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Asien erobert Top-Retail-Lagen in Deutschland
Rund 75 Prozent der Deals in A-Städten
Die Expansionsdynamik asiatischer Handelsketten in deutschen Innenstädten hält unvermindert an, zeigt jedoch eine deutliche Branchenverschiebung. Wie aus einer aktuellen Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate hervorgeht, vollzieht sich der Markteintritt der Akteure in zyklischen Wellen. Jüngstes Beispiel für diesen Trend ist das südkoreanische Label Moida K-Beauty, das in der Hamburger Spitalerstraße 10 eine Großfläche von rund 1.200 Quadratmetern angemietet hat.
Die statistische Auswertung der Vermietungen seit dem Jahr 2017 verdeutlicht eine klare Priorisierung der Standorte: Beachtliche 75 Prozent aller Abschlüsse entfielen auf die deutschen A-Lagen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart). Weitere 19 Prozent der Verträge wurden in B-Städten gezeichnet, während das restliche Bundesgebiet lediglich einen Anteil von 6 Prozent aufweist. Innerhalb dieser Geografien lässt sich zudem eine Verdichtung beobachten: So baut beispielsweise der japanische Modekonzern Uniqlo sein Filialnetz derzeit sowohl in den Metropolen als auch in ausgewählten B-Märkten wie Leipzig konsequent aus.
Strukturell hat sich der Branchenfokus im Zeitverlauf stark verändert. Während in der Periode zwischen 2020 und 2024 vor allem Automobilmarken (darunter Polestar, Vinfast, Lynk & Co., Nio und BYD) sowie Technologiekonzerne wie Xiaomi und Huawei die teuren innerstädtischen Verkaufsflächen dominierten, hat sich das Geschehen seit 2025 verlagert. Seither prägen vorwiegend Spiel-, Kosmetik- und Konsumgütermarken wie Miniso, Pop Mart oder Moida K-Beauty das Expansionsgeschehen.
„Auch für den weiteren Jahresverlauf 2026 ist davon auszugehen, dass vermehrt Nachfrage-Impulse von Retailern aus dem asiatischen Raum ausgehen werden. Ob dabei neue Markteintritte vermeldet werden können oder die bereits etablierten Marktteilnehmer zusätzliche Shops eröffnen, bleibt derzeit noch abzuwarten“, fasst Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services, die Marktperspektiven zusammen. Das asiatische Segment bleibt damit ein wesentlicher Frequenzbringer für den deutschen Spitzen-Einzelhandel.
Die statistische Auswertung der Vermietungen seit dem Jahr 2017 verdeutlicht eine klare Priorisierung der Standorte: Beachtliche 75 Prozent aller Abschlüsse entfielen auf die deutschen A-Lagen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart). Weitere 19 Prozent der Verträge wurden in B-Städten gezeichnet, während das restliche Bundesgebiet lediglich einen Anteil von 6 Prozent aufweist. Innerhalb dieser Geografien lässt sich zudem eine Verdichtung beobachten: So baut beispielsweise der japanische Modekonzern Uniqlo sein Filialnetz derzeit sowohl in den Metropolen als auch in ausgewählten B-Märkten wie Leipzig konsequent aus.
Strukturell hat sich der Branchenfokus im Zeitverlauf stark verändert. Während in der Periode zwischen 2020 und 2024 vor allem Automobilmarken (darunter Polestar, Vinfast, Lynk & Co., Nio und BYD) sowie Technologiekonzerne wie Xiaomi und Huawei die teuren innerstädtischen Verkaufsflächen dominierten, hat sich das Geschehen seit 2025 verlagert. Seither prägen vorwiegend Spiel-, Kosmetik- und Konsumgütermarken wie Miniso, Pop Mart oder Moida K-Beauty das Expansionsgeschehen.
„Auch für den weiteren Jahresverlauf 2026 ist davon auszugehen, dass vermehrt Nachfrage-Impulse von Retailern aus dem asiatischen Raum ausgehen werden. Ob dabei neue Markteintritte vermeldet werden können oder die bereits etablierten Marktteilnehmer zusätzliche Shops eröffnen, bleibt derzeit noch abzuwarten“, fasst Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services, die Marktperspektiven zusammen. Das asiatische Segment bleibt damit ein wesentlicher Frequenzbringer für den deutschen Spitzen-Einzelhandel.
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AutorLaura Fürst
Tags
bnp
Analyse
Marktanalyse
Retail
BNP Paribas Real Estate
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