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Turnaround bei der UBM

Finanzpolster wächst deutlich im ersten Quartal

Die börsennotierte UBM Development hat das erste Quartal des Geschäftsjahres mit einer spürbaren wirtschaftlichen Erholung abgeschlossen. Wie das Unternehmen am 28. Mai in Wien bekannt gab, drehte das Ergebnis sowohl vor als auch nach Steuern wieder in den positiven Bereich. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich erheblich auf plus 0,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von minus 6,3 Millionen Euro verbucht werden musste. Das Ergebnis nach Steuern entwickelte sich analog und stieg von minus 6,6 Millionen Euro ebenfalls auf plus 0,3 Millionen Euro. Die Gesamtleistung der Gruppe kletterte im gleichen Zeitraum um 62,6 Prozent auf 95,3 Millionen Euro.

Parallel zur Ertragslage stabilisierte sich die finanzielle Basis der UBM. Zum Quartalsende wuchs der Cashbestand um 43,1 Prozent auf 168,4 Millionen Euro an, was einem Zuwachs von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Jahresende entspricht. Das Eigenkapital erhöhte sich um 27 Millionen Euro auf knapp 377 Millionen Euro, wodurch die Eigenkapitalquote mit 33,7 Prozent am oberen Ende des strategischen Zielkorridors liegt. Gleichzeitig sank die Nettoverschuldung um 44 Millionen Euro auf rund 484 Millionen Euro – der tiefste Stand seit dem Jahr 2021. UBM-CEO Thomas G. Winkler sieht den Immobilienentwickler damit im Aufwind:

„Wir agieren damit wieder aus einer Position der Stärke. Es liegen alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Portfolio-Rebalancing vor.“

Dank der gestärkten Liquidität plant das Management, neben einer fälligen Sustainability-Linked Anleihe auch die Sustainability-Linked Hybridanleihe aus dem Jahr 2021 vorzeitig vor dem anstehenden Step-Up-Termin zurückzuzahlen. Für den Zeitraum zwischen Juli 2027 und Oktober 2029 stehen danach keine weiteren Anleihen-Rückzahlungen auf der Agenda. Auf der operativen Seite blieben die Wohnungsverkäufe stabil auf dem Rekordniveau des Vorjahresquartals. Für die kommenden Monate fokussiert sich die UBM auf den Verkauf von Bestandsobjekten sowie nicht-strategischen Vermögenswerten, um gezielt Kapital für das Segment „Bezahlbares Wohnen“ freizusetzen und den veränderten Marktbedingungen durch gestiegene Baukosten zu begegnen.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 02. Juni 2026 - zuletzt bearbeitet am 09. Juni 2026


LF
AutorLaura Fürst
Tags
UBM
ubm development
2026
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