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Wieder Pleite einer bekannten Projektgesellschaft
Willkommen beim Immoflash Morgenjournal
Diesen Podcast widmet Ihnen:
myhive Offices. Büros, in die man gern kommt.
Infos auf myhive-offices.com.
Und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Wieder Pleite einer bekannten Projektgesellschaft
Neues Dashboard zeigt Marktrisiken
Energiesparen per Mausklick
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Wieder Pleite einer bekannten Projektgesellschaft
Paukenschlag in der Wiener Riemergasse: Der Generalunternehmer für das neue Fünfsternehotel Mandarin Oriental ist pleite. Wie die Gläubigerschützer vom KSV1870, dem AKV und der Creditreform heute meldeten, schlitterte die hagenauer Austria GmbH zusammen mit ihrer Haftungsgesellschaft in die Insolvenz. Der Grund für das Aus im ehemaligen Handelsgericht ist ein massiver Streit. Die Firma wirft der Auftraggeberin vor, seit Januar zweitausendsiebenundzwanzig keine Rechnungen mehr zu bezahlen.
Dieser Zahlungsstopp und das Schutzschirmverfahren der deutschen Muttergesellschaft aus dem Allgäu brachten das Wiener Projekt zu Fall. Die Zahlen haben es in sich: Fast neunzehn Millionen Euro an Schulden stehen im Raum. Zwar gibt es Forderungen von über einundzwanzig Millionen Euro gegen eine noch unbekannte GmbH, doch das Geld fließt aktuell nicht. Für die sechs Mitarbeiter und rund achtzig Gläubiger beginnt nun das Zittern. In einem Marktumfeld, das zweitausendsiebenundzwanzig ohnehin von harten Bandagen zwischen Bauherren und Dienstleistern geprägt ist, zeigt dieser Fall, wie schnell selbst prestigeträchtige Hotelträume in der Wiener Innenstadt platzen können. Die Gläubiger haben nun bis zum achtundzwanzigsten Mai Zeit, ihre Forderungen anzumelden.
Neues Dashboard zeigt Marktrisiken
Die Geheimniskrämerei am Gewerbeimmobilienmarkt hat ein Ende: Die Nationalbank bündelt ab heute alle wichtigen Daten zu Büros, Zinshäusern und Krediten in einem neuen, interaktiven Dashboard. Damit schafft die OeNB erstmals volle Transparenz für einen Markt, der für die Finanzstabilität in Österreich entscheidend ist.
Die nackten Zahlen zeigen, wo es derzeit brennt. Das Neugeschäft bei Krediten wird fast nur noch durch Neuverhandlungen gestützt, während die Quote der notleidenden Kredite besorgniserregend hoch bleibt. Wer wissen will, wie das Homeoffice die Büronachfrage drückt oder wo die rund zweihundertfünfundachtzigtausend Gewerbeobjekte im Land genau stehen, findet dort ab sofort über tausend Analysen. Ab Juli kommen zudem frische Daten zu Preisen und Leerständen hinzu. In einem angespannten Marktumfeld liefert die Nationalbank damit ein unverzichtbares Werkzeug für den schnellen Check der aktuellen Lage.
Energiesparen per Mausklick
Wer seinen Verbrauch kennt, der spart auch: Eine neue Techem-Umfrage belegt, dass die monatliche Energie-Information echte Wunder wirkt. Fast die Hälfte der Mieter heizt deutlich bewusster, sobald sie regelmäßige Daten erhält. Das verhindert böse Überraschungen bei der Jahresabrechnung und macht Einsparpotenziale sofort sichtbar.
