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Colliers: Mietpreisanstiege signifikant
Flächenumsatz am Mainzer Büromarkt bei 51.350 qm
Signifikante Mietpreisanstiege wegen hoher Absorption von Büroneubauflächen: Im Jahr 2021 wurde auf dem Bürovermietungsmarkt in Mainz nach Angaben von Colliers ein Flächenumsatz von circa 51.350 Quadratmetern erzielt. Damit konnte auch im zweiten Jahr der Pandemie ein gutes Ergebnis verzeichnet werden. Wenngleich das Resultat leicht unterhalb des Vorjahresumsatzes rangiert, ordnet sich das Ergebnis im langfristigen Vergleich auf hohem Niveau ein. David Zimmermann, Senior Director Office Letting & Investment | Mainz & Wiesbaden: "Die robuste Aktivität der Landeshauptstadt ist auf eine breite Nachfrage zurückzuführen, die sich trotz des weiterhin unsicheren Marktumfelds über alle Größensegmente erstreckt. Mit 59 Abschlüssen zeigten sich die Nutzer bis 500 Quadratmeter sehr anmietungsfreudig. Im Gegensatz dazu konnte in der größten Flächenkategorie über 5.000 Quadratmeter mit nur einem Abschluss eine überschaubare Aktivität registriert werden. Bezogen auf die Nachfragestruktur war die Forschungs- und Entwicklungsbranche mit einem Marktanteil von 24 Prozent am Gesamtflächenumsatz der größte Flächenabnehmer im zurückliegenden Jahr. Besonders Medizin- und Pharmaunternehmen konnten zu dieser Spitzenplatzierung beitragen."
Zahlreiche Abschlüsse in modernen Büroobjekten sorgten dafür, dass die Mietpreise auch im vergangenen Jahr deutliche Zuwächse verzeichneten. "Mit rund 57 Prozent wurde mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes in hochwertigen Neubauten und Projekten der Kategorie A erfasst. Dazu zählten unter anderem Anmietungen im ZigZag, Kaufmannshof, Sichtwerk oder Innovationspark Kisselberg. Zum Ende des Jahres notierte die Spitzenmiete mit 17,60 Euro pro Quadratmeter rund 11 Prozent über dem Vorjahresniveau, während auch die flächengewichtete Durchschnittsmiete auf 13,70 Euro pro Quadratmeter zulegen konnte", erläutert Zimmermann. In den vergangenen 12 Monaten konnten die Leerstandsreserven leicht reduziert werden. Ende 2021 standen circa 34.600 Quadratmeter Bürofläche zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung, was einer Leerstandsquote von 2,1 Prozent entspricht. Fazit und Prognose: "Aufgrund knapper Leerstände und eines zu erwartenden Nachfrageanstieges werden die verfügbaren Projektgrundstücke zukünftig begehrt sein. Angesichts bekannter Großgesuche und der durchgeführten Steuersenkung ist für 2022 mit einem gesteigerten Flächenumsatz in Richtung des Vor-Corona-Niveaus zu rechnen", resümiert Zimmermann.
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AutorGudrun Angerer
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