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Letzte Chance für günstigen Kauf
Ende der Gebührenbefreiung treibt Käufe
Das bevorstehende Auslaufen des sogenannten Wohn- und Baupakets der Bundesregierung sorgt derzeit für zusätzliche Dynamik am österreichischen Eigentumsmarkt. Besonders Wohnungskäufer versuchen aktuell, Transaktionen noch vor dem Stichtag abzuschließen, um von der temporären Gebührenbefreiung im Grundbuch zu profitieren. Entscheidend ist dabei, dass der Antrag auf Eintragung spätestens bis zum 30. Juni 2026 gestellt wird.
Die Maßnahme betrifft vor allem die Befreiung von Gebühren für Grundbuch- und Pfandrechtseintragungen. Insgesamt können Käufer dadurch rund zwei Prozent des Kaufpreises einsparen. Bei einer typischen Neubau-Eigentumswohnung in Wien mit einem Kaufpreis von etwa 300.000 Euro entspricht das einer Ersparnis von rund 6.000 Euro.
„Für Käufer, die noch bis zum 30. Juni 2026 eine Eigentumswohnung erwerben, bedeutet das eine Ersparnis von fast zwei Prozent des Kaufpreises“, sagt Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen. „Wenn beispielsweise in Wien eine 2-Zimmer-Wohnung im Neubau zu einem üblichen Kaufpreis von rund 300.000 Euro erworben wird, beläuft sich die Gebührenersparnis immerhin auf 6.000 Euro. Das ist selten ausschlaggebend, um allein deswegen eine Wohnung zu kaufen, aber jedenfalls ein guter Grund, einen ohnehin geplanten Wohnungskauf jetzt und nicht erst einige Monate später durchzuführen.“
Nach Einschätzung von EHL könnte sich dieser Effekt bereits im zweiten Quartal deutlich in den Transaktionszahlen widerspiegeln. Schunker rechnet in Wien mit rund zwölf Prozent mehr Verkäufen von Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Teil dieser Entwicklung dürfte allerdings auf vorgezogene Käufe zurückzuführen sein, wodurch sich die Nachfrage im dritten Quartal wieder abschwächen könnte.
Parallel dazu zeigen mehrere Marktindikatoren eine zunehmende Nachfrage im Eigentumssegment. Während der Hochzinsphase zwischen 2022 und 2024 wurden zahlreiche Kaufentscheidungen aufgeschoben. Diese würden nun nachgeholt. Gleichzeitig sind die Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während das Angebot neuer Wohnungen im Laufe des Jahres voraussichtlich zurückgehen wird.
Auch steigende Mieten spielen laut Marktteilnehmern eine Rolle. Die Nachfrage verschiebt sich teilweise von Miet- zu Eigentumswohnungen, da das Angebot an Mietwohnungen seit zwei Jahren auf einem niedrigen Niveau liegt.
Die Maßnahme betrifft vor allem die Befreiung von Gebühren für Grundbuch- und Pfandrechtseintragungen. Insgesamt können Käufer dadurch rund zwei Prozent des Kaufpreises einsparen. Bei einer typischen Neubau-Eigentumswohnung in Wien mit einem Kaufpreis von etwa 300.000 Euro entspricht das einer Ersparnis von rund 6.000 Euro.
„Für Käufer, die noch bis zum 30. Juni 2026 eine Eigentumswohnung erwerben, bedeutet das eine Ersparnis von fast zwei Prozent des Kaufpreises“, sagt Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen. „Wenn beispielsweise in Wien eine 2-Zimmer-Wohnung im Neubau zu einem üblichen Kaufpreis von rund 300.000 Euro erworben wird, beläuft sich die Gebührenersparnis immerhin auf 6.000 Euro. Das ist selten ausschlaggebend, um allein deswegen eine Wohnung zu kaufen, aber jedenfalls ein guter Grund, einen ohnehin geplanten Wohnungskauf jetzt und nicht erst einige Monate später durchzuführen.“
Nach Einschätzung von EHL könnte sich dieser Effekt bereits im zweiten Quartal deutlich in den Transaktionszahlen widerspiegeln. Schunker rechnet in Wien mit rund zwölf Prozent mehr Verkäufen von Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Teil dieser Entwicklung dürfte allerdings auf vorgezogene Käufe zurückzuführen sein, wodurch sich die Nachfrage im dritten Quartal wieder abschwächen könnte.
Parallel dazu zeigen mehrere Marktindikatoren eine zunehmende Nachfrage im Eigentumssegment. Während der Hochzinsphase zwischen 2022 und 2024 wurden zahlreiche Kaufentscheidungen aufgeschoben. Diese würden nun nachgeholt. Gleichzeitig sind die Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während das Angebot neuer Wohnungen im Laufe des Jahres voraussichtlich zurückgehen wird.
Auch steigende Mieten spielen laut Marktteilnehmern eine Rolle. Die Nachfrage verschiebt sich teilweise von Miet- zu Eigentumswohnungen, da das Angebot an Mietwohnungen seit zwei Jahren auf einem niedrigen Niveau liegt.
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AutorStefan Posch
Tags
karina schunker
EHL
ehl wohnen