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J. Bär drohen wieder Millionenverluste
Degag-Insolvenz erinnert an Signa
Dem Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär drohen neue Verluste in Millionenhöhe im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, hat die Bank beim vorläufigen Insolvenzverwalter der überschuldeten Immobiliengesellschaft Degag Forderungen in Höhe von 48 millionen euro angemeldet. Diese Summe übersteigt den bisherigen Rekordgewinn, den Bär jemals auf dem deutschen Markt erzielt hat.
Laut Stellungnahme der Bank hatte Julius Bär einer „privaten Unternehmensgruppe“ Hypothekarkredite im hohen zweistelligen millionenbereich (Franken) gewährt – gemeint ist offenbar die Degag-Gruppe. Die betroffenen Kreditnehmer befinden sich mittlerweile in finanziellen Schwierigkeiten.
Bereits im mai 2025 hatte Julius Bär in einem Zwischenbericht Rückstellungen von 130 millionen Franken für Kreditrisiken angekündigt. Nun zeigt sich, dass weitere Belastungen drohen. Der Fall Degag folgt auf die massiven Verluste rund um die Signa-Gruppe des Tiroler Investors René Benko, bei der Julius Bär mit einem Netto-Kreditverlust von 606 millionen Franken zu den größten geschädigten Banken zählt.
Konzernchef Stefan Bollinger hat im Zuge der Sanierung angekündigt, das riskante Private-Debt-Geschäft – also Kredite an sehr vermögende Kunden gegen nicht börsennotierte Sicherheiten – bis 2026 komplett abzuwickeln. Zukünftig will sich die Bank auf klassische Lombard- und Hypothekarkredite konzentrieren.
Die erneuten Ausfälle im Immobiliensektor zeigen, wie tiefgreifend die Folgen überschuldeter Bauträger mittlerweile auch in den Portfolios internationaler Vermögensverwalter nachwirken. Die Insolvenz der Degag dürfte auch in Österreich mit Interesse beobachtet werden – nicht zuletzt, weil sie an die Signa-Krise erinnert und einmal mehr die Risiken von Fremdfinanzierung in einem angespannten Immobilienumfeld unterstreicht.
Laut Stellungnahme der Bank hatte Julius Bär einer „privaten Unternehmensgruppe“ Hypothekarkredite im hohen zweistelligen millionenbereich (Franken) gewährt – gemeint ist offenbar die Degag-Gruppe. Die betroffenen Kreditnehmer befinden sich mittlerweile in finanziellen Schwierigkeiten.
Bereits im mai 2025 hatte Julius Bär in einem Zwischenbericht Rückstellungen von 130 millionen Franken für Kreditrisiken angekündigt. Nun zeigt sich, dass weitere Belastungen drohen. Der Fall Degag folgt auf die massiven Verluste rund um die Signa-Gruppe des Tiroler Investors René Benko, bei der Julius Bär mit einem Netto-Kreditverlust von 606 millionen Franken zu den größten geschädigten Banken zählt.
Konzernchef Stefan Bollinger hat im Zuge der Sanierung angekündigt, das riskante Private-Debt-Geschäft – also Kredite an sehr vermögende Kunden gegen nicht börsennotierte Sicherheiten – bis 2026 komplett abzuwickeln. Zukünftig will sich die Bank auf klassische Lombard- und Hypothekarkredite konzentrieren.
Die erneuten Ausfälle im Immobiliensektor zeigen, wie tiefgreifend die Folgen überschuldeter Bauträger mittlerweile auch in den Portfolios internationaler Vermögensverwalter nachwirken. Die Insolvenz der Degag dürfte auch in Österreich mit Interesse beobachtet werden – nicht zuletzt, weil sie an die Signa-Krise erinnert und einmal mehr die Risiken von Fremdfinanzierung in einem angespannten Immobilienumfeld unterstreicht.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Deutschland
2025
Immobilienkredite
Banken
Sanierung
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