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MIPIM startete heute mit Wohnen
Immobranche ordnet sich neu
Während die vergangenen Jahre von Schockstarre und Zinsangst geprägt waren, steht die MIPIM 2026 im Zeichen des "Active Re-Engagement". Die Branche reiste vielfach bereits am Sonntag mit der Erwartung nach Cannes, dass der Bodenbildungs-Prozess abgeschlossen ist und nun die Phase der Neuausrichtung beginnt.
Das Vorprogramm am heutigen Montag gilt als Seismograph für die soziale Stabilität der Branche. Inhaltlich werden zwei große Spannungsfelder erwartet. Aktuell sind erst rund 1200 Teilnehmer hier auf dem montäglichen Wohnschwerpunkt, auch einige aus Österreich wurden von immoflash entdeckt. Ab morgen wird sich die Teilnehmerzahl dann zirka verzwanzigfachen. Es scheint, das Wohnthema ist trotz dessen Bedeutung am internationalen Parkett noch nicht angekommen.
Die Diskussion heute verschiebt sich weg von hochpreisigen Neubauten hin zu skalierbaren Modellen für bezahlbaren Wohnraum. Es wird erwartet, dass Experten (u.a. von UN-Habitat) fordern, Wohnen nicht mehr nur als Anlageklasse, sondern als kritische Infrastruktur zu begreifen.
Bestand vs. Neubau: Ein Kernthema wird die „Sanierungswelle“ sein. Es geht um die inhaltliche Frage, wie ökologische Vorgaben (ESG) umgesetzt werden können, ohne die Mieten in unbezahlbare Höhen zu treiben. Der Fokus liegt hier auf modularem Bauen und serieller Sanierung als technologische Antwort auf die Kostenkrise.
Der offizielle Auftakt der Mipim 2026 erfolgt heute mit der Konferenz „Housing Matters!“ im Grand Auditorium des Palais des Festivals in Cannes. Zum Start der weltweit wichtigsten Immobilienmesse diskutieren internationale Entscheidungsträger über eine der zentralen Herausforderungen der Branche: den globalen Wohnungsmangel. Dazu spricht ab 14 Uhr unter anderem Anaclaudia Rossbach, Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen und Chefin von UN-Habitat. Auch politische Vertreter wie James Browne, Irlands Minister für Wohnen, Vincent Jeanbrun, Frankreichs Minister für Stadtpolitik und Wohnen, Christian Gaebler, Berlins Senator für Stadtentwicklung, sowie Iñaqui Carnicero, Spaniens Generalsekretär für Stadtagenda und Architektur, nehmen an den Diskussionen teil. Ergänzt wird die Runde durch internationale Investoren wie Nuveen, Lasalle Investment Management, Swiss Life Asset Managers und Patrizia SE. Neben Fragen zur Leistbarkeit und neuen Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und Investoren zeigt sich bereits ein weiterer Trend der Messe: der Boom bei hochpreisigen Branded Residences. Immer mehr Luxusmarken treten als Partner im Wohnbau auf – besonders Automobilhersteller wie Lamborghini, Aston Martin oder Pagani, die ihre arkenwelt zunehmend auf exklusive Wohnprojekte übertragen.
Das Vorprogramm am heutigen Montag gilt als Seismograph für die soziale Stabilität der Branche. Inhaltlich werden zwei große Spannungsfelder erwartet. Aktuell sind erst rund 1200 Teilnehmer hier auf dem montäglichen Wohnschwerpunkt, auch einige aus Österreich wurden von immoflash entdeckt. Ab morgen wird sich die Teilnehmerzahl dann zirka verzwanzigfachen. Es scheint, das Wohnthema ist trotz dessen Bedeutung am internationalen Parkett noch nicht angekommen.
Die Diskussion heute verschiebt sich weg von hochpreisigen Neubauten hin zu skalierbaren Modellen für bezahlbaren Wohnraum. Es wird erwartet, dass Experten (u.a. von UN-Habitat) fordern, Wohnen nicht mehr nur als Anlageklasse, sondern als kritische Infrastruktur zu begreifen.
Bestand vs. Neubau: Ein Kernthema wird die „Sanierungswelle“ sein. Es geht um die inhaltliche Frage, wie ökologische Vorgaben (ESG) umgesetzt werden können, ohne die Mieten in unbezahlbare Höhen zu treiben. Der Fokus liegt hier auf modularem Bauen und serieller Sanierung als technologische Antwort auf die Kostenkrise.
Der offizielle Auftakt der Mipim 2026 erfolgt heute mit der Konferenz „Housing Matters!“ im Grand Auditorium des Palais des Festivals in Cannes. Zum Start der weltweit wichtigsten Immobilienmesse diskutieren internationale Entscheidungsträger über eine der zentralen Herausforderungen der Branche: den globalen Wohnungsmangel. Dazu spricht ab 14 Uhr unter anderem Anaclaudia Rossbach, Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen und Chefin von UN-Habitat. Auch politische Vertreter wie James Browne, Irlands Minister für Wohnen, Vincent Jeanbrun, Frankreichs Minister für Stadtpolitik und Wohnen, Christian Gaebler, Berlins Senator für Stadtentwicklung, sowie Iñaqui Carnicero, Spaniens Generalsekretär für Stadtagenda und Architektur, nehmen an den Diskussionen teil. Ergänzt wird die Runde durch internationale Investoren wie Nuveen, Lasalle Investment Management, Swiss Life Asset Managers und Patrizia SE. Neben Fragen zur Leistbarkeit und neuen Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und Investoren zeigt sich bereits ein weiterer Trend der Messe: der Boom bei hochpreisigen Branded Residences. Immer mehr Luxusmarken treten als Partner im Wohnbau auf – besonders Automobilhersteller wie Lamborghini, Aston Martin oder Pagani, die ihre arkenwelt zunehmend auf exklusive Wohnprojekte übertragen.
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AutorGerhard Rodler aus Cannes
Tags
Wohnen
WEG
Mipim
Luxus
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