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Branche vor Zäsur
Fachverband fordert Planbarkeit
Das Jahr 2026 markiert für die österreichische Immobilienbranche eine entscheidende Zäsur. Roman Oberndorfer, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), warnt vor den massiven Herausforderungen, die durch neue gesetzliche Eingriffe und wachsende Rechtsunsicherheit entstanden sind. „Das Jahr 2026 beginnt für die Immobilienwirtschaft mit außergewöhnlichen Herausforderungen, die nicht nur einzelne Details betreffen, sondern die grundlegenden Rahmenbedingungen für Vermietung, Verwaltung, Vermittlung und Investitionen nachhaltig verändern“, hielt Oberndorfer am Montag fest.
Die Branche sieht sich mit einer Kombination aus dem neuen Mietenwertsicherungsgesetz (MieWeG), geänderten Befristungsregelungen und einer angekündigten umfassenden Mietrechtsreform konfrontiert. Diese Gemengelage führt laut WKÖ zu einer tiefgreifenden Verunsicherung, die Investitionen im Keim erstickt. Oberndorfer betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit von Planbarkeit: „Investitionen in Wohnraum benötigen stabile, verlässliche und langfristig kalkulierbare Rahmenbedingungen. Jede zusätzliche Unsicherheit wirkt sich unmittelbar auf Investitionsentscheidungen aus.“
Besonders kritisch wird die Lage im Neubau und bei Sanierungen bewertet. Hohe Baukosten und restriktive Kreditvergaben haben die Neubauzahlen auf einen historischen Tiefstand gedrückt. Viele Projekte liegen auf Eis, da die Finanzierungshürden oft unüberwindbar sind. „Ohne verlässliche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es keinen Neubau, keine Sanierung und damit kein ausreichendes Wohnungsangebot“, unterstrich der Fachverbandsobmann.
Scharfe Kritik übt Oberndorfer an der Umsetzung des Mietenwertsicherungsgesetzes, das in der Praxis zu komplex sei und unnötige Bürokratie schaffe. Er erinnert zudem an die tragende Rolle der Immobilienprofis für die Gesellschaft: „Die Leistungen der gewerblichen Immobilienwirtschaft werden oft unterschätzt. Dabei sichern Bauträger, Immobilienmakler und Immobilienverwalter die Versorgung mit Wohnraum und die Qualität unseres Bestands entscheidend.“ Für Oberndorfer steht fest, dass das Jahr 2026 zum „Wendepunkt für den Wohnungsmarkt“ wird – mit der dringenden Forderung an die Politik, wieder für stabile und faire Verhältnisse zu sorgen.
Die Branche sieht sich mit einer Kombination aus dem neuen Mietenwertsicherungsgesetz (MieWeG), geänderten Befristungsregelungen und einer angekündigten umfassenden Mietrechtsreform konfrontiert. Diese Gemengelage führt laut WKÖ zu einer tiefgreifenden Verunsicherung, die Investitionen im Keim erstickt. Oberndorfer betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit von Planbarkeit: „Investitionen in Wohnraum benötigen stabile, verlässliche und langfristig kalkulierbare Rahmenbedingungen. Jede zusätzliche Unsicherheit wirkt sich unmittelbar auf Investitionsentscheidungen aus.“
Besonders kritisch wird die Lage im Neubau und bei Sanierungen bewertet. Hohe Baukosten und restriktive Kreditvergaben haben die Neubauzahlen auf einen historischen Tiefstand gedrückt. Viele Projekte liegen auf Eis, da die Finanzierungshürden oft unüberwindbar sind. „Ohne verlässliche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es keinen Neubau, keine Sanierung und damit kein ausreichendes Wohnungsangebot“, unterstrich der Fachverbandsobmann.
Scharfe Kritik übt Oberndorfer an der Umsetzung des Mietenwertsicherungsgesetzes, das in der Praxis zu komplex sei und unnötige Bürokratie schaffe. Er erinnert zudem an die tragende Rolle der Immobilienprofis für die Gesellschaft: „Die Leistungen der gewerblichen Immobilienwirtschaft werden oft unterschätzt. Dabei sichern Bauträger, Immobilienmakler und Immobilienverwalter die Versorgung mit Wohnraum und die Qualität unseres Bestands entscheidend.“ Für Oberndorfer steht fest, dass das Jahr 2026 zum „Wendepunkt für den Wohnungsmarkt“ wird – mit der dringenden Forderung an die Politik, wieder für stabile und faire Verhältnisse zu sorgen.
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AutorStefan Posch
Tags
Roman Oberndorfer
Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich
2026
Wohnen.
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