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BIG trotzt Eingriffen
BIG steigert Umsatz und investiert mehr
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) hat 2025 erneut massiv investiert und zugleich steigende Umsätze erzielt – trotz politischer Eingriffe mit spürbaren bilanziellen Folgen. Insgesamt flossen 1,24 Mrd. Euro in Neubau, Sanierung und Instandhaltung öffentlicher Immobilien in Österreich. Gleichzeitig belastet die gesetzlich beschlossene Aussetzung der Wertsicherung bei Bundesmietern das Ergebnis deutlich.
Mit dem Investitionsvolumen übertrifft die BIG den Vorjahreswert (1,079 Mrd. Euro) klar und unterstreicht ihre Rolle als stabiler Auftraggeber der Bauwirtschaft. Laut einer Studie des Economica Institut für Wirtschaftsforschung sichert jede investierte Milliarde rund 9.300 Arbeitsplätze und generiert 886 Mio. Euro an Wertschöpfung im Inland. Über 95 Prozent der Aufträge gehen an heimische Unternehmen.
Operativ zeigt die Bilanz weiter nach oben: Die Umsatzerlöse stiegen auf 1,616 Mrd. Euro, das Ebitda lag bei 884 Mio. Euro leicht über dem Vorjahr. Deutlich rückläufig entwickelten sich jedoch Ebit und Periodengewinn. Das Betriebsergebnis fiel auf 973 Mio. Euro (2024: 1,295 Mrd. Euro), der Gewinn auf 640 Mio. Euro (2024: 884 Mio. Euro).
Hauptgrund ist ein gesetzlicher Eingriff: Der vom Nationalrat beschlossene Verzicht auf Wertsicherung bei Bundesmietverträgen führt ab 2026 zu jährlichen Mietausfällen von rund 50 Mio. Euro. Zusätzlich schlägt sich die Maßnahme massiv in der Bewertung nieder: Ein negativer Effekt von rund -1,163 Mrd. Euro belastet die Bilanz. Dennoch steigt der Immobilienwert auf 18,9 Mrd. Euro.
Im Portfolio befinden sich rund 2.028 Liegenschaften mit 7,8 Mio. Quadratmeter Fläche, der Vermietungsgrad liegt bei 99,4 Prozent. Die Eigenkapitalquote bleibt mit 56,5 Prozent stabil. Die Mieterlöse kletterten auf 1,186 Mrd. Euro.
Parallel treibt die BIG ihre Investitionsstrategie weiter voran – insbesondere im Bildungsbau und bei der Dekarbonisierung. Bis 2040 sollen rund 2 Mrd. Euro in CO₂-neutrale Bestandsgebäude fließen. Großprojekte wie der MedUni Campus Mariannengasse oder das Graz Center of Physics laufen bereits.
Auch im Wohnsegment bleibt die Tochter ARE Austrian Real Estate aktiv: Rund 3.000 Wohnungen waren 2025 in Bau, 1.330 wurden fertiggestellt. Die Dividende an die Republik beträgt 266 Mio. Euro.
Mit dem Investitionsvolumen übertrifft die BIG den Vorjahreswert (1,079 Mrd. Euro) klar und unterstreicht ihre Rolle als stabiler Auftraggeber der Bauwirtschaft. Laut einer Studie des Economica Institut für Wirtschaftsforschung sichert jede investierte Milliarde rund 9.300 Arbeitsplätze und generiert 886 Mio. Euro an Wertschöpfung im Inland. Über 95 Prozent der Aufträge gehen an heimische Unternehmen.
Operativ zeigt die Bilanz weiter nach oben: Die Umsatzerlöse stiegen auf 1,616 Mrd. Euro, das Ebitda lag bei 884 Mio. Euro leicht über dem Vorjahr. Deutlich rückläufig entwickelten sich jedoch Ebit und Periodengewinn. Das Betriebsergebnis fiel auf 973 Mio. Euro (2024: 1,295 Mrd. Euro), der Gewinn auf 640 Mio. Euro (2024: 884 Mio. Euro).
Hauptgrund ist ein gesetzlicher Eingriff: Der vom Nationalrat beschlossene Verzicht auf Wertsicherung bei Bundesmietverträgen führt ab 2026 zu jährlichen Mietausfällen von rund 50 Mio. Euro. Zusätzlich schlägt sich die Maßnahme massiv in der Bewertung nieder: Ein negativer Effekt von rund -1,163 Mrd. Euro belastet die Bilanz. Dennoch steigt der Immobilienwert auf 18,9 Mrd. Euro.
Im Portfolio befinden sich rund 2.028 Liegenschaften mit 7,8 Mio. Quadratmeter Fläche, der Vermietungsgrad liegt bei 99,4 Prozent. Die Eigenkapitalquote bleibt mit 56,5 Prozent stabil. Die Mieterlöse kletterten auf 1,186 Mrd. Euro.
Parallel treibt die BIG ihre Investitionsstrategie weiter voran – insbesondere im Bildungsbau und bei der Dekarbonisierung. Bis 2040 sollen rund 2 Mrd. Euro in CO₂-neutrale Bestandsgebäude fließen. Großprojekte wie der MedUni Campus Mariannengasse oder das Graz Center of Physics laufen bereits.
Auch im Wohnsegment bleibt die Tochter ARE Austrian Real Estate aktiv: Rund 3.000 Wohnungen waren 2025 in Bau, 1.330 wurden fertiggestellt. Die Dividende an die Republik beträgt 266 Mio. Euro.
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AutorGerhard Rodler
Tags
BIG
bundesimmobiliengesellschaft
Konzernbilanz
Christine Dornaus
Gerald Beck
ARE Austrian Real Estate
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