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KIM-VO: Österreicher sehen kaum Verbesserung

Umfrage zeigt trotz KIM-VO-Ende wenig Optimismus bei Finanzierung

Knapp ein Jahr nach dem Auslaufen der KIM-Verordnung hat sich die Wahrnehmung der Österreicherinnen und Österreicher in Sachen Immobilienfinanzierung kaum verändert. Laut einer aktuellen Gallup-Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien Österreich sind lediglich 18 Prozent der Befragten der Meinung, dass Wohnkredite seit dem Ende der Verordnung wieder leichter erhältlich sind. 34 Prozent sehen keine Erleichterung, 48 Prozent können dazu keine Einschätzung abgeben.

Dabei ist der Spielraum bei der Kreditvergabe nach Einschätzung der Branche größer als vielfach angenommen. Die KIM-Verordnung wurde im August 2022 eingeführt und lief mit Ende Juni 2025 aus. Ziel war es, Risiken im österreichischen Kreditmarkt zu begrenzen und eine nachhaltige Kreditvergabe sicherzustellen.

Auch ohne gesetzliche Vorgaben orientieren sich die Banken weiterhin an bewährten Standards bei Bonitäts- und Leistbarkeitsprüfungen. "Die Ergebnisse zeigen, dass viele Menschen nach wie vor davon ausgehen, dass die Finanzierung von Wohneigentum besonders schwierig ist. Tatsächlich haben Banken in den vergangenen Jahren jedoch viel Erfahrung gesammelt und gute Wege gefunden, Kunden auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen beim Eigentumserwerb zu begleiten", erklären die beiden Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich, Peter Weinberger und Peter Mayr.

Die Finanzierung bleibt indes eine der größten Herausforderungen beim Immobilienkauf: 49 Prozent der Befragten nennen sie als wesentliche Schwierigkeit beim Erwerb von Wohneigentum. Günstige Hypothekarkredite der Banken zählen für 48 Prozent zu den wichtigsten Maßnahmen, um den Eigentumserwerb zu erleichtern. Weitere 42 Prozent sehen geförderte Darlehen der Bundesländer als zentrale Unterstützung.

"Viele Menschen schließen sich selbst vorschnell vom Eigentumserwerb aus. Dabei zeigt die Praxis, dass oft mehr möglich ist als zunächst angenommen. Förderungen, unterschiedliche Finanzierungsmodelle oder individuelle Lösungen können den entscheidenden Unterschied machen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man aktiv das Gespräch mit den Finanzierungsexperten sucht. "Wer nicht nachfragt, erfährt oft gar nicht, welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen", so Weinberger.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 29. Juni 2026 - zuletzt bearbeitet am 06. Juli 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
Banken
KIM-Verordnung
Immobilien
Peter Weinberger
Peter Mayr
raiffeisen immobilien
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