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Immobilienmarkt Vorarlberg dreht ins Plus
Engel & Völkers analysiert Trendwende: 20 Prozent mehr Transaktionen
Nach einer Phase der ausgeprägten Zurückhaltung durch die vorangegangenen Zinserhöhungen und strengen Kreditregulierungen verzeichnet der Wohnimmobilienmarkt in Vorarlberg eine spürbare Erholung. Laut dem aktuellen Marktbericht von Engel & Völkers hat im westlichsten Bundesland eine klare Trendwende eingesetzt. Getragen von einem wiedererstarkten Vertrauen der Marktteilnehmer stieg die Gesamtzahl der verbrieften Immobilientransaktionen im Vorjahresvergleich um über 20 Prozent. Die Erwerber agieren am Markt allerdings deutlich selektiver als in den Boomjahren und legen den Fokus verstärkt auf Substanz, Energieeffizienz und Lagequalität.
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Maklerunternehmen im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser ein Transaktionsvolumen von bis zu 490 Millionen Euro bei rund 800 bis 880 Objekten. Im Bereich der Eigentumswohnungen wird mit 2.200 bis 2.400 Verkäufen und einem Transaktionsvolumen von bis zu 910 Millionen Euro gerechnet. Die Preise haben sich nach einer Konsolidierungsphase auf hohem Niveau stabilisiert. Für das zweite Quartal 2026 weist die Analyse bei Eigentumswohnungen einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.800 Euro aus, während Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt bei rund 640.000 Euro liegen.
Der Vorarlberger Markt präsentiert sich regional stark ausdifferenziert, wobei das Rheintal aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke und der begrenzten Flächen die stabilste Dynamik aufweist. Das kräftigste Preisplus verzeichnet dabei Dornbirn, wo Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2026 um gut zehn Prozent auf durchschnittlich 5.955 Euro pro Quadratmeter kletterten und Häuser im Schnitt auf 683.560 Euro zulegten. In Bregenz und der Bodenseeregion liegen die Wohnungen bei durchschnittlich 5.285 Euro pro Quadratmeter, während Häuser Preise von bis zu 736.892 Euro erzielen. Die Region Feldkirch zeigt sich dank der Grenznähe zur Schweiz und nach Liechtenstein hochgradig wertstabil. Hier wurde im Vorjahr auch der landesweite Spitzenpreis für ein Einzelobjekt von rund 6,5 Millionen Euro erzielt. Bludenz präsentiert sich dagegen stark preisgetrieben mit deutlichen Schwankungen, markiert aber bei Eigentumswohnungen mit 6.831 Euro pro Quadratmeter nach einem jüngsten Plus den statistischen Spitzenwert im Landesvergleich.
Die gesunkenen und stabileren Zinsen haben die Stimmung zwar aufgehellt und die Finanzierbarkeit verbessert, führen laut den Experten von Engel & Völkers jedoch nicht zu einer Rückkehr in die extreme Dynamik der Niedrigzinsjahre. Während das Bestandssegment floriert, bleibt die Situation im Neubau kurz- bis mittelfristig extrem angespannt. Anhaltend hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie eine gestiegene Preissensibilität der Käufer bremsen den Projektstart und die Verwertungsgeschwindigkeit. Zudem drückt die jüngste Reduktion der Vorarlberger Wohnbauförderung im Eigentumsbereich auf die Neubau-Nachfrage, was den Fokus der Käufer weiter in Richtung des gebrauchten Wohnungsmarktes verschiebt.
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Maklerunternehmen im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser ein Transaktionsvolumen von bis zu 490 Millionen Euro bei rund 800 bis 880 Objekten. Im Bereich der Eigentumswohnungen wird mit 2.200 bis 2.400 Verkäufen und einem Transaktionsvolumen von bis zu 910 Millionen Euro gerechnet. Die Preise haben sich nach einer Konsolidierungsphase auf hohem Niveau stabilisiert. Für das zweite Quartal 2026 weist die Analyse bei Eigentumswohnungen einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.800 Euro aus, während Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt bei rund 640.000 Euro liegen.
Der Vorarlberger Markt präsentiert sich regional stark ausdifferenziert, wobei das Rheintal aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke und der begrenzten Flächen die stabilste Dynamik aufweist. Das kräftigste Preisplus verzeichnet dabei Dornbirn, wo Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2026 um gut zehn Prozent auf durchschnittlich 5.955 Euro pro Quadratmeter kletterten und Häuser im Schnitt auf 683.560 Euro zulegten. In Bregenz und der Bodenseeregion liegen die Wohnungen bei durchschnittlich 5.285 Euro pro Quadratmeter, während Häuser Preise von bis zu 736.892 Euro erzielen. Die Region Feldkirch zeigt sich dank der Grenznähe zur Schweiz und nach Liechtenstein hochgradig wertstabil. Hier wurde im Vorjahr auch der landesweite Spitzenpreis für ein Einzelobjekt von rund 6,5 Millionen Euro erzielt. Bludenz präsentiert sich dagegen stark preisgetrieben mit deutlichen Schwankungen, markiert aber bei Eigentumswohnungen mit 6.831 Euro pro Quadratmeter nach einem jüngsten Plus den statistischen Spitzenwert im Landesvergleich.
Die gesunkenen und stabileren Zinsen haben die Stimmung zwar aufgehellt und die Finanzierbarkeit verbessert, führen laut den Experten von Engel & Völkers jedoch nicht zu einer Rückkehr in die extreme Dynamik der Niedrigzinsjahre. Während das Bestandssegment floriert, bleibt die Situation im Neubau kurz- bis mittelfristig extrem angespannt. Anhaltend hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie eine gestiegene Preissensibilität der Käufer bremsen den Projektstart und die Verwertungsgeschwindigkeit. Zudem drückt die jüngste Reduktion der Vorarlberger Wohnbauförderung im Eigentumsbereich auf die Neubau-Nachfrage, was den Fokus der Käufer weiter in Richtung des gebrauchten Wohnungsmarktes verschiebt.
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AutorLaura Fürst
Tags
Engel & Völkers Vorarlberg
Richard Jennwein
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