Doch in der Praxis hinkt der Markt hinterher: Jeder dritte private Vermieter kennt die seit zwei Jahren geltende Informationspflicht noch gar nicht. Aktuell profitiert deshalb erst gut ein Drittel der Mieter von den Updates. Der Zeitdruck im Jahr zweitausendsiebenundzwanzig wächst aber massiv, da bis dahin alle alten Messgeräte gegen Funksysteme getauscht sein müssen. Für Vermieter ist das keine reine Bürokratie, sondern eine echte Chance. Wer die monatliche Transparenz bereits nutzt, berichtet schon jetzt von messbar sinkenden Verbräuchen im gesamten Gebäude.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
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Paukenschlag in der Wiener Riemergasse: Der Generalunternehmer für das neue Fünfsternehotel Mandarin Oriental ist pleite. Wie die Gläubigerschützer vom KSV1870, dem AKV und der Creditreform heute meldeten, schlitterte die hagenauer Austria GmbH zusammen mit ihrer Haftungsgesellschaft in die Insolvenz. Der Grund für das Aus im ehemaligen Handelsgericht ist ein massiver Streit. Die Firma wirft der Auftraggeberin vor, seit Januar zweitausendsiebenundzwanzig keine Rechnungen mehr zu bezahlen.
Dieser Zahlungsstopp und das Schutzschirmverfahren der deutschen Muttergesellschaft aus dem Allgäu brachten das Wiener Projekt zu Fall. Die Zahlen haben es in sich: Fast neunzehn Millionen Euro an Schulden stehen im Raum. Zwar gibt es Forderungen von über einundzwanzig Millionen Euro gegen eine noch unbekannte GmbH, doch das Geld fließt aktuell nicht. Für die sechs Mitarbeiter und rund achtzig Gläubiger beginnt nun das Zittern. In einem Marktumfeld, das zweitausendsiebenundzwanzig ohnehin von harten Bandagen zwischen Bauherren und Dienstleistern geprägt ist, zeigt dieser Fall, wie schnell selbst prestigeträchtige Hotelträume in der Wiener Innenstadt platzen können. Die Gläubiger haben nun bis zum achtundzwanzigsten Mai Zeit, ihre Forderungen anzumelden.
Neues Dashboard zeigt Marktrisiken
Die Geheimniskrämerei am Gewerbeimmobilienmarkt hat ein Ende: Die Nationalbank bündelt ab heute alle wichtigen Daten zu Büros, Zinshäusern und Krediten in einem neuen, interaktiven Dashboard. Damit schafft die OeNB erstmals volle Transparenz für einen Markt, der für die Finanzstabilität in Österreich entscheidend ist.
Die nackten Zahlen zeigen, wo es derzeit brennt. Das Neugeschäft bei Krediten wird fast nur noch durch Neuverhandlungen gestützt, während die Quote der notleidenden Kredite besorgniserregend hoch bleibt. Wer wissen will, wie das Homeoffice die Büronachfrage drückt oder wo die rund zweihundertfünfundachtzigtausend Gewerbeobjekte im Land genau stehen, findet dort ab sofort über tausend Analysen. Ab Juli kommen zudem frische Daten zu Preisen und Leerständen hinzu. In einem angespannten Marktumfeld liefert die Nationalbank damit ein unverzichtbares Werkzeug für den schnellen Check der aktuellen Lage.
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Wer seinen Verbrauch kennt, der spart auch: Eine neue Techem-Umfrage belegt, dass die monatliche Energie-Information echte Wunder wirkt. Fast die Hälfte der Mieter heizt deutlich bewusster, sobald sie regelmäßige Daten erhält. Das verhindert böse Überraschungen bei der Jahresabrechnung und macht Einsparpotenziale sofort sichtbar.
Doch in der Praxis hinkt der Markt hinterher: Jeder dritte private Vermieter kennt die seit zwei Jahren geltende Informationspflicht noch gar nicht. Aktuell profitiert deshalb erst gut ein Drittel der Mieter von den Updates. Der Zeitdruck im Jahr zweitausendsiebenundzwanzig wächst aber massiv, da bis dahin alle alten Messgeräte gegen Funksysteme getauscht sein müssen. Für Vermieter ist das keine reine Bürokratie, sondern eine echte Chance. Wer die monatliche Transparenz bereits nutzt, berichtet schon jetzt von messbar sinkenden Verbräuchen im gesamten Gebäude.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
LF
AutorLaura Fürst
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