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Neue Zahlen schockieren Immobilienkäufer

Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal
Und das sind die Schlagzeilen des Tages:

Neue Zahlen schockieren Immobilienkäufer
Überraschende Zahlen zum Hotelmarkt

Und jetzt die Meldungen im Detail:

Neue Zahlen schockieren Immobilienkäufer

Einfach mal eine Wohnung kaufen? Das ist für viele Österreicher heute deutlich schwieriger als noch vor fünfzehn Jahren. Eine aktuelle Analyse der UniCredit Bank Austria zeigt: Die Leistbarkeit von Wohneigentum ist seit zweitausendzehn um satte zwanzig Prozent gesunken. Zwar gab es in den letzten drei Jahren eine leichte Entspannung, weil die Einkommen stärker gestiegen sind als die Preise, doch der langfristige Trend ist brutal. Ein Quadratmeter Eigentumswohnung kostet im Schnitt bereits viertausendundhundert Euro. Mussten Käufer früher zehn Jahresgehälter für hundert Quadratmeter hinlegen, sind es heute zwölfeinhalb. Weil Kaufen so teuer ist, flüchten viele in Miete, was wiederum dort die Preise über die Inflation treibt.

Da das Angebot durch weniger Neubauten knapp bleibt, rechnen die Ökonomen auch für zweitausendsechsundzwanzig mit weiter steigenden Preisen. Wer also auf ein echtes Schnäppchen hofft, braucht wohl weiterhin einen sehr langen Atem.

Überraschende Zahlen zum Hotelmarkt

Wer gewinnt das Duell um die Gäste in der Bundeshauptstadt: die großen internationalen Ketten oder die familiengeführten Häuser? Ein brandneuer Marktbericht von Christie und Co liefert zum zwölften Mai zweitausendsechsundzwanzig eine verblüffende Antwort. Zwar bieten die Markenhotels fast zwei Drittel aller Zimmer in Wien an, doch beim Preis haben die Privathotels die Nase vorn. Die unabhängigen Betriebe konnten im letzten Jahr Zimmerraten durchsetzen, die im Schnitt um zweiunddreißig Prozent über denen der Kettenkonkurrenz lagen.

Das Erfolgsgeheimnis: Während die Großen auf Masse setzen, punkten die Privaten mit Individualität und massiven Investitionen in Qualität. Trotz Personalnot und hoher Kosten ist die Zuversicht in der Szene so hoch wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Der enorme Wettbewerbsdruck scheint hier als echter Fitness-Turbo zu wirken, der die Wiener Privathotellerie professioneller und wirtschaftlich standfester macht als je zuvor.

Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 12. Mai 2026 - zuletzt bearbeitet am 12. Mai 2026


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AutorLaura Fürst
Tags
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immoflash morgenjournal
Christie & Co
Hotelmarkt
Wien
Analyse
Leistbarkeit
wohneigentum
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