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Neustart für Signa-Prestigeprojekt
Im aktuellen Immoflash-Morgenjournal stehen drei Themen im Fokus, die den Immobilienmarkt in Österreich und Europa derzeit besonders bewegen: der mögliche Neustart eines prominenten Signa-Prestigeprojekts, neue Investitionschancen ab 2026 und eine weltweit spürbare Rückkehr des Investorenvertrauens. Diese Sendung widmet Ihnen „Endlich Montag", der myhive-Podcast: myhive Offices - Büros, in die man gern kommt. Alle Infos finden Sie auf myhiveoffices.com.
Neustart für Signa-Prestigeprojekt Elbtower
Beim Hamburger Elbtower, einem der bekanntesten Prestigeprojekte der insolventen Signa-Gruppe, zeichnet sich ein Neustart ab. Der Gründer der Drogeriekette Rossmann, Dirk Roßmann, beteiligt sich gemeinsam mit mehreren Partnern am geplanten Weiterbau. Teil des Konsortiums sind außerdem der Hamburger Immobilienentwickler Dieter Becken, Unternehmer Klaus-Michael Kühne, die Signal-Iduna-Versicherung sowie das Bauunternehmen Adolf Lupp.
Ziel ist es, den halbfertigen Rohbau am östlichen Ende der Hamburger HafenCity zu übernehmen und das Projekt neu aufzustellen. Der Baustopp geht direkt auf die Insolvenz der Signa-Gruppe zurück. Das Bauunternehmen Lupp hatte die Arbeiten im Herbst 2023 eingestellt, nachdem offene Rechnungen nicht mehr beglichen wurden. Für die Branche gilt der Elbtower nun als Symbol dafür, wie mit gescheiterten Großprojekten künftig umgegangen werden könnte – auch mit Blick auf ähnliche Fälle in Österreich.
Immobilienmarkt 2026: Neue Chancen für Investoren
Nach zwei Jahren deutlicher Korrekturen richtet sich der Immobilienmarkt neu aus. Für 2026 erwarten Marktbeobachter den Übergang in eine Phase gezielter Investitionen und strategischer Positionierung. Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund geht davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen für Transaktionen spürbar verbessert haben – sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Österreich. Nach Preisrückgängen in einzelnen Segmenten hat sich der Markt zuletzt stabilisiert. Wohnimmobilien rücken wieder stärker in den Fokus, insbesondere Mehrfamilienhäuser und gut positionierte Neubauprojekte. Logistikimmobilien bleiben gefragt, während neue Assetklassen wie Rechenzentren oder Bildungsimmobilien langsam an Bedeutung gewinnen – allerdings selektiver als in Deutschland.
Investorenvertrauen kehrt weltweit zurück
Auch international hellt sich die Stimmung auf. Eine aktuelle Umfrage der Fondsverbände Inrev, Anrev und Prea zeigt, dass die Investitionsabsichten für Immobilien im Jahr 2026 den höchsten Stand seit 2019 erreichen. Viele Investoren gehen davon aus, dass die globale Korrekturphase überwunden ist und sich 2025 eine Bodenbildung abgezeichnet hat.
Rund vierzig Prozent der Befragten planen, ihre Immobilienquote in den kommenden zwei Jahren zu erhöhen. Deutlich weniger rechnen mit einem Rückgang. Besonders gefragt bleiben Wohnimmobilien – nicht nur in Europa, sondern weltweit. Für stabile Märkte wie Österreich bedeutet das wieder mehr internationale Aufmerksamkeit, auch wenn eine Rückkehr zum Boom nicht erwartet wird.
Neustart für Signa-Prestigeprojekt Elbtower
Beim Hamburger Elbtower, einem der bekanntesten Prestigeprojekte der insolventen Signa-Gruppe, zeichnet sich ein Neustart ab. Der Gründer der Drogeriekette Rossmann, Dirk Roßmann, beteiligt sich gemeinsam mit mehreren Partnern am geplanten Weiterbau. Teil des Konsortiums sind außerdem der Hamburger Immobilienentwickler Dieter Becken, Unternehmer Klaus-Michael Kühne, die Signal-Iduna-Versicherung sowie das Bauunternehmen Adolf Lupp.
Ziel ist es, den halbfertigen Rohbau am östlichen Ende der Hamburger HafenCity zu übernehmen und das Projekt neu aufzustellen. Der Baustopp geht direkt auf die Insolvenz der Signa-Gruppe zurück. Das Bauunternehmen Lupp hatte die Arbeiten im Herbst 2023 eingestellt, nachdem offene Rechnungen nicht mehr beglichen wurden. Für die Branche gilt der Elbtower nun als Symbol dafür, wie mit gescheiterten Großprojekten künftig umgegangen werden könnte – auch mit Blick auf ähnliche Fälle in Österreich.
Immobilienmarkt 2026: Neue Chancen für Investoren
Nach zwei Jahren deutlicher Korrekturen richtet sich der Immobilienmarkt neu aus. Für 2026 erwarten Marktbeobachter den Übergang in eine Phase gezielter Investitionen und strategischer Positionierung. Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund geht davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen für Transaktionen spürbar verbessert haben – sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Österreich. Nach Preisrückgängen in einzelnen Segmenten hat sich der Markt zuletzt stabilisiert. Wohnimmobilien rücken wieder stärker in den Fokus, insbesondere Mehrfamilienhäuser und gut positionierte Neubauprojekte. Logistikimmobilien bleiben gefragt, während neue Assetklassen wie Rechenzentren oder Bildungsimmobilien langsam an Bedeutung gewinnen – allerdings selektiver als in Deutschland.
Investorenvertrauen kehrt weltweit zurück
Auch international hellt sich die Stimmung auf. Eine aktuelle Umfrage der Fondsverbände Inrev, Anrev und Prea zeigt, dass die Investitionsabsichten für Immobilien im Jahr 2026 den höchsten Stand seit 2019 erreichen. Viele Investoren gehen davon aus, dass die globale Korrekturphase überwunden ist und sich 2025 eine Bodenbildung abgezeichnet hat.
Rund vierzig Prozent der Befragten planen, ihre Immobilienquote in den kommenden zwei Jahren zu erhöhen. Deutlich weniger rechnen mit einem Rückgang. Besonders gefragt bleiben Wohnimmobilien – nicht nur in Europa, sondern weltweit. Für stabile Märkte wie Österreich bedeutet das wieder mehr internationale Aufmerksamkeit, auch wenn eine Rückkehr zum Boom nicht erwartet wird.
SP
AutorStefan Posch
Tags
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Investment
Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (Dave)
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