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Ermittlungen bei Soravia
Soravia weist die Vorwürfe zurück
Der Wiener Immobilienkonzern Soravia steht laut der Tageszeitung Der Standard im Visier der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Graz führt demnach Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue. Grundlage des Verfahrens soll eine bereits im März 2025 eingebrachte Anzeige sein, wobei sich der Fokus der Behörden auf mehrere Unternehmensmanager richte. Die Ermittlungen befinden sich derzeit noch im Anfangsstadium; ein konkreter Zeithorizont für den Abschluss des Verfahrens könne laut Staatsanwaltschaft aktuell nicht genannt werden.
Im Kern der Vorwürfe steht offenbar das Projekt „Hospiz am Arlberg“ in St. Christoph in Tirol. Laut Medienberichten wird geprüft, ob Gelder in Millionenhöhe aus den Betreiberfirmen zweckentfremdet wurden. Konkret steht der Vorwurf im Raum, dass bis März 2025 rund 20 Millionen Euro von der Hospiz am Arlberg Holding an andere Gesellschaften innerhalb der Soravia-Gruppe abgeflossen seien. Hinzu kämen demnach hohe Zinsbelastungen. Brisant ist dabei, dass sich auch externe Investoren an dem Projekt beteiligt haben sollen, deren Mittel laut Vereinbarungen ausschließlich in Sanierung und Betrieb fließen sollten.
Zudem soll sich die wirtschaftliche Lage der Betreibergesellschaft Arlberg Hospiz Hotel St. Christoph Werner Gesellschaft verschlechtert haben. Laut Berichten hätten Steuerberater auf eine „drastisch verschlechterte“ Situation hingewiesen und Fragen hinsichtlich möglicher Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung aufgeworfen. Der Betrieb des Hauses steht aktuell still, das Gebäude wartet weiterhin auf eine umfassende Sanierung.
Soravia weist die Vorwürfe entschieden zurück und betont, dass aktuell kein konkreter Verdacht bestehe. Zwar sei dem Unternehmen bekannt, dass eine Anzeige eingebracht wurde, jedoch handle es sich dabei zunächst um ein übliches Prüfverfahren der Staatsanwaltschaft. „Das bedeutet nicht, dass ein konkreter Verdacht besteht“, so das Unternehmen.
Demnach habe Soravia aktiv Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Graz aufgenommen und eine Stellungnahme übermittelt. Weitere Ermittlungen seien dem Unternehmen derzeit nicht bekannt. Als möglichen Hintergrund der Anzeige nennt das Unternehmen interne Gesellschafterkonflikte: Minderheitsgesellschafter mit Beteiligungen von 1,21 % und 0,32 % hätten versucht, aus der Gesellschaft auszusteigen und könnten durch die Anzeige Druck aufgebaut haben.
Die erhobenen Vorwürfe seien zudem bereits durch einen unabhängigen Gutachter geprüft worden, der keine Verfehlungen feststellen konnte. Laut Soravia seien sämtliche Verrechnungen zu marktüblichen Konditionen erfolgt. Auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage widerspricht das Unternehmen deutlich: Eine Überschuldung liege „definitiv nicht vor“. Der operative Betrieb laufe gut, das laufende Geschäftsjahr sei sogar das erfolgreichste in der Geschichte des Hauses gewesen.
Zum Projekt selbst heißt es, dass bisher insgesamt 44,3 Millionen Euro investiert wurden. Nach einer abgelehnten Erweiterungsgenehmigung sei das Vorhaben restrukturiert worden und solle nun bis 2028/2029 fertiggestellt werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Ob die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu einer Anklage führen oder eingestellt werden, ist derzeit offen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.
Im Kern der Vorwürfe steht offenbar das Projekt „Hospiz am Arlberg“ in St. Christoph in Tirol. Laut Medienberichten wird geprüft, ob Gelder in Millionenhöhe aus den Betreiberfirmen zweckentfremdet wurden. Konkret steht der Vorwurf im Raum, dass bis März 2025 rund 20 Millionen Euro von der Hospiz am Arlberg Holding an andere Gesellschaften innerhalb der Soravia-Gruppe abgeflossen seien. Hinzu kämen demnach hohe Zinsbelastungen. Brisant ist dabei, dass sich auch externe Investoren an dem Projekt beteiligt haben sollen, deren Mittel laut Vereinbarungen ausschließlich in Sanierung und Betrieb fließen sollten.
Zudem soll sich die wirtschaftliche Lage der Betreibergesellschaft Arlberg Hospiz Hotel St. Christoph Werner Gesellschaft verschlechtert haben. Laut Berichten hätten Steuerberater auf eine „drastisch verschlechterte“ Situation hingewiesen und Fragen hinsichtlich möglicher Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung aufgeworfen. Der Betrieb des Hauses steht aktuell still, das Gebäude wartet weiterhin auf eine umfassende Sanierung.
Soravia weist die Vorwürfe entschieden zurück und betont, dass aktuell kein konkreter Verdacht bestehe. Zwar sei dem Unternehmen bekannt, dass eine Anzeige eingebracht wurde, jedoch handle es sich dabei zunächst um ein übliches Prüfverfahren der Staatsanwaltschaft. „Das bedeutet nicht, dass ein konkreter Verdacht besteht“, so das Unternehmen.
Demnach habe Soravia aktiv Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Graz aufgenommen und eine Stellungnahme übermittelt. Weitere Ermittlungen seien dem Unternehmen derzeit nicht bekannt. Als möglichen Hintergrund der Anzeige nennt das Unternehmen interne Gesellschafterkonflikte: Minderheitsgesellschafter mit Beteiligungen von 1,21 % und 0,32 % hätten versucht, aus der Gesellschaft auszusteigen und könnten durch die Anzeige Druck aufgebaut haben.
Die erhobenen Vorwürfe seien zudem bereits durch einen unabhängigen Gutachter geprüft worden, der keine Verfehlungen feststellen konnte. Laut Soravia seien sämtliche Verrechnungen zu marktüblichen Konditionen erfolgt. Auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage widerspricht das Unternehmen deutlich: Eine Überschuldung liege „definitiv nicht vor“. Der operative Betrieb laufe gut, das laufende Geschäftsjahr sei sogar das erfolgreichste in der Geschichte des Hauses gewesen.
Zum Projekt selbst heißt es, dass bisher insgesamt 44,3 Millionen Euro investiert wurden. Nach einer abgelehnten Erweiterungsgenehmigung sei das Vorhaben restrukturiert worden und solle nun bis 2028/2029 fertiggestellt werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Ob die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu einer Anklage führen oder eingestellt werden, ist derzeit offen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Soravia
staatsanwaltschaft
Graz
Hospiz am Arlberg
Justiz