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Sale-and-Leaseback legt stark zu Europa
Unternehmen nutzen Immobilien für Kapital
Unternehmen setzen bei der Finanzierung zunehmend auf alternative Kapitalstrategien. Besonders Sale-and-Leaseback-Transaktionen gewinnen laut aktuellem Corporate Capital Report von Colliers in Europa und auch in Österreich an Bedeutung. Dabei verkaufen Unternehmen ihre Immobilien an Investoren und mieten sie anschließend langfristig zurück.
In Österreich wurden in den vergangenen zwei Jahren rund 73 Millionen Euro über mittel- bis großvolumige Sale-and-Leaseback-Deals investiert. Den größten Anteil stellte die Assetklasse Industrie und Logistik mit rund 74 Prozent des Transaktionsvolumens. Büro- und Einzelhandelsimmobilien kamen jeweils auf etwa zehn Prozent.
Zu den Transaktionen zählt etwa der Verkauf eines Rehabilitationszentrums durch einen privaten Betreiber an eine österreichische Bank Ende 2025. Auch im industriellen Bereich gab es größere Abschlüsse. So wurden das Verkaufslager der Brau Union in Linz sowie eine Industrieimmobilie des Spezialglasherstellers Vandaglas in Steyr im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Strukturen veräußert.
Laut Marktbeobachtern steigt das Interesse an solchen Modellen, da Unternehmen Immobilien zunehmend als Instrument der Kapitalallokation betrachten. „Unternehmen betrachten Immobilien heute zunehmend als strategischen Hebel zur Kapitalallokation“, erklärt James Lombard. „Vor allem Sale-and-Leaseback-Transaktionen ermöglichen es, Kapital freizusetzen und gleichzeitig operative Flexibilität zu bewahren.“
Auch europaweit wächst der Markt deutlich. Das Transaktionsvolumen bei Sale-and-Leaseback erreichte 2025 rund 5,4 Milliarden Euro und lag damit etwa 28 Prozent über dem Vorjahr. Besonders aktiv waren Investoren bei Industrie-, Logistik- und Einzelhandelsimmobilien.
Parallel dazu gewinnen digitale Infrastrukturinvestments weiter an Bedeutung. Rechenzentren zogen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2025 bereits rund 31 Prozent des weltweit eingesammelten Immobilienkapitals an.
Für 2026 erwarten Marktbeobachter eine weiterhin hohe Aktivität im Sale-and-Leaseback-Segment, insbesondere in den Bereichen Industrie, Logistik und Einzelhandel, wo Investoren stabile Cashflows suchen und Unternehmen ihre Bilanzstrukturen optimieren.
In Österreich wurden in den vergangenen zwei Jahren rund 73 Millionen Euro über mittel- bis großvolumige Sale-and-Leaseback-Deals investiert. Den größten Anteil stellte die Assetklasse Industrie und Logistik mit rund 74 Prozent des Transaktionsvolumens. Büro- und Einzelhandelsimmobilien kamen jeweils auf etwa zehn Prozent.
Zu den Transaktionen zählt etwa der Verkauf eines Rehabilitationszentrums durch einen privaten Betreiber an eine österreichische Bank Ende 2025. Auch im industriellen Bereich gab es größere Abschlüsse. So wurden das Verkaufslager der Brau Union in Linz sowie eine Industrieimmobilie des Spezialglasherstellers Vandaglas in Steyr im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Strukturen veräußert.
Laut Marktbeobachtern steigt das Interesse an solchen Modellen, da Unternehmen Immobilien zunehmend als Instrument der Kapitalallokation betrachten. „Unternehmen betrachten Immobilien heute zunehmend als strategischen Hebel zur Kapitalallokation“, erklärt James Lombard. „Vor allem Sale-and-Leaseback-Transaktionen ermöglichen es, Kapital freizusetzen und gleichzeitig operative Flexibilität zu bewahren.“
Auch europaweit wächst der Markt deutlich. Das Transaktionsvolumen bei Sale-and-Leaseback erreichte 2025 rund 5,4 Milliarden Euro und lag damit etwa 28 Prozent über dem Vorjahr. Besonders aktiv waren Investoren bei Industrie-, Logistik- und Einzelhandelsimmobilien.
Parallel dazu gewinnen digitale Infrastrukturinvestments weiter an Bedeutung. Rechenzentren zogen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2025 bereits rund 31 Prozent des weltweit eingesammelten Immobilienkapitals an.
Für 2026 erwarten Marktbeobachter eine weiterhin hohe Aktivität im Sale-and-Leaseback-Segment, insbesondere in den Bereichen Industrie, Logistik und Einzelhandel, wo Investoren stabile Cashflows suchen und Unternehmen ihre Bilanzstrukturen optimieren.
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AutorStefan Posch
Tags
Colliers
Colliers Corporate Capital Report
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