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Jahresendrallye am Investmentmarkt
Stärkstes Einzelquartal seit 2019
Ein fulminantes Schlussquartal katapultierte das Transaktionsvolumen 2025 am österreichischen Immobilien-Investmentmarkt laut Zahlen von CBRE auf 4,1 Milliarden Euro, das sind 40 Prozent über dem Vorjahr und markiert das stärkste Investmentjahr seit 2022. Allein zwei Milliarden Euro – also fast die Hälfte des Jahresumsatzes – entfielen auf das vierte Quartal. Dies ist das stärkste Einzelquartal seit 2019. Besonders internationale Investoren und prominente Großdeals prägten das Bild.
Lukas Schwarz, Managing Director bei CBRE Austria, ordnet das Ergebnis jedoch differenziert ein: „Das vierte Quartal hat in einer wahren Jahresendrallye gemündet. Einige Großtransaktionen haben es zum Jahresende über die Ziellinie geschafft und die bisherigen Prognosen damit übertroffen.“ Dennoch warnt Schwarz vor zu viel Euphorie: „Mit dem erzielten Ergebnis kann allerdings nur auf den ersten Blick an die Dynamik der Vorkrisenjahre angeknüpft werden. Während einzelne Assetklassen und Top-Produkte stark nachgefragt sind, sehen sich viele Objekte und Lagen weiterhin mit Preisabschlägen und divergierenden Kaufpreisvorstellungen konfrontiert.“und damit
Wien bestätigte seine Rolle als Gravitationszentrum des Marktes. Mit 3,1 Milliarden Euro entfielen rund drei Viertel des Volumens auf die Bundeshauptstadt (+49 Prozent zum Vorjahr). Mit einem Marktanteil von 29 Prozent (1,2 Milliarden Euro) bleibt Wohnen die stärkste Assetklasse. Interessant ist hier der Akteurswechsel: Während offene Immobilienfonds zur Liquiditätssicherung Bestände veräußerten, griffen private Investoren und Family Offices beherzt zu. Nach einem verhaltenen Start schob sich die Assetklasse Büro durch Big Ticket-Deals im Q4 auf Platz zwei (ca. 1 Milliarden Euro). Prominente Beispiele sind die 50 Prozent-Beteiligung der Bayerischen Versorgungskammer am „The Icon“ sowie der Teilverkauf des Austria Campus an die Unicredit.
Hotel & Retail zeigten sich stark erholt. Hotelimmobilien erzielten mit 600 Millionen Euro ihr drittbestes Ergebnis jemals (u.a. durch Verkäufe von Marriott, Grand Hotel und Andaz). Der Einzelhandel verzeichnete dank Objekten wie dem Kaufhaus Tyrol ein Plus von 352 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahr.
Auffallend ist die Rückkehr des ausländischen Kapitals. Rund 41 Prozent des Volumens (1,7 Milliarden Euro) stammten von internationalen Käufern – der höchste Wert seit 2021. Besonders deutsche Investoren zeigten mit einem Marktanteil von 23 Prozent wieder Flagge. Marc Steinke, Head of Research bei CBRE, stellt fest: „Insbesondere die deutschen Investoren haben sich mit über 900 Millionen Euro wieder stark gezeigt, wobei neben privaten Käufern auch institutionelle Investoren wieder ankaufen.“
Während die Spitzenrenditen bei Büro (4,75 Prozent), High Street (4,70 Prozent) und Logistik (5,10 Prozent) weitgehend stabil blieben, gab die Rendite für Wohnimmobilien auf 4,00 Prozent nach (-10 Basispunkte zum Vorquartal). Für das angebrochene Jahr 2026 zeigt sich CBRE optimistisch und erwartet ein Volumen von rund 3,7 Milliarden Euro. Marc Steinke prognostiziert: „Für 2026 sehen wir wieder Spielraum für weitere Renditesenkungen. Insbesondere in den Assetklassen Wohnen und Hotel trauen sich die Investoren aufgrund der guten Fundamentaldaten ein schärferes Pricing zu.“
Lukas Schwarz, Managing Director bei CBRE Austria, ordnet das Ergebnis jedoch differenziert ein: „Das vierte Quartal hat in einer wahren Jahresendrallye gemündet. Einige Großtransaktionen haben es zum Jahresende über die Ziellinie geschafft und die bisherigen Prognosen damit übertroffen.“ Dennoch warnt Schwarz vor zu viel Euphorie: „Mit dem erzielten Ergebnis kann allerdings nur auf den ersten Blick an die Dynamik der Vorkrisenjahre angeknüpft werden. Während einzelne Assetklassen und Top-Produkte stark nachgefragt sind, sehen sich viele Objekte und Lagen weiterhin mit Preisabschlägen und divergierenden Kaufpreisvorstellungen konfrontiert.“und damit
Wien bestätigte seine Rolle als Gravitationszentrum des Marktes. Mit 3,1 Milliarden Euro entfielen rund drei Viertel des Volumens auf die Bundeshauptstadt (+49 Prozent zum Vorjahr). Mit einem Marktanteil von 29 Prozent (1,2 Milliarden Euro) bleibt Wohnen die stärkste Assetklasse. Interessant ist hier der Akteurswechsel: Während offene Immobilienfonds zur Liquiditätssicherung Bestände veräußerten, griffen private Investoren und Family Offices beherzt zu. Nach einem verhaltenen Start schob sich die Assetklasse Büro durch Big Ticket-Deals im Q4 auf Platz zwei (ca. 1 Milliarden Euro). Prominente Beispiele sind die 50 Prozent-Beteiligung der Bayerischen Versorgungskammer am „The Icon“ sowie der Teilverkauf des Austria Campus an die Unicredit.
Hotel & Retail zeigten sich stark erholt. Hotelimmobilien erzielten mit 600 Millionen Euro ihr drittbestes Ergebnis jemals (u.a. durch Verkäufe von Marriott, Grand Hotel und Andaz). Der Einzelhandel verzeichnete dank Objekten wie dem Kaufhaus Tyrol ein Plus von 352 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahr.
Auffallend ist die Rückkehr des ausländischen Kapitals. Rund 41 Prozent des Volumens (1,7 Milliarden Euro) stammten von internationalen Käufern – der höchste Wert seit 2021. Besonders deutsche Investoren zeigten mit einem Marktanteil von 23 Prozent wieder Flagge. Marc Steinke, Head of Research bei CBRE, stellt fest: „Insbesondere die deutschen Investoren haben sich mit über 900 Millionen Euro wieder stark gezeigt, wobei neben privaten Käufern auch institutionelle Investoren wieder ankaufen.“
Während die Spitzenrenditen bei Büro (4,75 Prozent), High Street (4,70 Prozent) und Logistik (5,10 Prozent) weitgehend stabil blieben, gab die Rendite für Wohnimmobilien auf 4,00 Prozent nach (-10 Basispunkte zum Vorquartal). Für das angebrochene Jahr 2026 zeigt sich CBRE optimistisch und erwartet ein Volumen von rund 3,7 Milliarden Euro. Marc Steinke prognostiziert: „Für 2026 sehen wir wieder Spielraum für weitere Renditesenkungen. Insbesondere in den Assetklassen Wohnen und Hotel trauen sich die Investoren aufgrund der guten Fundamentaldaten ein schärferes Pricing zu.“
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AutorStefan Posch
Tags
2026
Luklas Schwarz
Cbre
Transaktionsvolumen
investmentmarkt
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