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Riesen-Labor in Seestadt übergeben
Lorenz Consult schließt Großprojekt ab
Das Grazer Ingenieurbüro Lorenz Consult hat am 2. Juni 2026 den Neubau eines Forschungs- und Entwicklungsstandorts in der Wiener Seestadt Aspern plangemäß an den Auftraggeber übergeben. Das Projekt umfasst rund 26.000 m² Bruttogrundfläche (BGF). Lorenz Consult zeichnete seit Oktober 2021 als Generalplaner für die Gesamtkoordination, Projektsteuerung, Tragwerks- und TGA-Planung sowie die örtliche Bauaufsicht verantwortlich. Mit Baukosten im dreistelligen Millionenbereich markiert der Komplex das bisher größte Projekt im Laborbau in der über 50-jährigen Geschichte des steirischen Traditionsunternehmens.
Das neue Forschungszentrum bietet hochspezialisierte Labor- und Büroflächen für rund 250 Mitarbeiter eines international tätigen biopharmazeutischen Unternehmens. Die Forschungsschwerpunkte am Standort konzentrieren sich auf die Bereiche Onkologie, Neurowissenschaft, Gastroenterologie sowie seltene Erkrankungen. Neben den eigentlichen Laboratorien wurden großflächige Büros sowie diverse Gemeinschafts- und Infrastrukturzonen baulich umgesetzt.
Ein wesentliches technisches Merkmal der Laborraumplanung ist das sogenannte „Ballroom-Konzept“. Dieses architektonische Prinzip erhöht die Flexibilität der Forschungsprozesse, indem die Laborräume so konzipiert wurden, dass alle Arbeitsschritte innerhalb einer einheitlichen Klassifizierung ablaufen. Die Flächen lassen sich dadurch je nach aktuellem Forschungsbedarf variabel mit unterschiedlichen Apparaten und technischen Anlagen bestücken. Das modulare Gebäudekonzept ermöglicht zudem spätere bauliche Erweiterungen.
„Bei einem Projekt dieser Größenordnung und Komplexität ist die Koordination zwischen allen Fachbereichen entscheidend. Besonders der Umsetzungszeitraum von nur knapp fünf Jahren, standortspezifische Bedingungen in der Seestadt Aspern sowie die strengen Pharma-Anforderungen erforderten eine präzise Schnittstellenkoordination zwischen allen Beteiligten“, erklärt Christian Lorenz, Geschäftsführer bei Lorenz Consult. Die Generalplanung steuerte hierfür Subplaner aus den Bereichen Elektrotechnik, Laborplanung, Bauphysik, Brandschutz und Architektur.
Das Gebäude verfügt über eine offizielle „Total Quality Building“-Zertifizierung (TQB) für Barrierefreiheit, Komfort und ökologische Standards. Die Energieversorgung der Immobilie wird unter anderem über Erdwärme sowie eine vollflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach sichergestellt. Integrierte Fassadenbegrünungen und Gartenräume sind ebenfalls Teil des architektonischen Gesamtkonzepts.
Das neue Forschungszentrum bietet hochspezialisierte Labor- und Büroflächen für rund 250 Mitarbeiter eines international tätigen biopharmazeutischen Unternehmens. Die Forschungsschwerpunkte am Standort konzentrieren sich auf die Bereiche Onkologie, Neurowissenschaft, Gastroenterologie sowie seltene Erkrankungen. Neben den eigentlichen Laboratorien wurden großflächige Büros sowie diverse Gemeinschafts- und Infrastrukturzonen baulich umgesetzt.
Ein wesentliches technisches Merkmal der Laborraumplanung ist das sogenannte „Ballroom-Konzept“. Dieses architektonische Prinzip erhöht die Flexibilität der Forschungsprozesse, indem die Laborräume so konzipiert wurden, dass alle Arbeitsschritte innerhalb einer einheitlichen Klassifizierung ablaufen. Die Flächen lassen sich dadurch je nach aktuellem Forschungsbedarf variabel mit unterschiedlichen Apparaten und technischen Anlagen bestücken. Das modulare Gebäudekonzept ermöglicht zudem spätere bauliche Erweiterungen.
„Bei einem Projekt dieser Größenordnung und Komplexität ist die Koordination zwischen allen Fachbereichen entscheidend. Besonders der Umsetzungszeitraum von nur knapp fünf Jahren, standortspezifische Bedingungen in der Seestadt Aspern sowie die strengen Pharma-Anforderungen erforderten eine präzise Schnittstellenkoordination zwischen allen Beteiligten“, erklärt Christian Lorenz, Geschäftsführer bei Lorenz Consult. Die Generalplanung steuerte hierfür Subplaner aus den Bereichen Elektrotechnik, Laborplanung, Bauphysik, Brandschutz und Architektur.
Das Gebäude verfügt über eine offizielle „Total Quality Building“-Zertifizierung (TQB) für Barrierefreiheit, Komfort und ökologische Standards. Die Energieversorgung der Immobilie wird unter anderem über Erdwärme sowie eine vollflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach sichergestellt. Integrierte Fassadenbegrünungen und Gartenräume sind ebenfalls Teil des architektonischen Gesamtkonzepts.
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AutorLaura Fürst
Tags
Seestadt
2026
Neubau
Lorenz Consult
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