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Notariate entlasten die Justiz

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Und das sind die Schlagzeilen des Tages:

Notariate entlasten die Justiz
Millionen für Umwidmungen
Vom Gaswerk zum Öko-Büro

Und jetzt die Meldungen im Detail:

Notariate entlasten die Justiz
In Rom wurden die Zwischenergebnisse des EU-Projekts „Justice Without Litigation“ präsentiert, an dem Experten aus zwei-und-zwanzig Mitgliedstaaten teilnehmen. Die Daten belegen, dass Notariate eine Schlüsselrolle bei der Entlastung europäischer Justizsysteme spielen können. Besonders bei nicht-strittigen Verfahren wie Erbschaften oder einvernehmlichen Scheidungen bieten sie effiziente Lösungen außerhalb der Gerichte an.

Laut den wirtschaftswissenschaftlichen Analysen führen Systeme mit starker notarieller Einbindung zu kürzeren Verfahren und geringeren Kosten für den Staat. Zudem zeigt eine Befragung unter mehr als tausend-sechshundert Teilnehmern ein hohes Vertrauen der Bürger in diese bürgernahe Form der Rechtsprechung.

Millionen für Umwidmungen

In Deutschland startet im Juli das neue Bundesprogramm „Gewerbe zu Wohnen“, um den Leerstand in Städten zu bekämpfen. Bauministerin Verena Hubertz stellt dafür in diesem Jahr dreihundert Millionen Euro zur Verfügung. Investoren erhalten pro neuer Wohnung einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu dreißigtausend Euro. Das Ziel sind bis zu elftausend neue Wohnungen in den sieben größten Metropolen, wobei das Ifo-Institut das theoretische Potenzial sogar auf sechzigtausend Einheiten schätzt. Trotz der Förderung bleiben Hürden wie hohe Baukosten und fehlende soziale Infrastruktur in Gewerbegebieten bestehen. Dennoch markiert das Programm eine wichtige Wende hin zur klimagerechten Sanierung ungenutzter Flächen.

Vom Gaswerk zum Öko-Büro

An der Wiener Erdberger Lände zeigt sich aktuell, wie langlebig Betongebäude sein können. Ein ehemaliger Skelettbau aus dem Jahr Neunzehnhundertachtzig auf dem Gelände des historischen Gaswerks wird derzeit umfassend revitalisiert. Das Ziel ist die Schaffung des Bürogebäudes „eNNa“, in das im Sommer zwei-tausend-sechsundzwanzig unter anderem das Umweltbundesamt als Mieter einziehen wird. Bemerkenswert ist die Ressourcenbilanz: Rund sechzig Prozent der bestehenden Materialien werden direkt wiederverwendet. Während der Bau voranschreitet, wird der industriell belastete Untergrund parallel weiter untersucht. Dieses Projekt unterstreicht den Trend zur Kreislaufwirtschaft im Immobiliensektor, bei dem Sanierung vor Abriss geht.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.AT.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 01. April 2026 - zuletzt bearbeitet am 01. April 2026


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AutorLaura Fürst
Tags
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Justiz
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