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Immobilienpreise: Rekord mit Risiko
Herzlich willkommen beim Immoflash Morgenjournal. Die heutige Ausgabe wird Ihnen präsentiert von willhaben Immobilien – schneller vermieten und verkaufen.
Dieser Beitrag wurde von einer synthetischen Stimme eingesprochen. Die Inhalte sind redaktionell erstellt.
Österreichs Häuser und Wohnungen haben einen neuen Preishöchststand erreicht. Laut Statistik Austria lagen die Kaufpreise im ersten Halbjahr 2026 durchschnittlich 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal übertraf der Häuserpreisindex erstmals den bisherigen Spitzenwert vom dritten Quartal 2022 und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Indexreihe 2010.
Bestandsimmobilien verteuerten sich mit vier Prozent etwas stärker als neue Häuser und Wohnungen mit 3,8 Prozent. Zugleich beschleunigte sich der Preisauftrieb: Im zweiten Quartal lagen die Preise für bestehende Immobilien bereits 5,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, jene für Neubauten stiegen um 4,9 Prozent.
Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk sieht damit eine längere Phase moderater Preisentwicklung beendet. Die Auswertung basiert auf tatsächlich vereinbarten Kaufpreisen aus Kaufverträgen.
Zürich führt beim Immobilienblasenrisiko
Auch international rückt die Bewertung von Wohneigentum in den Fokus. Zürich weist im Global Real Estate Bubble Index 2026 der UBS das höchste Blasenrisiko unter den 23 untersuchten Großstädten auf, gefolgt von Tokio. Miami, Spitzenreiter der vergangenen beiden Ausgaben, fällt in die Kategorie mit erhöhtem Risiko zurück. Dieser gehört auch Genf an.
In Zürich treffen niedrige Finanzierungskosten auf ein knappes Angebot und eine anhaltend hohe Nachfrage internationaler Fachkräfte. Laut UBS macht das hohe Verhältnis zwischen Kaufpreisen und Mieten den Markt zunehmend abhängig von günstigen Finanzierungsbedingungen.
Die Leistbarkeit bleibt vielerorts angespannt: In den meisten untersuchten Städten übersteigen die jährlichen Eigentumskosten einer neu gekauften 60-Quadratmeter-Wohnung einschließlich Hypothekarzinsen und Instandhaltung 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Arbeitskraft. Der Index bewertet mögliche Überhitzungen, sagt aber nicht voraus, wann Preise fallen könnten.
Dieser Beitrag wurde von einer synthetischen Stimme eingesprochen. Die Inhalte sind redaktionell erstellt.
Österreichs Häuser und Wohnungen haben einen neuen Preishöchststand erreicht. Laut Statistik Austria lagen die Kaufpreise im ersten Halbjahr 2026 durchschnittlich 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal übertraf der Häuserpreisindex erstmals den bisherigen Spitzenwert vom dritten Quartal 2022 und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Indexreihe 2010.
Bestandsimmobilien verteuerten sich mit vier Prozent etwas stärker als neue Häuser und Wohnungen mit 3,8 Prozent. Zugleich beschleunigte sich der Preisauftrieb: Im zweiten Quartal lagen die Preise für bestehende Immobilien bereits 5,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, jene für Neubauten stiegen um 4,9 Prozent.
Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk sieht damit eine längere Phase moderater Preisentwicklung beendet. Die Auswertung basiert auf tatsächlich vereinbarten Kaufpreisen aus Kaufverträgen.
Zürich führt beim Immobilienblasenrisiko
Auch international rückt die Bewertung von Wohneigentum in den Fokus. Zürich weist im Global Real Estate Bubble Index 2026 der UBS das höchste Blasenrisiko unter den 23 untersuchten Großstädten auf, gefolgt von Tokio. Miami, Spitzenreiter der vergangenen beiden Ausgaben, fällt in die Kategorie mit erhöhtem Risiko zurück. Dieser gehört auch Genf an.
In Zürich treffen niedrige Finanzierungskosten auf ein knappes Angebot und eine anhaltend hohe Nachfrage internationaler Fachkräfte. Laut UBS macht das hohe Verhältnis zwischen Kaufpreisen und Mieten den Markt zunehmend abhängig von günstigen Finanzierungsbedingungen.
Die Leistbarkeit bleibt vielerorts angespannt: In den meisten untersuchten Städten übersteigen die jährlichen Eigentumskosten einer neu gekauften 60-Quadratmeter-Wohnung einschließlich Hypothekarzinsen und Instandhaltung 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Arbeitskraft. Der Index bewertet mögliche Überhitzungen, sagt aber nicht voraus, wann Preise fallen könnten.
GR
AutorGerhard Rodler
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