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VPI: Niedriger, aber nicht niedrig genug
Wohnkosten treiben Inflation weiter an
Die Teuerung in Österreich verharrt auch im November 2025 auf hohem Niveau. Laut Statistik Austria lag der Verbraucherpreisindex (VPI) bei 129,4 Punkten, was einer Inflationsrate von 4,0 Prozent entspricht – der dritte Monat in Folge ohne Entspannung. Im Vergleich zum Oktober stieg das allgemeine Preisniveau um 0,3 Prozent. Zwar fiel die Teuerung damit etwas niedriger aus, als prognostiziert, ist aber dennoch noch nicht ganz im Zielkorridor.
Besonders spürbar bleibt der Druck auf den Wohnungs- und Energiesektor, der mit +6,6 Prozent erneut die stärksten Preisanstiege verzeichnete. Haushaltsenergie verteuerte sich im Jahresvergleich um 17 Prozent, vor allem durch stark gestiegene Stromkosten (+41,4 %) und teureres Heizöl. Auch Mieten zogen im Schnitt um 4,5 Prozent an – leicht weniger als im Vormonat, aber weiterhin deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Statistik Austria verweist auf strukturelle Faktoren: Seit Jahresbeginn wirken Strompreisbremse und Energiekostenzuschüsse nicht mehr preisdämpfend. Gleichzeitig stiegen Netzentgelte und Abgaben, während Förderbeiträge für Erneuerbare wieder eingeführt wurden. Diese Effekte treffen Haushalte und Immobilienwirtschaft gleichermaßen, da Energiekosten zunehmend zum entscheidenden Betriebskostentreiber werden.
Während die Baupreise zuletzt leicht stabil blieben, wirkt der anhaltende Preisauftrieb bei Energie und Dienstleistungen belastend.
Der Ausblick bleibt verhalten: Trotz leicht gesunkener Inflation im europäischen Vergleich zeigt sich, dass Wohnkosten und Energiepreise langfristig die stärksten Preistreiber bleiben – ein Trend, der sich in Miet- und Eigentumsmärkten weiterhin bemerkbar macht. Die von der FMA immer weiter angeheizte Kreditklemme für den heimischen Wohnbau werden die Wohnkosten aufgrund des weiter sich verknappenden Angebotes naturgemäß weiter nach oben treiben.
Besonders spürbar bleibt der Druck auf den Wohnungs- und Energiesektor, der mit +6,6 Prozent erneut die stärksten Preisanstiege verzeichnete. Haushaltsenergie verteuerte sich im Jahresvergleich um 17 Prozent, vor allem durch stark gestiegene Stromkosten (+41,4 %) und teureres Heizöl. Auch Mieten zogen im Schnitt um 4,5 Prozent an – leicht weniger als im Vormonat, aber weiterhin deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Statistik Austria verweist auf strukturelle Faktoren: Seit Jahresbeginn wirken Strompreisbremse und Energiekostenzuschüsse nicht mehr preisdämpfend. Gleichzeitig stiegen Netzentgelte und Abgaben, während Förderbeiträge für Erneuerbare wieder eingeführt wurden. Diese Effekte treffen Haushalte und Immobilienwirtschaft gleichermaßen, da Energiekosten zunehmend zum entscheidenden Betriebskostentreiber werden.
Während die Baupreise zuletzt leicht stabil blieben, wirkt der anhaltende Preisauftrieb bei Energie und Dienstleistungen belastend.
Der Ausblick bleibt verhalten: Trotz leicht gesunkener Inflation im europäischen Vergleich zeigt sich, dass Wohnkosten und Energiepreise langfristig die stärksten Preistreiber bleiben – ein Trend, der sich in Miet- und Eigentumsmärkten weiterhin bemerkbar macht. Die von der FMA immer weiter angeheizte Kreditklemme für den heimischen Wohnbau werden die Wohnkosten aufgrund des weiter sich verknappenden Angebotes naturgemäß weiter nach oben treiben.
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AutorGerhard Rodler
Tags
inflation
Wohnkosten
2025
teuerung
Österreich
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