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Trendwende am Wiener Wohnungsmarkt
Steigende Nachfrage trifft auf massiven Angebotsmangel
Der Wiener Wohnimmobilienmarkt steht vor einer signifikanten Veränderung. Nach einer Phase der Korrektur ziehen die Preise laut einer Analyse von Raiffeisen Research aufgrund sinkender Fertigstellungszahlen und einer belebten Nachfrage wieder an. Gewarnt wird bei der Präsentation jedoch vor regulatorischen Hürden. Gefordert werden schnellere Verfahren.
„Wir haben in den letzten Jahren einiges am Immobilienmarkt gesehen. Nach den Boomjahren gab es eine gewisse Preisreduktion. Jetzt sind wir in einer Situation, in der die Nachfrage wieder anzieht“, erklärte Martin Hauer, Vorstandsdirektor der Raiffeisen NÖ-Wien. Besonders für junge Familien bleibe das Thema Wohnen zentral, während gleichzeitig das Angebot sinke.
Gunter Deuber, Chefökonom von Raiffeisen Research, sieht eine „neue Realität bei der Finanzierung“. Er dämpfte Hoffnungen auf weiter sinkende Zinsen: „Die Niedrigstzinsen der Vergangenheit wird es so schnell nicht geben“. Nach einer Halbierung des EZB-Einlagesatzes zeige der Trend mittelfristig bis 2027 eher wieder nach oben. Deuber kritisierte zudem, dass „Teile der Politik mit regulatorischen Eingriffen die Wohnbauproblematik verschärft haben.“
Laut Matthias Reith, Senior-Ökonom für den österreichischen Wohnimmobilienmarkt bei Raiffeisen Research, verlief die Preiskorrektur in Wien mit einem Rückgang von über 7 Prozent in der Spitze deutlicher als im Rest Österreichs. In Wien werden die PReise 2026 aber wieder stärker steigen, als im ÖSterreich-Schnitt. „2025 hatten wir am Gesamtmarkt eine Preissteigerung von 1 Prozent gesehen. Für 2026 erwarten wir ein Plus von 2 bis 3 Prozent“, so Reith. Trotz der Preissteigerungen sei Wohneigentum gemessen an den Einkommen „wieder leistbarer geworden“, in Wien konkret um etwa ein Viertel. Dennoch warnt er: „Wohnungen werden gerade in den gefragten Bezirken in den nächsten Jahren noch knapper“.
Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland, sieht den Neubaumarkt als essenziell für Wien an und übt scharfe Kritik an den Rahmenbedingungen: „Baubewilligungen brauchen in Wien durchschnittlich zwei Jahre. Früher waren es einmal 6 Monate“. Er fordert eine drastische Verkürzung der Verfahren und eine Einfachere Abwicklung bei System- und Modulbau, um Baukosten zu senken. Auch die Finanzierungsbedingungen bereiten Sorge: „Der steigende Risikopuffer für Banken bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen würden Projekte auch teurer machen. Weinberger appelliert an die Nationalbank, stärker auf den Realmarkt zu achten.
„Wir haben in den letzten Jahren einiges am Immobilienmarkt gesehen. Nach den Boomjahren gab es eine gewisse Preisreduktion. Jetzt sind wir in einer Situation, in der die Nachfrage wieder anzieht“, erklärte Martin Hauer, Vorstandsdirektor der Raiffeisen NÖ-Wien. Besonders für junge Familien bleibe das Thema Wohnen zentral, während gleichzeitig das Angebot sinke.
Gunter Deuber, Chefökonom von Raiffeisen Research, sieht eine „neue Realität bei der Finanzierung“. Er dämpfte Hoffnungen auf weiter sinkende Zinsen: „Die Niedrigstzinsen der Vergangenheit wird es so schnell nicht geben“. Nach einer Halbierung des EZB-Einlagesatzes zeige der Trend mittelfristig bis 2027 eher wieder nach oben. Deuber kritisierte zudem, dass „Teile der Politik mit regulatorischen Eingriffen die Wohnbauproblematik verschärft haben.“
Laut Matthias Reith, Senior-Ökonom für den österreichischen Wohnimmobilienmarkt bei Raiffeisen Research, verlief die Preiskorrektur in Wien mit einem Rückgang von über 7 Prozent in der Spitze deutlicher als im Rest Österreichs. In Wien werden die PReise 2026 aber wieder stärker steigen, als im ÖSterreich-Schnitt. „2025 hatten wir am Gesamtmarkt eine Preissteigerung von 1 Prozent gesehen. Für 2026 erwarten wir ein Plus von 2 bis 3 Prozent“, so Reith. Trotz der Preissteigerungen sei Wohneigentum gemessen an den Einkommen „wieder leistbarer geworden“, in Wien konkret um etwa ein Viertel. Dennoch warnt er: „Wohnungen werden gerade in den gefragten Bezirken in den nächsten Jahren noch knapper“.
Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland, sieht den Neubaumarkt als essenziell für Wien an und übt scharfe Kritik an den Rahmenbedingungen: „Baubewilligungen brauchen in Wien durchschnittlich zwei Jahre. Früher waren es einmal 6 Monate“. Er fordert eine drastische Verkürzung der Verfahren und eine Einfachere Abwicklung bei System- und Modulbau, um Baukosten zu senken. Auch die Finanzierungsbedingungen bereiten Sorge: „Der steigende Risikopuffer für Banken bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen würden Projekte auch teurer machen. Weinberger appelliert an die Nationalbank, stärker auf den Realmarkt zu achten.
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AutorStefan Posch
Tags
Raiffeisen
Wien
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