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Pleitenrekord erschüttert Betriebe
7.392 Insolvenzen im Jahr 2025
Österreich verzeichnet 2025 so viele Firmeninsolvenzen wie nie zuvor. Laut Analyse Firmeninsolvenzen 2025 des Informationsdienstleisters CRIF wurden 7.392 Unternehmenspleiten registriert – ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber 2024 (6.813 Fälle). Im Vergleich zu 2021 hat sich die Zahl mit damals 3.030 Insolvenzen um rund 144 Prozent erhöht. Besonders auffällig: Der Jänner 2025 war mit 760 Pleiten der insolvenzstärkste Monat der vergangenen fünf Jahre.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben angespannt. Hohe Energie- und Lohnkosten, geopolitische Unsicherheiten sowie die anhaltende Rezession setzten Unternehmen weiter unter Druck. Auch die schwache Industrieproduktion im Euro-Raum wirkte sich dämpfend aus. „Die Unternehmen in Österreich standen 2025 weiterhin unter massivem Druck. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich nicht entspannt, und viele Betriebe konnten den Belastungen nicht mehr standhalten“, erklärt Anca Eisner-Schwarz, Geschäftsführerin von CRIF Österreich.
Regional liegt Wien mit 2.741 Insolvenzen erneut an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich (1.214) und Oberösterreich (887). Die höchste Insolvenzdichte weist ebenfalls Wien auf: 190 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen, deutlich über dem Österreich-Schnitt von 123. Während das Burgenland als einziges Bundesland einen Rückgang um 20,3 Prozent verzeichnete, stiegen die Zahlen vor allem in Tirol (+44,6 Prozent) und Salzburg (+35,0 Prozent) kräftig an.
Branchenseitig traf es vor allem den Handel mit 1.388 Insolvenzen (+9,6 Prozent) sowie das Gastgewerbe mit 937 Fällen (+13,3 Prozent). Im Baugewerbe sank die Zahl leicht auf 1.136 (-2,7 Prozent). Auch Logistik (580 Fälle, +5,8 Prozent) und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (647 Fälle, +5,7 Prozent) legten zu.
Für 2026 erwarten Experten keine deutliche Entspannung. „Insgesamt wird von einer Stagnation ausgegangen. Eine nachhaltige Entspannung lässt sich derzeit jedoch nicht erkennen. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass Insolvenzstatistiken vor allem die Vergangenheit abbilden und damit einen Blick in den Rückspiegel darstellen“, so Eisner-Schwarz.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben angespannt. Hohe Energie- und Lohnkosten, geopolitische Unsicherheiten sowie die anhaltende Rezession setzten Unternehmen weiter unter Druck. Auch die schwache Industrieproduktion im Euro-Raum wirkte sich dämpfend aus. „Die Unternehmen in Österreich standen 2025 weiterhin unter massivem Druck. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich nicht entspannt, und viele Betriebe konnten den Belastungen nicht mehr standhalten“, erklärt Anca Eisner-Schwarz, Geschäftsführerin von CRIF Österreich.
Regional liegt Wien mit 2.741 Insolvenzen erneut an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich (1.214) und Oberösterreich (887). Die höchste Insolvenzdichte weist ebenfalls Wien auf: 190 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen, deutlich über dem Österreich-Schnitt von 123. Während das Burgenland als einziges Bundesland einen Rückgang um 20,3 Prozent verzeichnete, stiegen die Zahlen vor allem in Tirol (+44,6 Prozent) und Salzburg (+35,0 Prozent) kräftig an.
Branchenseitig traf es vor allem den Handel mit 1.388 Insolvenzen (+9,6 Prozent) sowie das Gastgewerbe mit 937 Fällen (+13,3 Prozent). Im Baugewerbe sank die Zahl leicht auf 1.136 (-2,7 Prozent). Auch Logistik (580 Fälle, +5,8 Prozent) und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (647 Fälle, +5,7 Prozent) legten zu.
Für 2026 erwarten Experten keine deutliche Entspannung. „Insgesamt wird von einer Stagnation ausgegangen. Eine nachhaltige Entspannung lässt sich derzeit jedoch nicht erkennen. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass Insolvenzstatistiken vor allem die Vergangenheit abbilden und damit einen Blick in den Rückspiegel darstellen“, so Eisner-Schwarz.
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AutorLaura Fürst
Tags
Insolvenzen
Österreich
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