal leicht auf 7,4 %.
Auf europäischer Ebene wurden die größten Abschlüsse in Frankreich und in Großbritannien verzeichnet (alle über 100.000 m²), darunter zwei von Amazon in Chartres und Beauvais sowie einer von Marks & Spencer (120.000 m²) in Nordengland.
GR
AutorGerhard Rodler aus Cannes
Tags
2025
Transaktionen
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