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Hausdurchsuchungen bei Lilihill und Orasch
Ermittlungen wegen möglicher Insich-Geschäften
Laut der Kärntner Investigativplattform Medienpartizan ist es kürzlich zu mehreren Hausdurchsuchungen bei der Lilihill Gruppe in Klagenfurt sowie am Privatanwesen von Lilihill-Chef Franz Peter Orasch im Bezirk Völkermarkt gekommen. Die Maßnahmen seien von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeordnet und bestätigt, heißt es im Bericht.
Grundlage der Ermittlungen ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin ein Bericht des Landesrechnungshofs, der den Klagenfurter Flughafen in den Jahren der Lilihill-Ära geprüft hatte. Franz Peter Orasch hatte im Jahr 2018 rund 75 Prozent der Anteile am Flughafen übernommen. Im Prüfbericht wurde festgehalten, dass es Geschäftsbeziehungen zwischen zumindest einer Lilihill-Gesellschaft und dem Flughafen gegeben habe. Der Rechnungshof regte an, mögliche strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun in Richtung möglicher Insich-Geschäfte. Dabei werde geprüft, ob es zu Interessenkonflikten gekommen sein könnte – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Orasch neben seiner Rolle als Miteigentümer gemeinsam mit weiteren Lilihill-Führungskräften auch Teil der Geschäftsführung des Flughafens war.
Während der Flughafen bei der Ausfolgung von Unterlagen kooperativ gewesen sei, hätten die Ermittler bei Orasch gezielt nach Dokumenten suchen müssen. Dabei seien laut Staatsanwaltschaft Daten im Umfang von mehreren Terabyte sichergestellt worden. Ob diese Auswertungen den Verdacht der Untreue erhärten, ist derzeit noch offen.
In der Zentrale der Lilihill-Gruppe war auf Anfrage von Medienpartizan zunächst niemand erreichbar. Die Rechtsvertretung von Franz Peter Orasch, die Kanzlei Tschurtschenthaler Antolitsch, hätten eine Rückmeldung angekündigt, sobald der zuständige Referent erreichbar sei, heißt es in dem Bericht weiter. Für Franz Peter Orasch sowie alle weiteren Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Grundlage der Ermittlungen ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin ein Bericht des Landesrechnungshofs, der den Klagenfurter Flughafen in den Jahren der Lilihill-Ära geprüft hatte. Franz Peter Orasch hatte im Jahr 2018 rund 75 Prozent der Anteile am Flughafen übernommen. Im Prüfbericht wurde festgehalten, dass es Geschäftsbeziehungen zwischen zumindest einer Lilihill-Gesellschaft und dem Flughafen gegeben habe. Der Rechnungshof regte an, mögliche strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun in Richtung möglicher Insich-Geschäfte. Dabei werde geprüft, ob es zu Interessenkonflikten gekommen sein könnte – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Orasch neben seiner Rolle als Miteigentümer gemeinsam mit weiteren Lilihill-Führungskräften auch Teil der Geschäftsführung des Flughafens war.
Während der Flughafen bei der Ausfolgung von Unterlagen kooperativ gewesen sei, hätten die Ermittler bei Orasch gezielt nach Dokumenten suchen müssen. Dabei seien laut Staatsanwaltschaft Daten im Umfang von mehreren Terabyte sichergestellt worden. Ob diese Auswertungen den Verdacht der Untreue erhärten, ist derzeit noch offen.
In der Zentrale der Lilihill-Gruppe war auf Anfrage von Medienpartizan zunächst niemand erreichbar. Die Rechtsvertretung von Franz Peter Orasch, die Kanzlei Tschurtschenthaler Antolitsch, hätten eine Rückmeldung angekündigt, sobald der zuständige Referent erreichbar sei, heißt es in dem Bericht weiter. Für Franz Peter Orasch sowie alle weiteren Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
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AutorStefan Posch
Tags
staatsanwaltschaft
Bericht
Klagenfurt
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